mit Bravour gemeistert
Ich durfte schon einige Bundeslager erleben und mitgestalten – und doch war es diesmal für mich etwas ganz Besonderes. In diesem Jahr war ich weniger mitten im Lagertrubel, sondern mehr als Zuschauer dabei, im Foto- und Videoteam. So konnte ich viele Eindrücke sammeln und mit etwas Abstand erleben, was Gott hier unter uns tut.
Für uns Likedeeler – die Region Nord im Bund „Pfadfinderschaft der FeG“ kurz PdF – war die Vorbereitung diesmal ungewohnt. Normalerweise reisen wir als gesamte Region gemeinsam. Dieses Mal mussten wir Material und Aufgaben genau aufteilen, Anhänger packen und sicherstellen, dass alle gut hin- und zurückkommen. Unsere jungen Stammesführerinnen und -führer haben diese Herausforderung mit Bravour gemeistert.
immer ein Highlight
Auch im zentralen Planungsteam des BULA – so nennen wir das Bundeslager – waren unsere Rover und Mitarbeitenden (Älteste) engagiert dabei. In den verschiedenen Dörfern, in die wir eingeteilt waren, blühte das Lagerleben auf: gemeinsam essen, am Lagerfeuer sitzen, singen, austauschen und Lagerbauten gestalten. Besuche in anderen Dörfern waren immer ein Highlight.
Das Lagerthema „Im Herzen Heimat finden“ zog sich durch zentrale Veranstaltungen und Kleingruppen. Tiefgründig und gleichzeitig ganz praktisch wurde darin nachgespürt, wie Heimat im Glauben und in Gemeinschaft Gestalt gewinnt.
bewegender Moment
Ein Höhepunkt war die Rovernacht: Junge Erwachsene zwischen 17 und 28 Jahren verbrachten eine ganze Nacht miteinander – mit Gesang, Gesprächen über den Glauben, gutem Essen und viel Lachen. Am Morgen gaben sie ihr eigenes, selbst verfasstes Versprechen ab. Ein sehr bewegender Moment! Mein Schlafplatz lag direkt neben der Rover-Jurte, und so habe ich zwar wenig geschlafen, aber umso mehr von dieser besonderen Atmosphäre mitbekommen.
Für mich war es besonders schön zu sehen, wie hier viele Rover, die als Wölflinge (8–10 Jahre), Jungpfadfinder (10–13 Jahre) und Pfadfinder (14–17 Jahre) begonnen haben, heute Verantwortung übernehmen – voller Freude an der Pfadfinderschaft.
unschätzbares Geschenk
So liege ich auch in diesem Bundeslager abends in meinem Schlafsack, dankbar für das, was aus einer Idee von vor vielen Jahren geworden ist. Ich hoffe, dass es noch viele solcher Bundeslager geben wird – Orte, an denen Gott die Ehre bekommt und junge Menschen lernen, ihr Leben mit seiner Hilfe zu meistern.
Die Gemeinschaft im Pfadfinderbund ist für mich ein unschätzbares Geschenk. Sie verbindet Generationen und Regionen – und egal, wo man hinkommt: Bei Pfadfindern fühlt man sich schnell zuhause.
Detlef Günther
Regionsältester der Likedeeler
Weitere Informationen zum Bundeslager gibt es auf der Homepage des Bundes: feg.de/bula-2025-nachbericht
Die Stiftung Freie evangelische Gemeinde in Norddeutschland (FeGN) umfasst über 40 Gemeinden in vier Bundesländern. Sie ist Teil des Bundes Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland KdöR sowie Mitglied in den Diakonielandesverbänden Hamburg und Schleswig-Holstein.
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