29. Januar 2026 | Aktuell Einblick News

„Folge mir nach“ – gemeinsam unterwegs in deiner Runde

29. Januar 2026

Hallo ihr lieben Nordlichter ;0)

hier schreibt euch Sebastian Wickel aus der Mitte unserer Republik. Einige Exkursionen verbinden mich mittlerweile mit euch: 2025 das Leadership-Summit in Buxtehude. Oder auch 2007 während meines Praktikums in der FeG Norderstedt. Schön euch zu schreiben! Ich darf euch in etwas hineinnehmen, was sich im Kontext mit einigen Mitmenschen im letzten Jahr entwickelt hat. Eine Idee zum gemeinsamen Jesus nachfolgen. Viel Freude.

Jesus nachfolgen war von Anfang an „Teamsport“

Die bunte Runde seiner ersten Jünger zeugt davon genauso wie die Apostelgeschichte. Man traf sich „im Tempel und den Häusern“ (Apostelgeschichte 2,46). Große Runde und kleine Runden. Doch wie kann JesusNachfolge geistreich in einer Kleingruppe gehen? Der Wunsch nach „nicht viel Vorbereitung“ begegnet mir auch häufiger. Genau hier setzt die Idee der Runde an – ein Kleingruppenformat, das dir hilft, mit anderen Schritt für Schritt Jesus nachzufolgen. Und das Andachtsbuch „Folge mir nach“ ist dafür wie gemacht, denn die Inputs sind damit schon mal vorbereitet.

Wie funktioniert das mit einer Runde?

Du suchst dir zwei bis acht Menschen. Ihr trefft euch wöchentlich für rund 90 bis 120 Minuten. Jeder bringt sein Andachtsbuch, die Bibel, ein Notizbuch und einen Kugelschreiber mit. Alles weitere folgt einer festen Liturgie, die darauf ausgelegt ist, Jesus und seinen Worten Raum zu geben: „Worauf willst du, Jesus, durch deine Worte und die Andachten in der letzten Woche hinaus?“ Gemeinsam geht ihr auf Suche nach dem Reich Gottes.
Konkret? Ein Psalm zum Ankommen, ein kurzer Blick auf den eigenen StatusQuo („Wo stehe ich? Wo ist Jesus?“), eine persönliche Zeit im „Kämmerlein“, um im Gespräch mit Jesus genauer hinzuhören –, dann der Austausch: „Wo ist Jesus bei uns gerade dran? Welche Impulse und Ermutigungen haben wir füreinander?“ Zum Schluss der „springende Punkt“: Jeder überlegt „Was nehme ich in die nächste Woche mit?“ Und dann: Segnen und Senden. Wir gehen ja schließlich nicht auf unser Geheiß, sondern auf seine Worte hin.

Was gewinnst du?

  1. Du gibst Jesus und seinen Worten Zeit tiefer zu gehen. Keine Input-Jagd, sondern Entschleunigung: Raum für sein Reden.
  2. Bewusst suchst du die springenden Punkte und entwirfst deine eigenen geistliche Übungen. Du darfst nachjustieren, weiterentwickeln und erleben, wie Gottes Geist sich zeigen will.
  3. Du gehst gemeinsam – Als Runde lernt ihr euch zu ermutigen, zu beraten, zu spiegeln und zu segnen. Ihr praktiziert, was Jüngerschaft schon immer war – gemeinsam unterwegs sein.

Und jetzt?

  1. Bitte Gott, dir Menschen zu zeigen, mit denen du deine Runde startest.
  2. Sprich an, wen dir einfiel und erzähl von deiner Idee gemeinsamer JesusNachfolge.
  3. Lade dir das E-Book „Ein Schritt weiter“ auf www.SebastianWickel.de/deinerunde
    a. Wenn du wenig lesen willst, wähle den „Der Leitfaden“ und ließ 3.4, 3.7 und 3.8.
    b. Wenn du es genauer verstehen willst, wähle „Das Trainingshandbuch“ und ließ zunächst das Kapitel 5 (zur Liturgie), 6 (zur Gesprächsführung) und 10 (Tools für Unterwegs).

Weiterer Support

… ist teilweise schon da.

  • Tools für deine Nachfolge wie die Roadmap fürs Kämmerlein, das Reisetagebuch oder die Reflexions-Canvas findest du auf www.SebastianWickel.de/tools.
  • Biblische fundierte Perspektiven zum „Jesus nachfolgen heute“ gibt’s nach und nach in gleichnamiger Predigtreihe (www.SebastianWickel.de/reden).

Sebastian Wickel | Autor und Pastor im Bund FeG
Autorenfoto: privat | Grafik: KI

Sebastian Wickel,

geboren 1983, studierte Theologie und lebt mit seiner Familie nahe Dillenburg. Seit 2017 ist er Kreisjugendpastor im Dill-Westerwaldkreis im Bund Freier evangelischer Gemeinden und außerdem Teil des Leitungsteams der Jüngerschaftsinitiative „72.jüngerschaft“. Er investiert sich gerne in Menschen. Als Theologe, systemischer Berater (DGSF), Organisationsentwickler (in Ausbildung) und Autor schätzt er es: „mit anderen gemeinsam Räume zu gestalten, in denen (junge) Menschen klarer sehen, freier handeln und ihre Schritte suchen und wagen.“ (Zitat Sebastian Wickel). Wenn du mehr über ihn erfahren möchtest, schau auf seiner Homepage! >>LINK

Die Stiftung Freie evangelische Gemeinde in Norddeutschland (FeGN) umfasst über 40 Gemeinden in vier Bundesländern. Sie ist Teil des Bundes Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland KdöR sowie Mitglied in den Diakonielandesverbänden Hamburg und Schleswig-Holstein.

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