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EINBLICK Spezial 7

Mon­tag, 31. August 2020 /// Dies ist die let­zte Son­der­aus­gabe EINBLICK SPEZIAL, die in der Coro­na-Zeit über aktuelle Entwick­lun­gen informiert. Wir freuen uns über diesen umfan­gre­ichen Newslet­ter mit ein­er ganzen Rei­he an ermuti­gen­den Bericht­en. Dem­nächst starten wir wieder mit den reg­ulären Newslet­ter­for­mat­en EINBLICK News und EINBLICK Gebet.

Was ist die neue Normalität?

Wir alle sehnen uns wohl nach einem Ende der Coro­na Pan­demie. Wir wün­schen uns ein Leben wieder ohne Schutz­masken, Abstand­sregeln und Desin­fek­tion­sstän­dern. Gle­ichzeit­ig ist uns klar: Das kann noch lange dauern, … und ob es über­haupt wieder so wird wie vorher? In der Zwis­chen­zeit verän­dert sich unser Ver­hal­ten, unsere Art, Beziehun­gen und Gemeinde zu leben stark. Wie wird die „neue Zeit“ für die Gemeinde aussehen?

Auch wenn wir manche Dinge noch nicht abse­hen, bleiben drei Dinge wichtig:

1. Auch in Zukun­ft wird Gemeinde gebaut!

Jesus ver­heißt: Ich will meine Gemeinde bauen und nicht ein­mal Coro­na wird sie über­winden. Mt 16,18

Die Gemeinde Jesu hat durch die Jahrhun­derte hin­weg über­lebt, sich verän­dert und erneuert. Bei manchen Chris­ten spüre ich die Sorge, ob ihre Gemeinde durch­hält oder sie per­sön­lich. Natür­lich müssen wir auf unsere Kraft und Ressourcen acht­en und klug über­legen, wie wir uns neu auf­stellen. Aber Gemeinde Jesu hat Zukun­ft! Ich halte es für richtig, dass wir unser Gemein­deleben nicht von den aktuellen Sor­gen, son­dern von dieser Ver­heißung bes­tim­men lassen. Wir gehen mit Zuver­sicht in die Zukun­ft, weil unser Herr mit uns geht.

2. Auch in Zukun­ft bleibt der Mis­sion­sauf­trag bestehen!

In Apg 1,8 ver­spricht Jesus seinen Jüngern, dass sie bis ans Ende der Erde seine Zeu­gen sein wer­den: Aber wenn der Heilige Geist auf euch her­abkommt, werdet ihr mit sein­er Kraft aus­gerüstet wer­den, und das wird euch dazu befähi­gen, meine Zeu­gen zu sein  – in Jerusalem, in ganz Judäa und Samarien und über­all son­st auf der Welt, selb­st in den ent­fer­n­testen Gegen­den der Erde und sog­ar in Corona-Zeiten.

Für unsere Gemein­den ist es wichtig, dass wir nicht nur um die eige­nen Bedürfnisse besorgt sind. Ja, wir müssen über­legen, wie wir unser Gemein­deleben neu beleben und dabei die Hygiene-Regeln ein­hal­ten. Ja, wir müssen auf die Finanzen acht­en und darauf, die Mitar­beit­er in dieser Zeit nicht zu über­fordern. Aber wir müssen vor allem auch auf die Men­schen acht­en, die ein­sam sind, die krank sind, die sich wirtschaftliche Sor­gen machen oder ein­fach von der lan­gen Coro­na-Zeit über­fordert sind. Die derzeit­ige Krise ist eine enorme Chance für die Verkündi­gung des Evan­geli­ums, weil sie die Zer­brech­lichkeit und Begren­ztheit dieser Welt deut­lich macht. Men­schen stellen neu die Frage nach dem Sinn ihres Lebens, denken über den Tod nach und fra­gen nach Gott.

Lasst uns bitte, bitte, bitte diesen Men­schen Hil­fe und Antwort geben und nicht zu sehr mit uns selb­st beschäftigt sein!

3. Auch in Zukun­ft bleibt Gemein­schaft wichtig!

Hebräer 10,24–25: Und weil wir auch füreinan­der ver­ant­wortlich sind, wollen wir uns gegen­seit­ig dazu ans­pornen, einan­der Liebe zu erweisen und Gutes zu tun. Deshalb ist es wichtig, dass wir unseren Zusam­menkün­ften nicht fern­bleiben, es sei denn wir haben Coro­na – Zeiten. 

Spätestens bei diesem Vers sollte es auch dem let­zten aufge­fall­en sein, dass ich alle Bibel­stellen jew­eils leicht mit einem Coro­na-Bezug verän­dert habe. Was bedeutet Coro­na für Gemein­schaft in der Gemeinde, wo ein­er­seits die meis­ten Gemein­den wieder mit Präsen­zver­anstal­tun­gen begonnen haben und den­noch viele nur zöger­lich in die Gottes­di­en­ste und Kle­in­grup­pen gehen?

Zum einen gibt es Men­schen, die berechtigte gesund­heitliche Prob­leme haben und sich darum schützen wollen. Hier soll­ten wir als Gemein­den über­legen, wie Kon­takt gepflegt wer­den kann. Es gibt aber auch die, die sagen: wir ver­mis­sen nichts, wir sind dankbar für eine Pause von der Mitar­beit, Zuhause ist es beque­mer Gottes­di­enst zu schauen, ohne Kinder­pro­gramm und Sin­gen ist das kein richtiger Gottes­di­enst, ich genieße es andere Gottes­di­en­ste anzuschauen etc…

All die lieben Geschwis­ter soll­ten wir darin erin­nern, dass Gemein­schaft kein Wahlfach in der Schule ist, son­dern essen­ziell zum Glauben dazuge­hört. Jed­er von uns braucht Gemein­schaft und tat­säch­lich gibt es die Gefahr sich diese Gemein­schaft abzugewöh­nen. Ja, wir soll­ten in und nach Coro­na Dinge verän­dern, und wo es nur virtuell geht, soll­ten wir dies inten­siv nutzen. Aber auch in Zukun­ft bleibt Gemein­schaft für Chris­ten nor­mal und notwendig. Du brauchst Gemein­schaft, um geistlich zu wach­sen, per­sön­lich zu reifen und in Krisen getra­gen zu wer­den. Und die Gemein­schaft braucht dich als Per­son, als Ermutiger – mit deinen Gaben, als Teil des Leibes Christi.

Darum lasst uns das ernst nehmen, was der Schreiber des Hebräer­briefes tat­säch­lich sein­er Gemeinde schreibt:

Und weil wir auch füreinan­der ver­ant­wortlich sind, wollen wir uns gegen­seit­ig dazu ans­pornen, einan­der Liebe zu erweisen und Gutes zu tun. Deshalb ist es wichtig, dass wir unseren Zusam­menkün­ften nicht fern­bleiben, wie einige sich das angewöh­nt haben, son­dern dass wir einan­der ermuti­gen, und das umso mehr, als – wie ihr selb­st fest­stellen kön­nt – der Tag näher rückt, an dem der Herr wiederkommt.

 

Seid her­zlich gegrüßt von eurem

Rein­hard Spincke

Informationen aus der Stiftung

 

WIReinander Tag

Wir steuern auf den Sep­tem­ber zu und damit auf den WIReinan­der-Tag. In diesen Zeit­en etwas ganz Beson­deres, denn der WIReinan­der-Tag wird LIVE und in echt stat­tfind­en. Wir glauben, dass es im Moment eine gute Sache ist, Men­schen vor Ort und ana­log zu tre­f­fen, und haben in der City­Church die Gele­gen­heit, große Räume zu nutzen, in denen wir die aktuellen Hygien­evorschriften ein­hal­ten können.

Am 12. Sep­tem­ber 2020 LIVE vor Ort in der City­Church Ham­burg. Es warten 10 tolle Work­shops auf euch. Ein Tag, ein Ziel, viele Optio­nen: wireinander.

Es gibt auch die Möglichkeit, am WIReinan­der-Tag per Zoom teilzunehmen.

Informationen aus den Gemeinden

 

FeG Norderstedt: Freiluft-Gottesdienst im Stadtpark

In der Coro­na-Zeit kon­nte sich die Gemeinde an den öku­menis­chen Gottes­di­en­sten im Region­alfernse­hen noa4 beteili­gen. Nach­dem die son­ntäglichen Gottes­di­en­ste mit­tler­weile eingestellt wur­den, sendet noa4 weit­er­hin jeden Fre­itag eine Andacht der Norder­st­edter Kirchen. Aus der Bevölkerung gibt es dazu gute Rück­mel­dun­gen. Im Rah­men dieser öku­menis­chen Zusam­me­nar­beit gab es am 16.08. einen gemein­samen Sta­tions-Gottes­di­enst im Stadt­park, der von annäh­ernd 300 Teil­nehmern besucht wurde. Die Coro­na-Zeit hat zu ein­er Ver­tiefung der öku­menis­chen Zusam­me­nar­beit mit pos­i­tiv­er Res­o­nanz aus der Bevölkerung geführt.

 

Zeugnis aus der Kiezkirche

Das mis­sion­ar­ische Pro­jekt Kiezkirche freut sich, Felix als Mitar­beit­er gewon­nen zu haben. Er ist Türste­her ein­er Dis­co auf der Großen Freiheit/Reeperbahn. Nach­dem er unsere Arbeit ken­nen gel­ernt hat, entsch­ied er sich, seinen Chef zu bit­ten, uns Räume für Alphakurse zur Ver­fü­gung zu stellen.

Als er während des Coro­na Lock­downs von ein­er Reise in die Heimat nicht zurück­kehren kon­nte, durften wir ihm helfen, einen neuen Flug zurück nach Deutsch­land zu organ­isieren. Wir freuen uns, einen solch engagierten gläu­bi­gen Chris­ten in unseren Rei­hen zu haben, der es auf dem Herzen hat, mit uns zusam­men Men­schen auf dem Kiez zu Jesus zu führen.

Ermutigung aus der FeG Lüneburg

Geöffnete Schleusentore

Auf unser­er Leitungsklausur let­zten Herb­st haben wir beschlossen, ein Stream­ing-Pro­jekt unseres Gottes­di­en­stes für sechs Wochen in eine zweite Loca­tion zu starten, ab dem 15. März. Was wir damals nicht wussten: das war genau der erste Tag des Lock­downs. So haben wir nicht eine weit­ere Loca­tion gestreamt, son­dern waren vor­bere­it­et, gle­ich in hun­derte Häuser den Gottes­di­enst live zu über­tra­gen. Nor­maler­weise haben wir son­ntags ca. 250 Leute in unserem Gemein­de­haus. Durch den Livestream haben bis zu 1000 Leute den Gottes­di­enst ver­fol­gt. Gott hat­te uns auf unser­er Klausur u.a. für 2020 den Ein­druck von „geöffneten Schleusen­toren“ gegeben, auf die wir uns vor­bere­it­en soll­ten. Nun haben wir eine Ahnung davon, was Gott meinte. Wir bekom­men immer noch dankbare Rück­mel­dun­gen von Men­schen, die seit Tag 1 unserem Livestream fol­gen, obwohl sie teil­weise (noch) nicht mit Jesus unter­wegs sind und nicht in einen Gottes­di­enst gehen wür­den. Das ermutigt uns, und wir beten, dass diese Saat aufge­ht und viel Frucht bringt!

Anbetung – unter allen Umständen

Seit­dem es erlaubt war, unter Ein­hal­tung der Coro­na-Aufla­gen wieder Präsen­z­gottes­di­en­ste zu feiern, haben wir ein dop­peltes Ange­bot gefahren: den inzwis­chen bewährten Livestream-Gottes­di­enst und par­al­lel den Präsen­z­gottes­di­enst vor Ort. Wir hat­ten erwartet, dass es einen Ansturm auf den gemein­samen Gottes­di­enst vor Ort geben würde, der sich allerd­ings in Gren­zen hielt. Ein Haup­tar­gu­ment dafür, den Gottes­di­enst lieber von zu Hause mit zu feiern, war die fehlende Möglichkeit des Sin­gens in der Gemeinde. Da Sin­gen ja nur eine Art der Anbe­tung ist, habe ich eine Predigtrei­he zum The­ma „Anbe­tung – unter allen Umstän­den“ gehal­ten. Die Bibel bietet uns über das Sin­gen hin­aus ja zahlre­iche starke Wege an, Gott zu preisen (im Hebräis­chen gibt es dafür sieben Worte, im Deutschen wer­den sie alle nur mit einem Wort über­set­zt).  So habe ich in ein­er Predigt dazu ein­ge­laden, ein­mal gemein­sam ver­schiedene Arten der Anbe­tung auszuüben, u.a. gemein­sam vor Gott zu knieen. Nach dem Gottes­di­enst kamen über­wälti­gende Rück­mel­dun­gen auf genau diese eine Minute, in der es keine Worte von vorne gab, son­dern nur ein „auf den Knien vor Gott sein“. Eine ältere Frau berichtete, dass sie noch nie in ihrem Leben gekni­et hat und es auch nicht vorhat­te. Sie wollte sich jet­zt bedanken, weil sie auf den Knien einen tiefen Frieden und eine unaussprech­liche Freude erlebt hat. Andere berichteten, dass Gott in dem Moment ganz sig­nifikante Worte zu ihnen sprach.

Es hat uns ermutigt, uns nicht durch Coro­na unser­er Anbe­tung berauben zu lassen, son­dern um so gestärk­ter daraus her­vorzuge­hen und Gott noch vielfältiger anzu­beten als je zuvor. 

FeG Wedel: Glaubenskurs für Farsi Sprechende

Als der Coro­na Lock­down kam, hat­ten wir hier ger­ade noch einen Glauben­skurs mit Fil­men auf Per­sisch mit deutschen Unter­titeln für Men­schen aus dem Iran und Afghanistan. Es hat­te sich nach ein paar Startschwierigkeit­en eine ganz gute Gemein­schaft gebildet und die Leute kamen gerne zu den Tre­f­fen. In dieser Kul­tur ist das gemein­same Essen sehr zen­tral und es wird ein richtiges großes Essen gekocht und aufwendig deko­ri­ert, bevor es gemein­sam genossen wird.

Wie soll­ten wir das nun während der Coro­n­azeit weit­er gestal­ten? Erst ein­mal waren ja grund­sät­zlich Tre­f­fen mit mehreren Leuten ver­boten und als sich die Regeln langsam lock­erten, dacht­en wir darüber nach, wie wir die noch verbleiben­den Tre­f­fen durch­führen könnten.

Wir trafen uns dann nicht pri­vat, son­dern im Teestuben­raum in der Gemeinde, damit der Min­destab­stand gewährt wer­den kann. Unser Pas­tor rief kurzfristig beim Gesund­heit­samt an und erfuhr, dass sog­ar ein Buf­fet erlaubt ist. Wir freuten uns, dass dann tat­säch­lich fast alle kamen und ein­er noch einen Fre­und mit­brachte. Während des Aus­tausches nach dem Film merk­ten wir, dass obwohl wir uns lange wir nicht gese­hen hat­ten und trotz der immer noch schwieri­gen Ver­ständi­gung mit Über­set­zung in Deutsch und Englisch, tiefe geistliche Gedanken geäußert wur­den. Trotz Coro­n­ahy­gien­eregeln herrschte eine gute Atmo­sphäre. Jed­er beteiligte sich bei der Gebets­ge­mein­schaft und wir merk­ten, Gott hat­te hier gear­beit­et und Glauben im Ver­bor­ge­nen weit­erwach­sen lassen. Das hat uns sehr ermutigt.

Mar­ti­na Köninger, Wedel

Corona-Sommer in Zeven

In der FeG Zeven haben wir ein großes Grund­stück neben dem Gemein­de­haus. Im let­zten Som­mer haben wir dort mit dem Kinder­gottes­di­enst viel Zeit beim Spie­len ver­bracht. Diesen Som­mer ist durch Coro­na alles anders, aber trotz­dem gut! Wir haben das Grund­stück als neuen Gottes­di­en­straum ent­deckt und feiern bei gutem Wet­ter 14-tägig Gottes­di­enst draußen. So kön­nen die Nach­barn inkog­ni­to mit dabei sein oder auch, was uns sehr gefreut hat, per­sön­lich am Gottes­di­enst teil­nehmen. Dies ist eine gute Lösung, damit wir auch sin­gen und unseren Her­rn in Liedern anbeten kön­nen. Per­so­n­en, die im Innen­raum noch nicht teil­nehmen wollen, nehmen dieses Ange­bot gerne an. Wir sind dankbar, dass wir diese Möglichkeit haben und uns der HERR jedes Mal gutes Wet­ter geschenkt hat. So kon­nten wir auch am 23.08. einen geseg­neten Schul­start­gottes­di­enst auf der Gemein­dewiese feiern. 

Moin am Sonntag: FeG Cuxhaven

Den Som­mer über Gottes­di­en­ste unter Coro­n­abe­din­gun­gen anbi­eten? Wie soll das gehen?  Unter Nor­malbe­din­gun­gen besuchen unsere Gottes­di­en­ste etwa 170 Men­schen. Im Som­mer kom­men oft noch Urlauber dazu. Wir bleiben nur online, haben wir entsch­ieden. Wir fil­men von beson­deren Orten in Cux­haven. Wir besuchen Men­schen vor Ort. Machen was von Herz zu Herz für die Stadt.

Ein Team wurde gebildet: Leute mit unter­schiedlich­sten Gaben, Filmer, Organ­isatoren, Predigtleute, Mod­er­a­toren. Neue Mitar­beit­er kon­nten wir gewin­nen. Der Name „Moin am Son­ntag“ wurde für unsere Gottes­di­en­strei­he geboren. Ges­tartet haben wir mit einem Besuch beim Ober­bürg­er­meis­ter. „Sucht das Beste für die Stadt“ war das The­ma. Dafür schlägt unser Herz.

Ja, wir hat­ten keine Gemein­de­gottes­di­en­ste mit Präsenz. Aber wir waren bei den Leuten live und am Ort. Und wir haben ver­rück­te Sachen mit Gott erlebt. Der Ober­bürg­er­meis­ter postete an dem Sendes­on­ntag auf Face­book unseren Gottes­di­enst für seine Bekan­nten und Fre­unde. Der Vere­insvor­stand vom Leucht­turm war so ange­tan von unserem Gottes­di­enst, dass er darum bat, den Gottes­di­enst auf sein­er Home­page ver­linken zu dür­fen. Gemein­deleute besucht­en spon­tan einen unser­er Drehorte, trafen „über­raschend“ alte Bekan­nte und kamen ins Gespräch über das Leben nach dem Tod. Im Chat melde­ten Zuschauer zurück, wie berührt sie durch die Gottes­di­en­ste waren. Eine Frau meldete sich direkt zu einem Haus­gottes­di­enst an…

Die Rei­he war aufwändig und gle­ichzeit­ig hat es viel Spaß gemacht. Ein tolles Team war am Start. Wir haben Men­schen unser­er Stadt erre­icht. Und Gott kann Gutes daraus machen. Dafür sind wir sehr dankbar.

https://cuxhaven.feg.de/youtube

 

Berichte aus dem Bereich Kinder und Jugend

 

Ein Kinderreferent erzählt

Wir waren neugierig, welche Erfahrun­gen in Gemein­den mit der Son­der­form des Gottes­di­en­stes per Livestream gemacht wur­den. Hier lest ihr einen Auszug aus den Antworten von Julian Lübker, Kinder­ref­er­ent der FeG Lübeck.

1) Hat­test Du ein Erleb­nis im Zusam­men­hang mit der Livestream-Über­tra­gung, das ana­log nicht passiert wäre?

Da es uns ein Anliegen war, den Kindern zu zeigen, dass wir an sie denken, haben wir uns zu Ostern gedacht, dass wir unseren Kindern Kleinigkeit­en schenken wollen. Also haben wir vor Ostern Tüten gepackt mit ein­er ermuti­gen­den Karte und einem kleinen Büch­lein für die Jün­geren, und Bibellese-Stiften für die Älteren. Ganz neben­bei kon­nte man sich dann an der Haustür mit den Eltern und den Kindern unter­hal­ten und hat so gehört wie es jedem geht.

2) Haben sich Leute auf­grund der Onlineüber­tra­gung bekehrt oder sind neu dazu gekommen?

Ob sich Kinder bekehrt haben, weiß ich lei­der nicht. Sehr wohl aber hat eine Nach­barin von Gemein­demit­gliedern durch das Ange­bot unser­er Online-Kinder­gottes­di­en­ste ange­fan­gen Jesus zu suchen. Wahrschein­lich, weil es für sie angenehmer war, 20 Minuten dem Kinder­pro­gramm zu fol­gen als einem 60-minüti­gen Gottes­di­enst. Wo sie sich jet­zt ger­ade auf ihrem Weg mit Jesus befind­et weiß ich lei­der nicht. Trotz­dem finde ich diese Geschichte so genial: Eine erwach­sene Frau wird durch Kinder­gottes­di­enst berührt.

Neu dazugekom­men sind denke ich einige Kinder. Die Fam­i­lien bericht­en immer mal wieder davon, wie angenehm es ist, Leute zu einem Online Kinder­gottes­di­enst einzu­laden. Man schickt ein­fach einen Link per What­sApp und fer­tig. Da über­windet man sich schneller mal, das Ganze Zuhause anzuschauen, als in die Gemeinde zu fahren. Ich denke, ähn­lich erleben es auch viele Erwachsene.

3) Was tut ihr, damit Inter­ak­tiv­ität oder Aus­tausch während/vor/nach den Gottes­di­en­sten möglich ist?

Das ist tat­säch­lich der Punkt, mit dem wir uns am schw­er­sten tun. Wir haben über­legt, Zoom-Räume für Kinder zu öff­nen. Da es jedoch schon uns Erwach­se­nen schw­er­fällt, vor einen Lap­top sitzend qual­i­ta­tiv­en guten Aus­tausch zu haben, haben wir uns dazu entschlossen, diese Idee zu ver­w­er­fen. Was wir jedoch durchge­set­zt haben ist, dass nun jedes Kind an seinem Geburt­stag eine Geburt­stagskarte vom jew­eili­gen Kle­in­grup­pen­leit­er erhält, um so zu zeigen, dass wir an sie denken und sie uns wichtig sind.

4) Ist eine neue Glaubens-Inter­ak­tion aus den Online-Gottes­di­en­sten entstanden?

Während der Som­mer­fe­rien haben wir eine Inter­ak­tion par­al­lel zu unserem Kinder- und Erwach­se­nen­gottes­di­enst ges­tartet, die zu unser­er aktuellen Predigtrei­he rund um Maria passte. Das Mate­r­i­al dafür lag außer­halb der Gemeinde bere­it, sodass man 24/7 zur Gemeinde kom­men kon­nte, und die Schnitzel­jagd, die in der Nähe des Gemein­de­haus­es ablief, starten kon­nte. Am Ende gab es eine Sta­tion an der gemein­sam als Fam­i­lie gebetet, gedankt und gere­det wer­den kon­nte. Und natür­lich waren auch einige Süßigkeit­en dabei.

Das ist die Power von oben!

Obwohl Coro­na unseren All­t­ag prägt, kon­nten wir als Patch­work Cen­ter ein Woch­enende auf Freizeit fahren. Ich will euch an dem teil­haben lassen, wie wir als große Patch­work­fam­i­lie Gott erleben durften.

Men­schen stell­ten Fra­gen über Gott! Jeden Mor­gen starteten wir mit einem frei­willi­gen Gebet­str­e­ff, bei dem außer­dem auch span­nende Fra­gen über Gott gestellt wur­den. Es begeis­tert mich, dass Gott Kopf und Herz geöffnet hat.

Hoff­nung ist noch da! Das war der Satz eines Fre­un­des, der erst seit Kurzem Teil des Patch­work Cen­ters ist und direkt mit auf Freizeit fuhr. Wie genial, dass es solche Erken­nt­nisse gab!

Rock­musik für Gott! Voller Begeis­terung und Freude spiel­ten wir alte Rock­klas­sik­er, die zu christlichen Pow­er­songs umgeschrieben wur­den. So san­gen wir aus vollem Herzen zum Beispiel: „das ist die Pow­er von oben“ zu der Melodie von „Eye Of The Tiger“. Es hat mich echt angerührt zu sehen, wie vielfältig unser Lobpreis ausse­hen kann und wie durch diese Lieder ein Zugang zu Gott geschaf­fen wurde!

Gott hat uns Sonne geschenkt, eine aus­ge­lassene Atmo­sphäre, Ein­heit in der Gruppe, ein Herz, das offen für Gott ist und so viel mehr. Danke Gott!

Nae­ma Jochum, Prak­tikan­tin im Patch­work Cen­ter, Freie evan­ge­lis­che Gemeinde Schwerin.

Bericht aus der ELIM Diakonie

 

ELIM Diakonie – Das Virus ist noch da

Wir in der ELIM Diakonie sind Gott weit­er­hin sehr dankbar, dass wir bis heute vor einem großen Coro­na-Aus­bruch in unseren Ein­rich­tun­gen bewahrt wor­den sind. Zurzeit beschäfti­gen wir uns in den sta­tionären Ein­rich­tun­gen mas­siv mit der Koor­di­na­tion der Besuche von Ange­höri­gen. Diese Sit­u­a­tion macht durch die zu erfül­len­den Aufla­gen  zusät­zlich­es Per­son­al für die gesamte Besuch­sor­gan­i­sa­tion notwendig. Im Bere­ich Ser­vice­wohnen gibt es einige Lockerun­gen bei den Ver­anstal­tun­gen, aber alles inner­halb der gel­tenden Regelun­gen von Hygiene, Min­destab­stand und Mund-Nasen­schutz. Die Nach­frage im ambu­lanten Bere­ich ist sehr hoch. In diesem Monat wurde den Mitar­bei­t­en­den der von der Bun­desregierung ver­sproch­ene Pflege­bonus aus­gezahlt. Ein beson­deres Augen­merk liegt auf unseren Mitar­bei­t­en­den, die aus dem Aus­land­surlaub zurück­kehren. Da wir mit­tler­weile Mitar­bei­t­ende aus zahlre­ichen  Natio­nen beschäfti­gen, sind durch den Besuch bei Ver­wandten und Ange­höri­gen auch Risiko­ge­bi­ete darunter. Das bedeutet Tes­tung und Quarantäne.

Unsere Mitar­bei­t­en­den haben während des Lock­downs Großar­tiges geleis­tet, sind über sich hin­aus­gewach­sen. Aus mein­er Sicht macht sich jet­zt eine gewisse Müdigkeit bre­it, das drück­en die teil­weise hohen Krankheits­fälle aus. Diese machen eine ver­lässliche Dien­st­pla­nung fast unmöglich. Die Welt um uns herum lock­ert sich, doch das Virus ist immer noch da und stellt nach wie vor eine Bedro­hung für die uns anver­traut­en Men­schen dar. Wir tun alles, um sie zu schützen. Bitte betet weit­er für uns.

Gebetsanliegen

 

  • Wir beten für die Verkündi­gung des Evan­geli­ums von Jesus Chris­tus in unseren Gemein­den und diakonis­chen Ein­rich­tun­gen in dieser Zeit. Mögen viele Men­schen bei Gott Frieden und Gebor­gen­heit finden.
  • Wir beten für die Men­schen, die ein­sam, krank oder in wirtschaftlichen Nöten sind.
  • Wir beten für die Mitar­bei­t­en­den in Diakonie und Gemeinde bei denen die lange Coro­na-Zeit an den physis­chen und psy­chis­chen Kräften zerrt.
  • Wir beten für Erhard Baum, der als ehre­namtlich­er Bere­ich­sleit­er für den Dien­st­bere­ich Senioren im Ältesten­rat berufen wurde.
  • Wir beten, dass unsere Herzen neu entzün­det wer­den für unseren HERRN und unser Glaube tief wurzelt.
  • Wir danken für die ein­müti­gen Entschei­dun­gen auf der Ältesten­ratssitzung am 29.8.. Es war gut sich unter den vorgegeben Coro­na-Bedin­gun­gen wieder zu sehen, von den diversen Arbeits­bere­ichen zu hören und zu spüren, dass Gott auch in dieser Zeit treu ist und sein Evan­geli­um Men­schen­herzen erreicht.
  • Wir danken für alle Bewahrung in unseren Ein­rich­tun­gen in der Corona-Zeit.
  • Wir danken für alle Men­schen, die über die vie­len dig­i­tal­en Ange­bote mit dem Evan­geli­um erre­icht werden.
  • Wir danken dafür, dass trotz Coro­na neue Men­schen zu Gemein­den gefun­den haben
  • Wir danken für die poli­tis­che Sta­bil­ität und Hand­lungs­fähigkeit in unserem Land.
  • Wir danken unserem Her­rn Jesus Chris­tus für seine zuver­läs­sige Treue und Liebe, die auch kün­ftig mit uns geht.

Kontakt

Rück­mel­dun­gen und Anre­gun­gen zu diesem Newslet­ter nimmt die EIN­BLICK-Redak­tion gerne entgegen: