EINBLICK News No 8 / 2022: Neues aus der FeGN

Wie kommen wir durch den Winter?

Richtet eure Gedanken auf das, was im Him­mel ist, nicht auf das, was zur irdis­chen Welt gehört. (Kol 3,2)

Spätestens wenn man die neuen Abschläge für Energiekosten von seinem Energiev­er­sorg­er erhält, spürt man: Wir sind in Deutsch­land nach der Kli­ma- und Coro­n­akrise auch in ein­er Wirtschaft­skrise mit rasender Infla­tion angekom­men. Dies ist auch das Ergeb­nis falsch­er poli­tis­ch­er Entschei­dung hin­sichtlich strate­gis­ch­er Part­ner­schaften und eines viel zu opti­mistis­chen Ansatzes hin­sichtlich eines geforderten Energiewech­sels. Die schö­nen Träume von gestern erweisen sich als teure Luftschlöss­er von heute. Neben dem Gebet für unsere Poli­tik­er ist darum drin­gend von ihnen mehr Real­is­mus und die Bekämp­fung der realen Prob­leme der Bevölkerung zu fordern.

Klar ist aber auch, dass die Poli­tik es nicht allein schaf­fen wird. Wir sind alle aufge­fordert in den kom­menden Monat­en uns einzuschränken, miteinan­der stärk­er zu teilen und auf die finanziell Schwachen auch in unseren Gemein­den zu achten.

Der Apos­tel Paulus kan­nte im ersten Jahrhun­dert n. Chr. viele Krisen. Er begeg­nete auf seinen Mis­sion­sreisen Armut, Krankheit, Ver­fol­gung und poli­tis­ch­er Unsicher­heit, um nur einige Krisen zu nen­nen. Nicht sel­ten schrieb er seine Briefe aus dem Gefäng­nis und wirk­te dabei den­noch nicht ängstlich oder verun­sichert, son­dern gewiss, dass Gott seine Pläne ver­fol­gt, dass er und die Gemein­den einen wichti­gen Platz in diesen Plä­nen haben und ihr Ein­satz darum wesentlich für die Aus­bre­itung des Evan­geli­ums sei.

Bevor Paulus den Kolossern prak­tis­che Ratschläge für ihren christlichen Lebenswan­del gibt, schreibt er ihnen (Kol 3,2): Richtet eure Gedanken auf das, was im Him­mel ist, nicht auf das, was zur irdis­chen Welt gehört. Die Hal­tung der ersten Chris­ten war nicht so sehr von den Ereignis­sen und Umstän­den ihrer Zeit bes­timmt, son­dern von der Ewigkeitsper­spek­tive Gottes. Ger­ade diese Hal­tung machte sie unab­hängiger und resilien­ter im Umgang mit den Krisen ihrer Zeit. Gle­ichzeit­ig blieben sie fokussiert darauf, das Evan­geli­um weit­erzugeben. Denn die Krise des ersten Jahrhun­derts und auch unsere heuti­gen Krisen lassen Men­schen danach fra­gen, wo sie Hoff­nung über dieses Leben und über diese Welt hin­aus find­en. Hoff­nung, die ihnen Mut gibt, die aktuelle Krise anzu­pack­en, aber gle­ichzeit­ig ihr Leben auf ein neues Fun­da­ment zu stellen.

Darum the­ma­tisieren wir auch mit diesem Newslet­ter nicht nur die aktuelle Krise, son­dern zeigen die Chan­cen für Gemein­de­bau und die Weit­er­gabe des Evan­geli­ums. Dies ist ganz im Sinne des Apos­tels Paulus, wenn er den Kolossern schreibt (Kol 4,5–6): Ver­hal­tet euch klug im Umgang mit denen, die nicht zur Gemeinde gehören. Wenn sich euch eine Gele­gen­heit bietet, euren Glauben zu bezeu­gen, dann macht davon Gebrauch. Eure Worte sollen immer fre­undlich und mit dem Salz der Weisheit gewürzt sein.

Seid her­zlich gegrüßt von eurem

Rein­hard Spincke

TEXT: RUDOLF OPOKU; FOTOS: VIA KIRCHE

VIA Eröffnungsgottesdienst

Es ist passiert. ENDLICH! Nach mehreren Monat­en – und tat­säch­lichen sog­ar Jahren – an Pla­nen und Vor­bere­it­en, sind wir als VIA Kirche offiziell als Gemeinde ges­tartet.  Am 04. Sep­tem­ber 2022 feierten wir im The­aterzen­trum WIESE (in Ham­burg-Barm­bek) unseren Eröff­nungs­gottes­di­enst, der zugle­ich unsere Grün­dung als Kirche markierte.

Der Eröff­nungs­gottes­di­est war ein geseg­neter, emo­tionaler und über­raschen­der Tag.  Wir hat­ten mit 120 bis max­i­mal 140 Gottes­di­en­st­be­such­ern gerech­net. Am Ende waren es 180 Per­so­n­en, so dass wir noch weit­ere Stüh­le stellen mussten. Noch mehr hat uns begeis­tert, wie viele unser­er nicht-christlichen Fre­unde und Gäste anwe­send waren (knapp unter einem Drit­tel). Das macht Freude: Denn genau deshalb grün­den wir eine Kirche in und für Ham­burg, um Mis­sion zu leben und Men­schen zu Jüngern zu machen.

Neben ein­er Lobpreiszeit, ein­er litur­gis­chen Gottesleitung und ein­er Predigt zum The­ma „Warum noch Kirche?“, gehal­ten von mir, war ein ganz beson­der­er Moment die offizielle Grün­dung der VIA Kirche.

Das ganze VIA Team

In der „Grün­dungsz­er­e­monie“ ermutigte Rein­hard Spincke uns mit Worten aus Eph­eser 5 — über Chris­tus, der sich aus Liebe für seine Gemeinde hin­gibt. Anschließend fol­gte die offizielle Gemein­de­grün­dung durch das Unter­schreiben der Grün­dung­surkunde von allen 18 Team­mit­gliedern. Ein „heiliger“ und „rühren­der“ Moment, wie uns Gäste rückspiegelten.

Im Anschluss an den ca. 1,5‑stüdigen Gottes­di­enst gab es Zeit für Gemein­schaft, Kennlernge­spräche, Snacks und Hüpf­burg-Spaß für die Kids. Ins­ge­samt war es ein freudi­ger und ermuti­gen­der Tag. Wir danken unserem Gott für seine Begleitung und sein Tra­gen in all der Zeit der Vor­bere­itungsphase – in den Höhen UND den Tiefen. Er ist treu und hat uns bis hier geführt!

Wir danken auch allen Betern und Unter­stützern, die uns auf unserem Weg begleit­et und für uns gebeten haben. Danke, dass ihr da seid.

Wir freuen uns als VIA Kirche nun offiziell den FeG-Sta­tus „Gemeinde in Grün­dung“ zu haben und Teil der Stiftung Freie evan­ge­lis­che Gemeinde in Nord­deutsch­land zu sein.

 

VIA sind jet­zt dabei!

Liebe Grüße, Rudolf Opoku (i.A. des VIA Teams)

TEXT: SIMONE DEMSKY; FOTOS: MARKO FÖRSTER

MyWay in Hohenlockstedt, 5–11. September 2022

Wie schön ist das denn? Und Pop­corn gibt es auch?“ Neugierig und staunend kom­men nach und nach Fre­unde und Gäste der MyWay­Woche in den Ein­gangs­bere­ich des Gemein­de­haus­es. Schon von weit­em sind die großen Plakate zu sehen, die auf diese beson­dere Aktion hin­weisen. An Bauzäunen im Ort verteilt, auf Plakat­en im Einzel­han­del, unzäh­lige kleine Broschüren und Krei­de­graf­fi­tis auf dem Bürg­er­steig zeigen unüberse­hbar: hier ist etwas los! Es lohnt sich zu kommen!

MyWay ist mit den Ele­menten eines guten Feier­abends konzip­iert: mit leck­erem Essen, dazu wer mag ein Glas Wein ein Bier oder eine Fass­brause, die Speisekarte ist sorgfältig gewählt und reicht von Bur­gun­der­brötchen über Chili­con­Car­ne bis zum ort­san­säs­si­gen Häh­nchen­wa­gen.  Im Garten heißt ein großes Zelt alle willkom­men, erste Gespräche entste­hen. Wir als Gemeinde sind Gast­ge­ber- und es ist großar­tig zu sehen , wie Viele mit anpack­en, im Hin­ter­grund alles möglich machen und auf Men­schen zuge­hen. Per­sön­liche Beziehun­gen sind das Herzstück der Woche!

Das ist möglich, weil  im Vor­feld alles sorgfältig vor­bere­it­et wurde und weil das Team der Deutschen Zelt­mis­sion (*dzm) für das Drum­rum sorgt. Meine Zeit- mein Glück- meine Beziehun­gen-meine Möglichkeit­en- die The­men bilden die Palette men­schlichen Lebens ab und in den Impulsvorträ­gen von Matz Süm­per, Tobias Lang und Sieg­mar Borchert (Ref­er­enten der *dzm) kommt dieses Leben vor:  Wie gehe ich mit Stress um? Was fördert Krisen und Krisen­fes­tigkeit? Wie kön­nen Schwächen Stärken wer­den? Humor­voll und zugle­ich nüchtern erk­lärt Mats Süm­per Basics von Selb­st­sorge und Selb­st­wert. Kurze Video­clips unter­stre­ichen die Inhalte und prä­gen sich ein. Die Plenum­szeit von 20:00- 21:15h ist kurzweilig und inter­ak­tiv gestal­tet. Schnell wird klar: Der christliche Glaube hat etwas zu sagen. Wer dem Gott der Bibel begeg­net hat eine Kraftquelle, die unab­hängig von eigen­er Leis­tung da ist. “Wenn das Schiff im Sturm ist, hil­ft das nicht den Anker aufs Vorderdeck zu wer­fen. Es braucht einen Fix­punkt außer­halb” sagt Sieg­mar Borchert und erk­lärt mit ein­fachen Worten das Kreuz und den Neuan­fang. “Gott kann dich mor­gen nicht mehr lieben als heute, denn er liebt dich heute schon bedin­gungs­los”- Wahrheit­en, die gut tun, betrof­fen machen und sich ein­prä­gen. “Hier schäme ich mich nicht, meine Nach­barn einzu­laden” sagt eine ältere Dame sichtlich berührt. Und eine Fam­i­lien­vater meint nach­den­klich: “Das hat mich berührt, das geht ganz tief”. Etliche bleiben noch in der Lounge am Lager­feuer und schauen in die Flam­men, einige holen sich “das Eis danach” oder genießen es, dass jemand nach­fragt und Lebenser­fahrun­gen zuhört. Der Bücher­tisch lädt ein sich weit­er zu informieren, einige Kon­tak­tkarten wer­den aus­ge­tauscht, das Fol­geange­bot (MyLife- Kurs) find­et Interessierte.

Wir sind dankbar für bis zu 80 Men­schen, die sich pro Abend auf die Begeg­nun­gen ein­lassen, für ein­laden­des Wet­ter, gutes Essen, all das Engage­ment, für all­t­agsna­he Worte- und am meis­ten, dass wir alle in der Lust am Leben wach­sen. Vielle­icht ist genau das — neben dem Ambi­ente- das Beson­dere an MyWay: der wertschätzen­der Rah­men in dem Suchende, Zweifel­nde, Nicht­mehr Glaubende und aktiv­en Chris­ten miteinan­der übers Leben reden und Schritte in größere Zuver­sicht wagen. Es ist ein lauer Som­mer­abend, ein Feier­abend in Hohen­lock­st­edt, der diesen Namen verdient.

TEXT: KLAUS SILBER, REINHARD SPINCKE

Sondersammlung zum Erntedank

im Okto­ber führen wir unsere jährliche Erntedanksamm­lung durch, die auch in diesem Jahr für die Gemein­de­grün­dungsar­beit und Gemein­deen­twick­lung (GEN) der Freien ev. Gemein­den in Nord­deutsch­land bes­timmt ist.

Bei Erntedank geht es klas­sis­ch­er Weise um die Ernte, mitunter auch dort, wo man selb­st gar nicht gesät hat. In Matthäus 9, 37 beklagt Jesus, dass die Ernte zwar groß ist, es aber nur wenige Ern­te­helfer und Arbeit­er gibt!

Heute wollen wir euch zwei großar­tige Pro­jek­te vorstellen, wo sich Men­schen auf den Weg gemacht haben, um zu säen und zu ern­ten. Dies ist zum einen Fam­i­lie de Wit (Foto oben) in Schw­erin-Lankow, die ein neues Gemein­dezen­trum „Zum Gewächshaus in einem her­aus­fordern­den Stadt­teil entwick­eln möchte und zum anderen Ger­it van Dyk, der mit seinem Team in Ros­tock-Ever­sha­gen (Haltepunkt‑e) echte „Front-Mis­sion“ mit einem großen Herz für sozial benachteiligte Men­schen macht.

Es wurde ein tolles Video pro­duziert, dass wir aus rechtlichen Grün­den dies­mal nur in den Gottes­di­en­sten zeigen. Sprecht eure Pas­toren an, es gibt einen tollen Ein­blick in diese großar­tige Arbeit!

Auch wenn die aktuellen Zeit­en finanziell her­aus­fordernd sind, möcht­en wir euch trotz­dem ermuti­gen, eure Dankbarkeit in finanzieller Weise und Engage­ment auszu­drück­en. Unser Vater im Him­mel wird uns auch weit­er­hin mit den Din­gen ver­sor­gen, die wir benöti­gen! Unser Glauben­sziel für diese Son­der­samm­lung liegt in diesem Jahr bei 40.000 Euro und wir sind sehr ges­pan­nt, ob wir dieses Ziel erreichen …

Wie gewohnt, kön­nt ihr eure Spenden auf das Kon­to eur­er Orts­ge­meinde über­weisen und im Ver­wen­dungszweck „Erntedank — Gemein­de­grün­dung“ angeben. Wer direkt über­weist kann seine Spende auf das  zen­trale FeGN-Girokon­to, IBAN: DE91 4526 0475 0009 1758 00 einzahlen. 

Wir bedanken uns schon heute für eure Unter­stützung und wün­schen euren Gemein­den ein segen­sre­ich­es Erntedankfest!

Her­zliche Grüße im Namen des gesamten Stiftungsvorstandes!

Euer

Rein­hard Spincke                             Klaus Silber

Stiftungsvor­stand                             Leit­er Gemeindeentwicklung

TEXT: JULIA FEUCHTER

Mitreden, mitmachen, mitgestalten

– so lautete der Titel des ersten von zwei The­men­t­a­gen im HAVEN. Mit­machen kon­nte man direkt beim Reinkom­men. Im Foy­er wur­den auf Plakat­en Aus­sagen vorgestellt wie „Die Kirchen­leitung soll möglichst viel eigen­ständig entschei­den und hin­ter­her informieren“ oder „Ich füh­le mich gut über Entschei­dun­gen in der Gemeinde informiert“. Mit Kle­bepunk­ten kon­nte man auf ein­er Skala von „ich stimme gar nicht zu“ bis „ich stimme voll zu“ die eigene Mei­n­ung und Erfahrung mit einem Punkt set­zen. Damit ergab sich ein erstes span­nen­des Bild über die ver­schiede­nen Stand­punk­te zum Mitre­den und Mit­gestal­ten in der Gemeinde. Beson­ders über­rascht hat mich, wie stark die Ansicht­en vari­ierten und wie weit verteilt zwis­chen den Polen die unter­schiedlichen Punk­te klebten.

Nach ein­er kurzen Ein­führung der bei­den Mod­er­a­torin­nen zur Ein­stim­mung auf den Vor­mit­tag starten wir mit dem ersten Schw­er­punkt, ein­er Bibelar­beit von Dominic Marx. Anhand ver­schieden­er Texte, ins­beson­dere aus dem Römer­brief, haben wir uns angeschaut, wie ein Miteinan­der in der Gemeinde ausse­hen soll, dass wir näm­lich gemein­sam Gnade erfahren und gemein­sam den Leib auf­bauen. Mitre­den kon­nten die Teil­nehmerin­nen und Teil­nehmer in zwei Aus­tauschrun­den, die die Bibelar­beit ergänzten. Die anschließende Kaf­feep­ause lud zum weit­eren Gespräch und Ken­nen ler­nen ein. Außer­dem wur­den an Stell­wän­den Mei­n­un­gen gesam­melt, welche Entschei­dun­gen in der Ver­gan­gen­heit nicht nachvol­lziehbar waren und welche man gerne zukün­ftig mitentschei­den möchte.

Nach der Pause führte Daniel Bartz in einem Vor­trag anhand ver­schieden­er Bibel­stellen aus dem Neuen Tes­ta­ment aus, welche Auf­gaben Älteste haben und welche Kri­te­rien an sie angelegt wer­den. Umso span­nen­der war es anschließend Fra­gen direkt an die Ältesten in ein­er Pan­el­runde zu stellen. Dank guter Mod­er­a­tion kon­nten viele Anliegen genan­nt wer­den. Die ehrlichen Antworten der Ältesten und Pas­toren auf nicht immer ein­fache Fra­gen haben Mut gemacht, an diesen The­men dran zu bleiben. Das Ziel, einen ehrlichen Aus­tausch­prozess zu starten, wie ein ehrlich­es Miteinan­der und gesunde Struk­turen im HAVEN ausse­hen kön­nen, ist auf jeden Fall gelungen.

TEXT: CHRISTINA RUSSELL

Happy Birthday — der Haven wird 1

Unsere Geburtsstunde als Haven sehen wir 2021 mit dem Ende der „Wir sind Haven“ — Kam­pagne. Da erhielt die Gemeinde bzw. das Baby seinen Namen. Ein Jahr erst?! In diesem Jahr ist so viel passiert, dass es sich viel länger anfühlt. So ein erstes Jahr mit einem Baby ist immer aufre­gend: Von „Alles neu und unge­wohnt“ über „unglaublich schön“ bis „andere Struk­turen und Abläufe“ und nicht zu vergessen: „Schlaf­man­gel“. Ja, vielle­icht hat der Haven manchem auch den Schlaf ger­aubt und gle­ichzeit­ig wun­der­schöne Momente beschert. All diese Gegen­sätze kön­nen einem in so einem ersten Jahr begeg­nen. Im zweit­en Jahr wird das mit dem Schlafen meis­tens bess­er. Über­haupt hat man sich etwas einge­groovt. Momente des Verzweifelns wird es mit Sicher­heit auch geben, aber — und darauf freuen wir uns mit euch —  es find­en so viele Entwick­lun­gen (kleine, denen man erst im Rück­blick gewahr wird und große, die einen umhauen) und ungeah­nte Über­raschun­gen statt. Also, lasst uns feiern und und ges­pan­nt sein auf das zweite Jahr!

Als Haven feiern wir kün­ftig immer am 8. Sep­tem­ber unseren Geburt­stag — an diesem Tag wurde per E‑Mail der Zusam­men­schluss verkündet.

TEXT: DEBORAH KOEHN

Jugendfreizeit 22: Dänemark

Am Sam­stag, dem 9.07.22 macht­en sich 30 Jugendliche im Alter von 13–21 auf den nach Bla­vand in Däne­mark zusam­men mit den unge­fähr 8 Mitarbeiter/innen. Sie trafen sich gegen 11 Uhr mor­gens am Sasel­er Jugendzen­trum. Es kamen nicht nur Men­schen aus Ahrens­burg und Sasel, son­dern auch Fre­unde und Ver­wandte aus der Havenge­meinde und Pin­neberg sowie aus dem fer­nen Essen. In 4 Minibussen und einem PKW plus Anhänger ging es endlich voll beladen los.

Nach etwa 5 Stun­den kam die wilde Truppe dann auch an der Ho Bugt an; ehe­mals ein Inter­nat, nun eine prak­tis­che Jugend­her­berge. Nach­dem das Gepäck aus­gepackt war und die Zim­mer verteilt waren, gab es das langersehnte Essen von den Chefköchen Eva und Sig­gi zubere­it­et, die die Gruppe auch in den weit­eren Tagen mit köstlichen Mahlzeit­en versorgten.

In den näch­sten Tagen erlebten die Jugendlichen (und Erwach­se­nen) noch viel gemein­same Zeit. Lei­der wurde der eine oder die andere krank und es wurde ein kleines „Coro­na-Lager“ aufge­baut. Trotz­dem fan­den noch getren­nte sowie gemein­same (natür­lich mit Abstand) Aktiv­itäten statt. Es gab Wan­derun­gen, Aus­flüge in die Stadt, ganz viele Vol­ley­ball­spiele und auch einen Casi­noabend ohne Geldeinsatz.

Für mich als Teil­nehmerin war die Freizeit zwar chao­tisch, aber doch entspan­nt und schön. Am lieb­sten hat es mir gefall­en, als wir am Strand auf der Düne saßen und den Son­nenun­ter­gang genossen haben. 🙂

Her­zlichen Dank an die Organisator/innen und Leit­er, die trotz der Umstände für eine schöne Zeit gesorgt haben! 

Ein Bericht von Deb­o­rah Koehn, aus der FEG Ahrensburg

TEXT: GEMEINDEBUERO

Wir suchen Dich!

Die Stiftung Freie evan­ge­lis­che Gemeinde sucht ab sofort einen/eine Leitungsas­sis­tenz (m/w)  in Teilzeit (ca 15 Wochen­stun­den) für unser Büro in Ham­burg Niendorf.

Mehr Info hier

… und Dich auch!

Die Stiftung Freie evan­ge­lis­che Gemeinde sucht zum näch­st­möglichen Zeit­punkt eine/n kaufmännische/n Projektreferent/in (m/w) in Vol­lzeit (Teilzeit möglich) für unser Büro in Ham­burg Niendorf.

Mehr Info hier

TEXT: UWE WINKELMANN

10 Energie-Spartipps

Wir alle wis­sen, dass die Preise in 2022/2023 erhe­blich steigen wer­den. Die Ver­wal­tung hat daher für die Gemein­den einige Energie-Spar­tipps zusam­mengestellt, die man auch auf Pri­vathaushalte anwen­den kann.

1. Opti­mierung der Heizungss­teuerung: Nacht- und Wochen(end)absenkung
2. Heizkurve nicht „zu“ warm
3. Fen­ster und Türen geschlossen hal­ten – richtig Stoßlüften
4. Ther­mostatköpfe kon­trol­lieren
5. Licht auss­chal­ten; Außen­beleuch­tung nur wenn unbe­d­ingt sicher­heit­srel­e­vant
6. Offene Warmwasserleitungen/Heizungsrohre isolieren – auch direkt an der Heizung/im Heizungsraum
7. Flurbe­heizung kon­trol­lieren
8. alte Glüh­bir­nen gegen LED tauschen
9. kleinere Grup­pen und Hauskreise in Pri­vathäuser ver­lagern oder per Online­meet­ing
10. Bedarf an ener­getis­chen Sanierun­gen für 2023 prüfen

TEXT: TEAM WIREINANDER

Save the Date

Der WIReinan­der-Tag in 2023 wird am 17. und 18. Juni 2023 in unser­er FeG Lüneb­urg statt. Das Mot­to lautet: „Er trägt uns – und wir einan­der“. Als Ref­er­entin haben wir Evi Rode­mann dabei, die u.a. durch ihr Buch „Scheit­ern erwün­scht“ (SCM Ver­lag), als Mod­er­a­torin des Wil­low Creek Leitungskongress 2022 und in der Begleitung und Stärkung von „young lead­ers“ bekan­nt gewor­den ist.

Wir freuen uns auf viele Teil­nehmerin­nen und Teil­nehmer, gute Begeg­nun­gen, leck­eres Essen, inspiri­erende Impulse in den Work­shops, inspiri­erende Live-Musik und die Gegen­wart unseres Herrn!

Es grüßt euch das Vor­bere­itung­steam: Regine Cehak, Andrea Offe, Detlef Kühne, Ruben Schmidt, Rein­hard Spincke, Joschi Stahlberg

TEXT: TIM JODAT; FOTOS: FEG EUTIN

Wie kann ich meine Mitarbeiter begleiten und sie fördern?“

Coaching-Seminar in der FeG Eutin mit Michael Murzin

Am Sam­stag, den 17. Sep­tem­ber 2022 war Michael Murzin in unser­er Gemeinde für ein Coach­ing-Sem­i­nar zu Gast. Michael ist seit einiger Zeit Ref­er­ent für Leit­er­en­twick­lung in der FeGN und gestal­tete den Tag rund um das The­ma Mitar­beit­er­be­gleitung. Kurzweilig und aufge­lock­ert durch prak­tis­chen Übun­gen zeigte er auf, wie wichtig es ist, sich selb­st wahrzunehmen, um sich ganz das Gegenüber ein­lassen zu kön­nen. Von ganz entschei­den­der Bedeu­tung sei es, z.B. durch offene Fra­gen und mit Neugi­er die Welt des anderen ver­ste­hen zu wollen, so Michael Murzin. Manche der Teil­nehmer berichteten, wie wertschätzend sie das offene Nach­fra­gen erlebten. Nach den prak­tis­chen Übun­gen fol­gte zum Abschluss ein Live-Coach­ing. Eine Teil­nehmerin erlebte, wie ihr das Coach­ing half, ihr Leitungspoten­zial zu erweit­ern. Die einzelne Teile des Sem­i­nars ver­band Michael übri­gens sehr kurzweilig mit blue­si­gen Instru­men­tal­stück­en auf der akustis­chen Gitarre.

Während des Nach­mit­tags coachte Michael zwei Grup­pen der Gemeinde und eine Einzelper­son und half ihnen, hil­fre­iche näch­ste Schritte zu gehen. Ein besinnlich­er Seg­nungs- und Abendmahls­gottes­di­enst beschloss den Tag. Die inten­sive Begeg­nung miteinan­der und mit Jesus – wieder musikalisch begleit­et mit Akustikgi­tarre – tat allen gut und berührte die Herzen.

Wer sich davon überzeu­gen möchte, wie hil­fre­ich Coach­ing in der Mitar­beit­er­be­gleitung ist oder Inter­esse hat, ein Coach­ing-Sem­i­nar in der eige­nen Gemeinde durchzuführen, kann sich gerne an Michael (michael.murzin@feg.de) wen­den.

Übri­gens war Michael am Son­ntag, den 18. Sep­tem­ber 2022, dann noch bei uns im Gottes­di­enst, um zu predi­gen. Und es ging über­haupt nicht um Coach­ing! Vielmehr predigte er über Jesus, der uns einen Neustart ermöglicht. Jesus hat so viel mehr bere­it für uns, als wir uns vorstellen kön­nen. Eine ganze Rei­he Leute nah­men den Impuls aus dem sehr bewe­gen­den Gottes­di­enst zum Anlass, einen Ver­trauenss­chritt mit Jesus zu gehen.

Tim Jodat

TEXT: GEMEINDEBÜRO, IGNIS

Seelsorge Stammtisch am 20.10.22

Her­zliche Ein­ladung zu unserem zweit­en dig­i­tal­en Seel­sorge — Stammtisch!
Heike Veit wird zu Gast sein zum The­ma: Trau­ma­tis­chen Erfahrun­gen in der Seel­sorge begeg­nen und Betrof­fene begleit­en — Möglichkeit­en der Unter­stützung durch Seel­sorge
Nach einem the­ma­tis­chen Input wollen wir uns in Kle­in­grup­pen gemein­sam aus­tauschen. Eine Anmel­dung ist nicht nötig!

Don­ner­stag, 20.10.22
19:30 — 21:00 Uhr
Zoom- Link 
Meet­ing-10: 894 7399 8879, Ken­ncode: 401104

TERMINE AB OKTOBER 2022

20.10.2022 Stammtisch Seel­sorge per Zoom, Infos hier
09.11.2022 MIKO per Zoom, Ref­er­entin Julia Garscha­gen, Pontes Insti­tut
19.11.2022 Lead­er­ship Sum­mit (Michael Murzin)
03.12.2022 Ältesten­rat, in Präsenz, HAVEN
14.12.2022 MIKO, Haven
 
vormerken: Ter­mine 2023
ab 24.01.2023 Onlinekurs für Lei­t­erin­nen und Leit­er Infos hier
07. —  10.5.2023, FeGN Freizeit Kör­p­er, Geist und Seele, Dünenhof
17. —  18.6.2023 WIReinan­der, Lüneb­urg
WEITERE TERMINE
Auf der FeGN Web­seite ver­suchen wir, die Ter­mine aktuell zu hal­ten. Coro­n­abe­d­ingt haben auch wir zur Zeit kurzfristige Änderun­gen: aktuelle Ter­mine

Hinweise:

  • Kurzfristige Änderun­gen behal­ten sich die Ver­anstal­ter vor!
  • Weit­ere Ter­mine find­est du im FeGN-Kalen­der oder im monatlich erscheinen­den EINBLICK Gebet.
  • Rel­e­vante Ver­anstal­tun­gen kön­nen gerne der Redak­tion gemeldet wer­den und wer­den nach Prü­fung in einem zukün­fti­gen Newslet­ter veröffentlicht.
Der näch­ste EINBLICK erscheint Anfang November!

Feedback erwünscht!

Lob, Kri­tik und Anre­gun­gen zum Newslet­ter gerne an die EINBLICK-Redaktion: