EINBLICK News No 10 / 2022: Neues aus der FeGN

Hoffnungsvoll die Welt verändern

Richtet eure Gedanken auf das, was im Him­mel ist, nicht auf das, was zur irdis­chen Welt gehört. Denn ihr seid dieser Welt gegenüber gestor­ben und euer neues Leben ist ein Leben mit Chris­tus in der Gegen­wart Gottes. Kol 3,1–2

Die Adventszeit erin­nert uns an die Wiederkun­ft Jesu, an die neue Welt, die er vol­len­den wird. Die Zer­brech­lichkeit unsere Welt und ihre Endlichkeit nehmen wir in den Kriegen und den glob­alen Krisen wahr. Aber nicht mit Angst oder Rück­zug haben die ersten Chris­ten auf diese Krisen reagiert oder die Wiederkun­ft Jesu erwartet. Stattdessen haben sie hoff­nungsvoll die Welt verän­dert, weil sie drei Kon­se­quen­zen gezo­gen haben:

  1. Sie haben über diese sicht­bare Welt und ihr eigenes Leben hin­aus­gedacht. Wie kann Gottes Reich, seine Her­rlichkeit, Kraft und Liebe schon heute sicht­bar wer­den? Diese Frage hat die Chris­ten bis in ihre Gebete hinein beschäftigt.
  2. Sie haben ihren eige­nen Lebensstil radikal an Jesu Liebe und seinen Geboten aus­gerichtet. Der Umgang mit Geld, die Kom­mu­nika­tion und auch der eigene Selb­st­wert und die per­sön­liche Iden­tität waren von dem neuen Leben mit Chris­tus infiziert. Diese wirk­te auf die Zeitgenossen zwar her­aus­fordernd, aber dur­chaus anziehend. Die christliche Gemeinde inkludierte Men­schen aus den unter­schiedlich­sten sozialen Schicht­en, religiösen Hin­ter­grün­den und Eth­nien zu ein­er liebevollen Gemeinschaft.
  3. Sie haben jed­erzeit mit der Gegen­wart Jesu gerech­net und waren offen für seine Führung. Seine Gegen­wart und nicht der Out­look-Kalen­der waren bes­tim­mend für das alltägliche Leben.

Ich wün­sche uns, dass wir unsere Gedanken in der Advents- und Wei­h­nacht­szeit auf den Him­mel aus­richt­en und dabei die Erfahrung machen, wie Jesus schon heute unser Herz fröh­lich und unsere Gemein­schaft reich macht!

In her­zlich­er Verbundenheit,

euer

Rein­hard Spincke

TEXT: LISA SCHLETTER UND ANDERE; FOTOS: MICHAEL MURZIN 

Leader-Summit  — Jugendleitung verbindet

Am 19.11.22 fand der zweite Leader-Sum­mit der FeGN statt. Direkt nach unser­er Ankun­ft wur­den wir von lieben Men­schen und Crois­sants begrüßt. Nach ein­er mit­nehmenden Wor­ship-Ses­sion und einem inspiri­eren­den Input haben wir uns in glaubensstärk­enden Kle­in­grup­pen zusam­men gefun­den und einan­der durch Gebet und Prokla­ma­tio­nen für unsere aktuellen Her­aus­forderun­gen ermutigt. Bei dem darauf fol­gen­den Essen saßen wir in den Grup­pen Schleswig-Holl­stein, Ham­burg und Nieder­sach­sen und kon­nten die Jugendleit­er und Jugendlei­t­erin­nen aus den FeGs unser­er Nähe ken­nen ler­nen. Wir hof­fen, diese Con­nec­tions für zukün­ftige gemein­same Aktio­nen nutzen zu kön­nen. Nach dem Essen durften wir in Work­shops rel­e­vante The­men ver­tiefen und haben viel über Jugendleitung gel­ernt. Die The­men aus denen wir wählen kon­nten waren unter anderem Kom­mu­nika­tion, Vision, Gebet, Lobpreis und Hoff­nung. Nach­dem wir wieder zueinan­der gefun­den haben, haben wir gemein­sam über Event­pla­nung für das näch­ste Jahr gesprochen. Da wird auf jeden Fall noch was fol­gen — mehr ver­rat­en wir an dieser Stelle noch nicht. Viel zu früh wur­den wir mit Gebet und Segen ver­ab­schiedet und mussten uns schw­eren Herzens wieder voneinan­der tren­nen. Aber wir hof­fen uns bald wieder über den Weg zu laufen und wer weiß, vielle­icht bericht­en wir ja auch schon bald von gemein­samen Aktio­nen. Bis dahin wollen wir die gehörten Impulse in unseren eige­nen Gemein­den umset­zen. Danke für eure Gebete!

Lisa Schlet­ter (Bux­te­hude) und Andere

 

DAS INTERVIEW FÜHRTE REINHARD SPINCKE; FOTO: ELBSPOT; CARE DEUTSCHLAND

Interview mit Frank Heinrich, EAD

Frank Hein­rich (Jahrgang 1964, Vater von vier Kindern) ist seit Sep­tem­ber ein­er von zwei Vorstän­den der Evan­ge­lis­chen Allianz in Deutsch­land. Er ist The­ologe und war als solch­er Pas­tor der Heil­sarmee, außer­dem ist er Sozialpäd­a­goge und Poli­tik­er, und war für die CDU bis 2021 Mit­glied des Deutschen Bundestages.

Lieber Frank, du bist Ende Sep­tem­ber zum neuen Vor­stand der Evan­ge­lis­chen Allianz in Deutsch­land (EAD) gewählt wor­den, was reizt dich an dieser Aufgabe?

Ich liebe es, dass das Reich Gottes nicht eine einzige Stimme ist, son­dern vielfältig. Als ein physikalisch inter­essiert­er Men­sch, ist es für mich faszinierend, dass die vie­len Gemein­de­far­ben zusam­men das Licht Gottes in dieser Welt darstellen. Darüber freue ich mich, das reizt mich!

Die DEA hat außer­dem eine umfan­gre­iche Struk­turverän­derung ver­ab­schiedet. Worin siehst du die Her­aus­forderun­gen der Deutschen Evan­ge­lis­chen Allianz für die näch­sten bei­den Jahren?

Ich freue mich, dass der Struk­tur­prozess zu einem sehr ein­müti­gen Ergeb­nis geführt hat. Die neue Struk­tur bietet größere Chan­cen für Men­schen, die sich aktiv in die Arbeit der Evan­ge­lis­chen Allianz in Deutsch­land ein­brin­gen wollen. Ich glaube, wir sind viel mehr engagierte Men­schen als wir deut­lich machen. Diese Men­schen müssen wir find­en und in unsere Arbeit­skreise und Run­den Tis­che einbeziehen.

Die beson­deren Chan­cen der Evan­ge­lis­chen Allianz liegen dabei in den fünf Haupt­the­men der EAD, die sozusagen in ihrer Genetik liegen:

  • Die Ein­heit der Christen
  • gemein­sames Beten
  • gemein­samen Glauben
  • gemein­sames Bezeu­gen des Evangeliums
  • gemein­same „Zei­tansagen“ zu gesellschaftlich rel­e­van­ten The­men und für die Über­nahme von Ver­ant­wor­tung in unser­er Welt.

Es gibt andere Net­zw­erke, die einzelne Ele­mente davon auch darstellen, aber die EAD ste­ht eben für die Kom­bi­na­tion dieser fünf Handlungsfelder.

Frank Hein­rich im Gespräch

Als ehe­ma­liger Heil­sarmee­of­fizier und langjährige Bun­destagsab­ge­ord­neter hast du ein offenes Ohr für die geistlichen und sozialen Nöte von Men­schen gehabt. Welche Sor­gen und Nöte nimmst du in diesen Wochen beson­ders wahr? Was soll­ten dein­er Mei­n­ung nach Kirchen und Gemein­den in dieser Zeit tun?

Ich nehme wahr, dass Einzelne und die ganze Gesellschaft durchgeschüt­telt wer­den. Da ist es eine beruhi­gende Botschaft, dass es eine Heimat gibt. Wir müssen nicht alle immer dieselbe Mei­n­ung haben, aber wir ziehen den­noch an einem Strang. Wir müssen muti­gen wer­den und einan­der helfen unseren Platz in dieser Zeit zu find­en. Wir brauchen dafür Ideen aus Karl­sruhe, Kas­sel und Kiel (das sind mal nur die Städte mit K) für die ver­schiedene Bere­iche aus Kul­tur, Gesellschaft, Wirtschaft und Poli­tik. Ich glaube die Welt möchte gern wis­sen, was Jesus in dieser Welt durch seine Gemeinde anbi­etet. Hier kön­nen wir den Chris­ten und Gemein­den Rück­grat geben, um sich mutig einzubringen.

Wer sind wir als Chris­ten und Gemein­den ist dabei das eine The­ma. Aber auch der Umgang mit Äng­sten ist sehr wichtig. Woran kön­nen wir uns hal­ten? Wie begeg­nen wir der Unsicher­heit in diesen Zeit­en – auf diesen Fra­gen wollen wir gemein­sam Antwort geben.

Als Vor­stand der Deutschen Evan­ge­lis­chen Allianz wirst du die evan­ge­likalen Chris­ten in Poli­tik, Gesellschaft und bei kirch­lichen Gremien vertreten. Wie kön­nen einzelne Chris­ten und Gemein­den dich unterstützen?

Wir sind auch eine Gebets­be­we­gung, da brauchen die Ver­ant­wortlichen auch Gebet­sun­ter­stützung. Ich brauche ein bre­ites Kreuz und ein weich­es Herz, um Ver­ant­wor­tung zu tra­gen und empfänglich zu bleiben. Da brauche ich Gebet.

Aber wir brauchen auch Beteili­gung – Men­schen, die sich ein­brin­gen, z.B. indem Gemeinde für die Zukun­ft coachen. Wir brauchen Ideen, die uns zuge­tra­gen wer­den oder auch wohlwol­lende Kri­tik. Wir brauchen dabei Ideen­träger, die nicht nur Pas­toren sind, son­dern auch die Ehrenamtlichen!

Her­zlichen Dank für das Gespräch!

TEXT: MATTHIAS VOGELSANG; FOTO: STUDIO LÜDEKING

Neu in der FeGN

Es ist Sam­stag­mor­gen, die Sonne geht auf. Mit meinem Rad erk­limme ich ger­ade den Wilseder Berg. So begin­nen meine Woch­enen­den meis­tens. Dort kann ich mich sehr gut aus­to­ben und Gott begegnen.

Mein Name ist übri­gens Matthias (Vogel­sang). Mit mein­er beza­ubern­den Frau und meinen drei sehr lebendi­gen Jungs (alle zwis­chen 11 und 12 – daher erleben wir alle Entwick­lungsphasen immer sehr inten­siv …aktuell ste­hen Arm­brüche hoch im Kurs 😉 ) leben wir in Lüneb­urg und sind dort Mit­glied in der FeG. Gott ken­nen­gel­ernt habe ich schon als Kind. Ins Herz getrof­fen hat mich seine Liebe allerd­ings als Jugendlich­er in ein­er Reli­gion­sstunde, wo ein wohl nicht gläu­biger Lehrer von der Liebe Gottes berichtete. Das hat mich gepackt und mein Leben verändert.

Wenn es Freiräume in meinem Leben gibt, kann ich mich fürs Sportliche begeis­tern. Aktiv mit dem Rad und pas­siv vor dem Fernse­her. Der Bun­desli­ga-Vere­in mein­er Wahl ist allerd­ings nicht in Ham­burg behei­matet, was mir in der Stiftung eine gewisse Außen­seit­er­rolle verschafft.

Vor ca. 30 Jahren habe ich mal BWL studiert. Damals war es mein Ziel, mich mit mein­er Lei­den­schaft fürs Kaufmän­nis­che in ein­er christlichen Organ­i­sa­tion zu engagieren. Daraus war bis­lang nichts gewor­den, nun hat es aber endlich geklappt: Seit dem 1. Novem­ber bin ich als kaufmän­nis­ch­er Pro­jek­tre­f­er­ent bei der Stiftung der FeGN angestellt. Dafür bin ich Gott sehr dankbar, denn seine Führung war darin klar erlebbar.

Bei der FeGN übernehme ich nun kaufmän­nis­che Auf­gaben in Ergänzung zum Ver­wal­tungsleit­er, Uwe Winkel­mann. Meine Schw­er­punk­te wer­den das Gebäude­m­an­age­ment, die Finanzen (inkl. Fundrais­ing) und auch die Per­son­alver­wal­tung sein. Es ist mir ein Herzen­san­liegen mit meinen Gaben zusam­men mit allen Haupt- und Ehre­namtlichen dazu beizu­tra­gen, Jesus Liebe in die Welt zu tra­gen. Wie schön, mit Euch auf dem Weg zu sein. Let’s Go!

TEXT: MATTHIAS VOGELSANG; FOTO: STUDIO LÜDEKING

Kennt ihr schon Linah und Thomas?

Die bei­den sind Gottes Ruf in die Slums von Paraguay gefol­gt. Sie leben dort nun schon seit eini­gen Jahren mit ihren Kindern und machen eine klasse Arbeit unter den Ärm­sten der Armen. Wir haben nun die Chance, die bei­den und ihr Pro­jekt durch unsere Win­ter­samm­lung für die Allianz-Mis­sion großzügig zu unter­stützen. So wer­den wir Teil des Ganzen und tra­gen zur Ver­sorgung mit Essen, Wohn­raum und Bil­dung bei. Und wir brin­gen dadurch Gottes Licht und Freude in diese dun­kle Welt. Ist es nicht fan­tastisch, dass wir so etwas mit unserem Geld bewirken können?

Zusät­zliche Infor­ma­tio­nen gibt es auf der Home­page der Allianzmis­sion mit ein­er genaueren Beschrei­bung des Pro­jek­ts „Maranatha“ für Kinder aus dem Slum und ein­er Vorstel­lung von Linah und Thomas Mencke mit ihren Kindern.
Mehr zu Maranatha: allianzmission.de/maranatha
Mehr zu Linah und Thomas Mencke: allianzmission.de/mencke

Wie gewohnt, kön­nt ihr eure Spenden auf das Kon­to eur­er Orts­ge­meinde über­weisen und im Ver­wen­dungszweck „Win­ter­samm­lung“ angeben. Wer direkt über­weist kann seine Spende auf das  zen­trale FeGN-Girokon­to, IBAN: DE91 4526 0475 0009 1758 00 einzahlen. 

Her­zliche Grüße im Namen des gesamten Stiftungsvorstandes!

Eure

Rein­hard Spincke     Matthias Vogel­sang
Vor­stand                   kfm. Referent

TEXT: ADA NADJA OEHRLEIN, FOTO: PRIVAT; MATTHIAS ENDLICH

Jesus ist der Grund unserer Hoffnung und die Taufe ist die Antwort darauf

Als am 13. Novem­ber der große Tauf­gottes­di­enst im Cam­pus Mitte der HAVEN Gemeinde gefeiert wurde, war ich eine der Täu­flinge. Es stand alles unter dem „Zeichen der Hoff­nung“ und war ein wun­der­volles Fest. Stef­fen Weil hielt vor der Taufe eine bewe­gende Predigt, in der er eine so wun­der­bar ein­fache und doch kom­plexe Frage stellte: „Wer ist Gott für dich?“. Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beant­worten und macht deut­lich, wie oft wir die Hoff­nung, die wir in Gott leg­en davon abhängig machen, ob er unsere Wün­sche erfüllt. Aber das notwendi­ge Ver­trauen ist nur möglich, wenn wir wis­sen wer Gott wirk­lich ist. Unsere Hoff­nung hängt von der Beziehung zu ihm ab. Wenn ich weiß wer er ist, kann ich meine Hoff­nung in ihn leg­en. Je bess­er ich ihn kenne, desto mehr zieht mich seine Liebe zu ihm und verän­dert mich so stark, dass die Frage, ob er meine Wün­sche erfüllt oder nicht, immer unwichtiger wird. Auf seine Liebe kann ich nur mit Liebe antworten. Jesus ist der Grund für diese Hoff­nung und die Taufe ist die Antwort darauf. Wir Täu­flinge haben alle ganz per­sön­lich auf diese Frage geant­wortet. Wir haben Gott gesucht und er hat sich find­en lassen! Und so wur­den aus den anfangs geplanten acht durch drei spon­tan entsch­iedene ins­ge­samt elf Täu­flinge. Bei jedem Unter­tauchen hat mein Herz einen Sprung gemacht und ich war so erfüllt von dieser unbeschreib­lichen Freude, dass Gott uns so ent­ge­gen kommt. Die Musik­er san­gen auf deutsch und spanisch „Ich bin entsch­ieden Jesus zu fol­gen — niemals zurück“ und mein Herz sang mit! Auch Tage danach wachte ich mit einem Ohrwurm von diesem Lied auf, mit dem Bewusst­sein, dass mich nichts, keine Sünde und nie­mand jemals von Gott tren­nen kann!

Beson­ders schön war für mich, dieses Erleb­nis mit meinem Hauskreis und meinen Fre­un­den zu feiern, die Verbindung der ver­schiede­nen Campi zu sehen und beson­ders die Gemein­schaft mit meinen Deutsch und den Spanisch sprechen­den Geschwis­tern zu erleben. Es war ein so wun­der­schönes Fest, das gezeigt hat, dass es in dieser einzi­gar­ti­gen Beziehung zu Gott in Wahrheit nur eine einzige Gemein­schaft der Gläu­bi­gen gibt — eine Fam­i­lie, deren Auf­gabe darin beste­ht sich gegen­seit­ig zu ermuti­gen und auf den zu blick­en, der der Grund für unsere Hoff­nung ist: Jesus. Und unsere Hoff­nung lebt! In jedem Einzel­nen von uns und das für alle sichtbar.

Ada Nad­ja Oehrlein

TEXT: CHRISTIAN PAASCH

Adventshoffnung und Weihnachtsfreude

Wie kön­nten wir bess­er in die Adventszeit starten als mit einem Mits­ingkonz­ert? Am Sam­stag, 26.11., hat­ten wir Pas­tor Michael Murzin mit sein­er Gitarre in ein­er Pre­miere zu Gast. Es war ein Vorad­ventsabend mit Gol­drand. In einem kurzweili­gen und sehr inter­es­san­ten Pro­gramm haben wir nicht nur sehr viele der schö­nen Lieder gesun­gen, son­dern zwis­chen den Liedern sehr viel über ihre Hin­ter­gründe und Entste­hung erfahren. Vor allem aber ging es um eines bzw. einen: Jesus Chris­tus, der uns begeg­nen möchte! Evan­geli­um pur … „Wer liebt, der gibt!“ — mit diesem Satz wird Gottes ulti­ma­tives Geschenk an alle Men­schen auf den Punkt gebracht. Erste Rück­mel­dun­gen direkt nach dem Abend: Das wollen wir im näch­sten Jahr wieder haben. Jet­zt kann Advent kom­men! Danke, Michael!

Her­zliche Grüße mit dem Wun­sch ein­er geseg­neten Advents- & Weihnachtszeit!

Chris­t­ian

TEXT: REINHARD SPINCKE

Dallas Willard: Gott – du musst es selbst erleben.

Grund­sät­zlich kann ich alle Büch­er von Dal­las Willard empfehlen. Dal­las Willard (1935–2012) war ein christlich­er Philosoph und Experte für geistlich­es Wach­s­tum. Bei „Gott – Du musst es selb­st erleben.“ han­delt es sich um sein Lebenswerk, in dem er viele Erfahrun­gen und Erken­nt­nisse sein­er jahrzehn­te­lan­gen Lehrtätigkeit ein­fließen lässt.

Willard gelingt es bib­lis­che Wahrheit­en und The­men inter­es­sant und mit neuen Aspek­ten zu ver­mit­teln. Dabei geht es nicht um bloße The­o­rie, son­dern immer um die Frage, wie Gott in unser Leben und unseren All­t­ag hineinkommt und Christ­sein lebendig wird. Willard scheut sich dabei nicht davor die gängige Prax­is von Chris­ten zu kri­tisieren. Hier dazu ein Beispiel: Der men­schliche Hunger nach Titeln und Preisen — auch religiös­er Art  — ist erstaunlich. Die Prahlerei und Selb­st­darstel­lung, das fast rou­tinemäßige Auf­bauschen von Qual­i­fika­tio­nen und Lebensläufen und vieles mehr, was in unser­er Kul­tur der „Selb­st­wertschätzung“ als nor­mal gilt, gehören zu einem Leben, das sich der Gegen­wart Gottes, vor dem wir ste­hen, nicht bewusst ist. (S. 327/28) Es geht ihm dabei nicht darum andere Men­schen run­terzu­machen, son­dern die richti­gen Fra­gen und The­men anzus­prechen, damit Gott mehr in unseren All­t­ag kommt. Also drin­gende Empfehlung für Wei­h­nacht­en zum Schenken oder sich schenken lassen!

Rein­hard Spincke

TERMINE AB DEZEMBER 2022

01.12.2022 Mits­ingkonz­ert FeG Hohenlockstedt
03.12.2022 Ältesten­rat, in Präsenz, HAVEN
14.12.2022 MIKO, Haven
 
05. — 07.01.2023 GL Klausur,Tan­nen­hof
24.01. — 28.03.Online Leitungskurs (5 Ter­mine), mehr Info10. — 12.02.2023 SR Klausur
14. — 16.02.2023 MIKO Klausur,Dünen­hof
 
vormerken:
07. —  10.5.2023, FeGN Freizeit Kör­p­er, Geist und Seele, Dünenhof
17. —  18.6.2023 WIReinan­der, Lüneb­urg
WEITERE TERMINE
Auf der FeGN Web­seite ver­suchen wir, die Ter­mine aktuell zu hal­ten. Coro­n­abe­d­ingt haben auch wir zur Zeit kurzfristige Änderun­gen: aktuelle Ter­mine

Hinweise:

  • Kurzfristige Änderun­gen behal­ten sich die Ver­anstal­ter vor!
  • Weit­ere Ter­mine find­est du im FeGN-Kalen­der oder im monatlich erscheinen­den EINBLICK Gebet.
  • Rel­e­vante Ver­anstal­tun­gen kön­nen gerne der Redak­tion gemeldet wer­den und wer­den nach Prü­fung in einem zukün­fti­gen Newslet­ter veröffentlicht.
Der näch­ste EINBLICK erscheint Anfang Februar!

Feedback erwünscht!

Lob, Kri­tik und Anre­gun­gen zum Newslet­ter gerne an die EINBLICK-Redaktion: