11. Januar 2024 | Aktuell Allgemein Einblick News Gemeindegründung Leiterentwicklung Mission

Wandlung bedeutet, die Kultur zu verändern

Jesus-Momente in 2023

„Was waren Deine Jesusmomente in 2023?“ so lautete eine Frage zu Beginn der diesjährigen Klausur der Gemeindeleitung der FeGN am Tannenhof in Mölln. Vom 04. – 06.01. wurde viel miteinander geredet, gesungen, gebetet und visionär nach vorne geschaut.

Thomas Schech, Leiter der Allianz Mission, als inspirierender Gast dabei

Mit dabei Thomas Schech, Leiter der Allianz-Mission in Ewersbach. Er hatte vor Jahren mit seinem Team einen Wandlungsprozess angestoßen und konnte daher authentisch davon berichten, wie sich die Kultur innerhalb „seiner“ Organisation seitdem geändert habe. „Wenn du in einer Organisation etwas Großes erreichen willst, ist die Kultur entscheidend. Sie ist der Geschmack oder anders ausgedrückt, das, was du erlebst. D.h. du musst einen Entschluss fassen: Von welcher Sache, von welchem Verhalten willst du dich verabschieden und was willst du auf jeden Fall mitnehmen.“ so Thomas Schech.

Wandlung in der FeGN nötig

Auch in der Stiftung FeGN ist ein Wandlungsprozess nötig. Dies wurde spätestens an dem Punkt deutlich, als die Teilnehmer eingeladen wurden, ihren Schmerz im Hinblick auf unsere Gemeinden auszudrücken und dies auf Karten festzuhalten. „Wo drückt der Schuh?“ – Ein wichtiger Moment bestand darin, diesen Schmerz nicht nur voneinander wahrzunehmen, sondern ihn dann auch in einer Zeit des Betens bewusst an Gott abzugeben.

Worauf aufbauen?

Es folgte ein weiterer wichtiger Schritt, bei dem die Freude über Ereignisse, Prozesse innerhalb der FeGN zu Papier gebracht wurde. „Was erfreut? Worauf können wir aufbauen?“ Die entsprechenden grünen Antwortkarten gaben den Überlegungen hinsichtlich der Zukunft eine größere Leichtigkeit. Sie zeigten, wie Gott in unseren Gemeinden wirkt, nicht zuletzt dadurch, dass Menschen zum Glauben kommen und sich taufen lassen.

Wie soll die Zukunft aussehen?

Schließlich wurde ein vorläufiges Bild der Zukunft skizziert. Dabei stand die Frage im Raum: „Was müsste geschehen sein, damit in drei Jahren das Gefühl vorherrscht, auf der berühmten Welle zu reiten? Was also wäre passiert, wenn Wandlungen stattgefunden hätten? Welche Personengruppen würden mit an einem klareren Bild (Vision) mitarbeiten? Und wer kann sich in diesem Jahr um einzelne Punkte kümmern und damit Sorge dafür tragen, dass Wandlung geschieht?

Ergänzung der Gemeindeleitung FeGN

Ein wichtiges Thema war auch, welche Personen in die Gemeindeleitung FeGN berufen werden könnten. Zurzeit ist es nicht möglich, einige Stellen gerade mit ehrenamtlichen tätigen Mitgliedern der Gemeindeleitung insbesondere auch Frauen zu besetzen. Dabei wäre die Stimme und Kompetenz jüngerer Leute so wichtig! Marita Schneider konnte aus persönlichen Gründen nicht an der Klausur teilnehmen. Die anderen Mitglieder sind aktuell: Reinhard Spincke als Gemeindeleiter, Klaus Silber, Christoph Niemeyer, Jens Kugler, Markus Schmidt und Michael Murzin. Auf dem Gruppenbild ist noch Matthias Vogelsang, kaufmännischer Projektreferent der FeGN, zu sehen, der für zwei Tage als Gast mit dabei war.

Ansonsten wurde viel für die einzelnen Gemeinden und ihre Leiterinnen und Leiter gebetet. Und mit einem weiteren Jesusmoment, der Feier des Abendmahls wurde die Klausur schließlich abgerundet.

Klaus Silber, Leiter des Arbeitskreises Gemeindegründung in der FeGN

Fotos: Michael Murzin

Die Stiftung Freie evangelische Gemeinde in Norddeutschland (FeGN) umfasst über 40 Gemeinden in vier Bundesländern. Sie ist Teil des Bundes Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland KdöR sowie Mitglied in den Diakonielandesverbänden Hamburg und Schleswig-Holstein.

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