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JUCA 2026 – hinter den Kulissen

24. Juni 2026

Ein besonderes Erlebnis trotz Herausforderungen

Das JUCA ist vorbei, und jedes Jahr werden wir gefragt: Wie war das JUCA? Und jedes Jahr können wir aus vollem Herzen antworten: Es war gut – wie immer! In diesem Jahr mit dem Zusatz: Sehr frisch war es, aber klasse! Aber nicht nur die Temperaturen am Tag und in der Nacht waren eine Herausforderung für uns. Es gab im Vorfeld einige Absagen wegen Krankheit in den Teams (und leider auch bei den Kindern). Unser SUN-Team (Spezial-Team für Kinder mit Heimweh und anderen seelischen „Wehwehchen“) braucht eigentlich 8 Mitarbeitende, um allen Bedürfnissen bei fast 400 Kindern gerecht zu werden. Nun waren es nur noch 5. Nachdem klar war, dass es nun bei dieser Zahl bleibt, schaute sich das Team in die Augen und beschloss: Wir schaffen das mit Gottes Hilfe. Und tatsächlich: Es lief alles wie gewohnt. Jedes Kind konnte liebevoll betreut werden, die bewährte Zusammenarbeit mit den Sanis und dem Kleingruppenteam lief reibungslos, und es gab sogar einige entspannte Momente für das Team. Mit Gottes Hilfe wurden hier in den 4 Tagen viele Tränen getrocknet, Kontakt zu den Eltern aufgenommen, Decken verteilt, Geschichten vorgelesen, sensibel über Kindersorgen gesprochen, in Gruppen unterstützt und vielen Kindern ein besonderer Moment bereitet. Wir sind äußerst dankbar für dieses Team – es bietet Kindern eine Möglichkeit, im Gewusel von 400 anderen Kindern oder auch den 13 Kindern der Kleingruppe einen Raum zum Durchatmen zu bekommen. Manche gehen danach wieder fröhlich zurück zur nächsten Gruppenaktion, manche fahren zufrieden nach Hause. Und immer hoffen und beten wir darum, dass auch diese besonderen Momente auf dem JUCA in den Kinderherzen als Erinnerung hängen bleiben.

Zusammenhalt und Flexibilität im Team

Andere Absagen betrafen auch Kleingruppen, wo plötzlich der zweite Mann beziehungsweise die zweite Frau in der Leitung fehlte. Doch auch hier hat Gott viel Kraft geschenkt. Eine Gruppenleiterin war am Ende voller Dankbarkeit und zu Recht sehr stolz, dass sie alleine mit zwei sehr engagierten Coolie-Jungs die Gruppe leiten konnte und dabei sogar noch Spaß hatte! Natürlich ist hinterher auch eine gewisse Müdigkeit beziehungsweise Erschöpfung zu spüren. Doch wir begleiten diese Gruppen dann besonders eng und versuchen zu entlasten. Unsere Gruppenleitenden sind sehr flexibel und springen spontan ein. Oder es fliegt ein bewährter Gruppenleiter aus Stuttgart ein, der zwei Tage mithilft. Das ist JUCA!

Blick nach vorn und neue Schritte

Wir entdecken immer wieder: Gott ist größer als unsere Pläne und kümmert sich darum, dass niemand komplett ausbrennt, wenn wir sensibel für ihn und die Mitarbeitenden sind. Wenn man die Kinder fragt: Wie war das JUCA – was war am schönsten? Dann bekommt man die Antwort: Es war cool, besonders das Singen im Großzelt! Dieses Erlebnis gibt es in diesem Jahr auch noch einmal im Herbst – save the date – 14.11., große JUCA-Familienshow!
Und nun gibt es einen nächsten Schritt mit Herausforderung: Das JUCA geht am 1.7. in die Selbstständigkeit. Nähere Infos sind an alle Gemeinden gegangen. Wir freuen uns sehr und sind gespannt, was Gott weiter mit uns vorhat!

Magdalene Günther | Kernteam | Leitung JUCA-Büro

Fotos: Magdalene Günther

Die Stiftung Freie evangelische Gemeinde in Norddeutschland (FeGN) umfasst über 40 Gemeinden in vier Bundesländern. Sie ist Teil des Bundes Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland KdöR sowie Mitglied in den Diakonielandesverbänden Hamburg und Schleswig-Holstein.

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