EINBLICK News 6/2021: Neues aus der FeGN

Neues Miteinander: Machst Du mit?

Ja, Chris­tus selb­st ist unser Frieden. Er hat die Zweit­eilung über­wun­den und hat aus Juden und Nichtju­den eine Ein­heit gemacht. Er hat die Mauer niederg­eris­sen, die zwis­chen ihnen stand, und hat ihre Feind­schaft beendet.

Eph­eser 2,14 Neue Gen­fer Übersetzung

Es ist wohl eine Bin­sen­weisheit, dass das men­schliche Miteinan­der in unser­er Zeit schwierig gewor­den ist. Nicht nur auf der großen poli­tis­chen Bühne nehmen Span­nun­gen zu. Auch in vie­len Gemein­den gab es Kon­flik­te auf­grund von Coro­na oder der Frage nach der Aus­rich­tung von Gemeinde. Warum gelingt es uns nicht zueinan­der zu find­en und miteinan­der einen Weg zu gehen?

Im Eph­eser­brief schreibt Paulus davon, dass wir Men­schen es nicht ohne Fremde Hil­fe hin­bekom­men echt­en Frieden zu schließen. Der Graben ist zu tief, das men­schliche Herz zu schuld­be­laden, zu unfähig, um die Kluft zwis­chen den Men­schen zu über­winden. An dieser Stelle hat die Bibel ein sehr real­is­tis­ches Bild von uns Menschen.

Die nach­haltige Brücke zum Näch­sten ist nicht Sym­pa­thie, ist nicht Bil­dung, ist nicht Har­moniestreben. Die Brücke zum Näch­sten ist Jesus. Wenn wir das näch­ste Mal in einen Kon­flikt kom­men, kön­nen wir fra­gen: Wofür in diesem Kon­flikt brauche ich Verge­bung oder will ich vergeben? Wie kann ab jet­zt ein friede­voller Weg aussehen?

Aber Paulus will nicht nur das Ende von Feind­schaft. Er will ein neues Miteinan­der, weil in Chris­tus ganz unter­schiedliche Men­schen zusam­menge­hören! Wir brauchen nach ein­er lan­gen Coro­na-Beziehungs­diät in vie­len Gemein­den ein neues geistlich­es Miteinan­der. Ein Miteinan­der, das Men­schen im Glauben auf­blühen lässt. Ein Miteinan­der mit großer Ausstrahlung über unsere Gemein­den hin­aus. Für so ein Miteinan­der in unser­er Stiftung bete ich. Betest du mit? Machst du mit?

In her­zlich­er Verbundenheit,

Dein Rein­hard Spincke

TEXT: JONATHAN MARTENS

Zurück in den Gemeinden – wie läuft es bei euch?

Wir haben in Seeve­tal-Hit­tfeld nachge­fragt, wie es der Gemeinde aktuell erge­ht. Jonathan Martens hat uns hierzu einige Fra­gen beantwortet.

Sit­u­a­tion im Gottes­di­enst: Was macht ihr ger­ade gut? Kom­men die Leute zurück in die Gottesdienste?

Schon zu Beginn der Pan­demie haben wir uns als FeG Hit­tfeld für einen hybri­den Weg der Gottes­di­en­ste entsch­ieden – also par­al­lel Online und vor Ort. Das Livestream-Ange­bot ist dank sehr engagiert­er Mitar­beit­er und einem wach­senden Mitar­beit­erteam seit 18 Monat­en fes­ter Bestandteil der Gottes­di­en­ste und wird ins­ge­samt gut und gerne angenom­men – von der Gemeinde, aber auch darüber hin­aus. Die Gottes­di­en­ste vor Ort sind inzwis­chen wieder deut­lich stärk­er besucht als noch vor einem hal­ben Jahr. Mit ca.45–60 Per­so­n­en kom­men wir jedoch an die momen­ta­nen Gren­zen der räum­lichen Kapaz­itäten und sind daher froh über das Online-Ange­bot, um weit­eren Per­so­n­en die gle­ichzeit­ige Teil­nahme am Gottes­di­enst zu ermöglichen. Beson­ders erfreulich ist dabei, dass einige neue Per­so­n­en die Gottes­di­en­ste besuchen und zur Gemeinde dazugekom­men sind — und inter­es­san­ter­weise durch die Online-Gottes­di­en­ste auf uns aufmerk­sam wurden.“

Gemein­schaft leben: Gibt es Kaf­fee, Klön­schnack und gemein­sames Singen?

Auch im Bere­ich der Gemein­schaft sind wir wieder zurück in ein­er „neuen Nor­mal­ität“. Wir erfreuen uns vor Ort über das Ange­bot zu Gebet, Gesprächen und Kaf­feetrinken nach dem Gottes­di­enst – allerd­ings nach Möglichkeit an der frischen Luft oder jet­zt zum Win­ter hin unter Ein­hal­tung der 3G-Regelung. Das gemein­same Sin­gen im Gottes­di­enst find­et mit aufge­set­ztem Mund-Nasen-Schutz statt. Außer­dem sind (fast) alle Grup­pen nach dem Som­mer wieder neu ges­tartet, so dass auch dort wieder Gemein­schaft im kleineren Kreise stat­tfind­en kann. Das Ange­bot regelmäßiger Tre­f­fen wird dankbar von der Gemeinde angenommen.“

Vision: Was wün­scht ihr euch von eur­er Gemeinde? Und für eure Gemeinde?

Mit hybrid-aufgestell­ten Gottes­di­en­sten haben wir die Her­aus­forderung, die gesamte Gemeinde zusam­men­zuhal­ten und zusam­men­zubrin­gen. Mehrfach hörte ich die Aus­sage „Hier kenne ich ja gar nicht mehr jeden“. Das ist ein­er­seits erfreulich, weil Verän­derung und Zuwachs in der Gemeinde geschieht. Zugle­ich wird die Her­aus­forderung deut­lich, dass die Gemeinde nicht mehr als gesamte zusam­menkommt und einan­der ken­nt. Dass der Einzelne zuhause nicht aus dem Blick gerät und inner­lich auf Abstand zur Gemeinde geht – und dass zugle­ich Neue ihren Platz in der Gemeinde find­en und die Gesamt­ge­meinde ken­nen­ler­nen kön­nen, das sind Anliegen für die kom­mende Zeit.“

TEXT & FOTO: JÖRG HARTUNG;

Die FeG Schwarzenbek: Klein aber fein — und liebevoll!

So ließe sich unser Gemein­deleben zusam­men­fassen. Ja, wir sind eine kleine Gemein­schaft — und sie war stets davon geprägt, sich liebevoll vor allem um die Schwachen zu küm­mern. Das hat uns vor Coro­na geprägt, das war uns in der Lock­downzeit wichtig, und das bleibt auch heute unser Fokus. Wir kon­nten die Coro­n­azeit krisen­frei durch­leben.  Auch unsere Mut­ter — Kind Häuser blieben — Gott sein Dank — vor Krisen und Krankheit bewahrt.  Wir erlebten Gottes Durch­tra­gen. Jet­zt, wo unser Gemein­deleben wieder (fast) nor­mal läuft, schauen wir hoff­nungsvoll in die Zukun­ft. Ver­bun­den mit der Tat­sache, dass ich im näch­sten Jahr in den Ruh­e­s­tand gehen darf, haben wir mit der Gemeinde einen „Zukun­ft­sprozess“ ges­tartet. Mal sehen, was Gott uns hier zeigt, wir sind gespannt.

Was haben wir aus der Coro­n­azeit gel­ernt? Gemein­schaft, Gemein­schaft und nochmals Gemein­schaft! Darauf kommt es maßge­blich an. Gute Predigten her­vor­ra­gen­den Lobpreis und gute geistliche The­men — all das bekommt man heute vielfältig im Inter­net. Und viele ver­sor­gen sich hier. Das wird bleiben, und ich empfinde es als wertvolle Ergänzung zum Gemein­deleben. Die FeG Schwarzen­bek wird auch weit­er­hin ihren Schw­er­punkt im Gestal­ten ein­er liebevollen chris­tuszen­tri­erten Gemein­schaft set­zen. Und die wollen wir stärken, in unseren Gottes­di­en­sten mit unserem KKK (Kaf­fee / Klö­nen / Kuchen) durch regelmäßiges Mit­tagessen nach dem 1. Gottes­di­enst im Monat. Das wollen wir aus­bauen, in unseren kleinen Grup­pen und in unserem Miteinan­der mit den Müt­tern und Kindern unser­er diakonis­chen Ein­rich­tun­gen. Das lässt uns hoff­nungsvoll und gelassen in die Zukun­ft schauen. Es ist immer noch Jesus, der seine Gemeinde baut — mal sehen, wie er es in Schwarzen­bek tun wird.

TEXT: PIERRICK BECKER; FOTO: HANNAH BECKER

Zuversichtlich in Tostedt

Unsere Gemeinde hat­te in der „Coro­na-Zeit“ so einiges an zusät­zlichen Auf­gaben und Her­aus­forderun­gen zu bewälti­gen. Neben der Beru­fung eines neuen Pas­tors musste auch ein voll­ständig neuer Leitungskreis gebildet wer­den. Dabei galt es außer­dem, das Gemein­deleben unter Lock­down-Bedin­gun­gen – wenn auch stark reduziert – mit den vorhan­de­nen Mit­teln aufrecht zu erhal­ten. Als ich im Jan­u­ar als neuer Pas­tor in die Gemeinde kam, ver­sucht­en wir über­gangsweise uns son­ntags über Zoom zu tre­f­fen. Das kon­nte die geistliche Gemein­schaft „in echt“ nur teil­weise erset­zen. So war es für alle eine große Erle­ichterung, als wir an Pfin­g­sten unsere Türen wieder öff­nen kon­nten. Wir erleben inzwis­chen manche „Über­gangslö­sung“ aus der Zeit des Lock­downs auch weit­er­hin als Ent­las­tung. So kommt unsere Musik für das gemein­same Sin­gen an den meis­ten Son­nta­gen nach wie vor von der Lein­wand. Bibel­stunde und Leitungskreis laufen weit­er­hin über Zoom.

Gle­ichzeit­ig genießen wir die Präsenz-Gottes­di­en­ste sehr und freuen uns, nach dem Gottes­di­enst miteinan­der ins Gespräch zu kom­men. Kaf­fee & Kekse lassen wir dabei im Moment noch aus. Der Besuch unser­er Gottes­di­en­ste hat sich wie in den meis­ten Gemein­den durch Coro­na verän­dert. Manch­es neue Gesicht ist dazu kom­men und manche alt­bekan­nten fehlen. An eini­gen Son­nta­gen stoßen wir mit der Größe unseres Saals und dem Sicher­heitsab­stand schon fast an unsere Gren­zen. Aktuell bere­it­en uns die steigen­den Inzi­den­zen schon jet­zt so manche Sorge. Und doch sind wir ins­ge­samt guter Hoff­nung und schauen zuver­sichtlich auf die näch­sten Monate. Wir haben vor Kurzem auch als Gemeinde einen gemein­samen Prozess begonnen, in dem wir uns fra­gen, wie wir uns in Zukun­ft neu aus­richt­en können.

Im Advent wer­den wir an jedem Mittwochabend eine kleine besinnliche Zeit vor unserem Gemein­de­haus gestal­ten. Unter dem Titel „Wei­h­nacht­slichter“ laden wir dann zu Adventsliedern und kleinen Wei­h­nachts­geschicht­en ein, um in unserem Ort in dieser her­aus­fordern­den Zeit ein Licht der Hoff­nung zu sein.

TEXT & FOTO: ELIM DIAKONIE

Wir suchen dringend Corona-Testhelfer

auf Basis geringfügiger Beschäftigung

Wir, die ELIM Diakonie GmbH, betreiben unter anderem drei sta­tionäre Pflegeein­rich­tun­gen in Ham­burg-Bergdorf, ‑Eppen­dorf und ‑Nien­dorf. Gemäß der aktuellen Coro­na Verord­nung der Stadt Ham­burg muss auf­grund der hohen Inzi­den­zen die Testpflicht für alle Mitar­bei­t­en­den und Besuchende wieder aufgenom­men wer­den, d. h. dass alle Per­so­n­en vor dem Besuch entwed­er in der Ein­rich­tung getestet wer­den oder vor dem Betreten der Ein­rich­tung ein schriftlich­es oder elek­tro­n­is­ches, neg­a­tives Testergeb­nis vor­legen müssen. Um dieser Verpflich­tung nachkom­men zu kön­nen, suchen wir drin­gend Tes­thelfer für unsere Ein­rich­tun­gen. Wenn Sie unter­stützen kön­nen und wollen, nähere Infor­ma­tio­nen benöti­gen und/oder Fra­gen haben, melden Sie sich bitte direkt in unseren Einrichtungen:

ELIM Senioren­cen­trum Berge­dorf
Am Güter­bahn­hof 9, 21035 Ham­burg
Tel. 040 692070–707 Pflege­di­en­stleitung: San­dra Stein­hauser
E‑Mail: esc-Bergedorf@elim-diakonie.de

ELIM Senioren­cen­trum Eppen­dorf
Frickestraße 22, 20251 Ham­burg
Tel. 040 460634–11 Leitung: Jür­gen Heinisch
E‑Mail: esc-Eppendorf@elim-diakonie.de

ELIM Senioren­cen­trum Nien­dorf
Bon­den­wald 50/52, 22459 Ham­burg
Tel. 040 55425–115 Leitung: Ulrich Reis­er
E‑Mail: esc-Niendorf@elim-diakonie.de

Wir freuen uns über jede Anfrage!
Ste­fan Warnke
Geschäfts­führer ELIM Diakonie GmbH

TEXT: DIETER EGGERS; FOTOS: ULLRICH EGGERS; WDL-DÜNENHOF

Dünenhof Cuxhaven: In Zukunft mit „Wort des Lebens“

Im Rah­men eines feier­lichen Gottes­di­en­stes wurde am 17. Okto­ber in Cux­haven Beren­sch ein neues Kapi­tel in der seit 1986 christlich geprägten Geschichte des Dünen­hofes aufgeschla­gen: Die WegGe­mein­schaft als ursprüngliche Grün­der- und Träger­gruppe über­gab das Tagungszen­trum mit seinen rund 250 Bet­ten und knapp 50 Mitar­bei­t­en­den an das Jugend­mis­sion­swerk „Wort des Lebens“ in Starn­berg. Ziel des visionären Schrittes ist eine naht­los weit­erge­hende Arbeit des nation­al bekan­nten Gästezen­trums unter neuer zukun­fts­fester Trägerschaft.

Der Dünen­hof wurde Anfang 1986 von der über­wiegend aus der FeG Cux­haven stam­menden Lebens­ge­mein­schaft „WegGe­mein­schaft e.V.“ gegrün­det, die geistliche Aus­rich­tung des Haus­es prägte. Mit dem all­ge­meinen Gäste­be­trieb, zahlre­ichen Grup­pen­buchun­gen und den inten­siv­en Impulsen der Tagungsar­beit und des Pfin­gst-Fes­ti­vals wurde der Dünen­hof bald deutsch­landweit als gastlich­er Ort und Zen­trum geistlich­er Erneuerung bekannt.

Dr. Mar­tin Reh und Dieter Eggers unterze­ich­nen den Schenkungsver­trag

Nach gut 35 Jahren Auf­bau- und Prä­gungszeit war zugle­ich klar, dass für die Zukun­ft eine neue Träger­schaft gefun­den wer­den musste. Nach ver­schiede­nen Gesprächen öffnete sich schließlich ein vitaler Weg in die Zukun­ft. Durch Ver­leger-Kon­tak­te von Ulrich Eggers, Grün­dungsmit­glied und SCM-Geschäfts­führer, zum WdL-Team am Starn­berg­er See bah­n­ten sich Gespräche an, die jet­zt zum Ergeb­nis des Ver­schenkens der Dünen­hof-Arbeit an WdL führte – prak­tisch durchge­führt durch die Ver­schmelzung der Arbeit­en und die Inte­gra­tion von Mit­gliedern des Dünen­hofs eV in Vor­stand und Mit­glieder­schaft von Wort des Lebens. Hil­fre­ich für diesen Weg war, dass sich Man­fred Pagel, der geistliche Leit­er des Dünen­hofes und Mar­co See­ba, Geschäfts­führer von Wort des Lebens in Starn­berg von ihrer sech­sjähri­gen Leitungs-Zusam­me­nar­beit auf dem Dünen­hof her kan­nten. Par­al­lel zu dieser Entwick­lung hat­te Wort des Lebens eine Ausweitung der Arbeit auf ganz Deutsch­land ver­ab­schiedet, die der gebür­tige Ost­friese Mar­co See­ba nun vom Dünen­hof in Cux­haven aus als Gesamtleit­er ver­ant­worten wird. „Wort des Lebens“ ist bekan­nt für seine engagierte mis­sion­ar­ische Jugen­dar­beit, bei der Spaß, Aben­teuer und evan­ge­lis­tis­che Verkündi­gung naht­los zusammengehören.

Dieter Eggers übergibt die Wachglocke

Mar­tin Reh — Dieter Eggers — Dieter Hap­pel — Mar­co Seeba

Die WegGe­mein­schaft sieht die Zusam­me­nar­beit als visionären Schritt in die Zukun­ft, bei dem zusam­menkommt, was zusam­menge­hört: All­ge­mein­er Gäste­be­trieb, jugend­mis­sonar­ische Arbeit und die bleibende Aus­rich­tung auf geistliche Erneuerung, die mit Man­fred Pagel in großer Kon­ti­nu­ität fort­ge­set­zt wird. „Auf gut nord­deutsch gesagt sehen wir uns wie ein Werftver­bund, wo der Glaube vom Stapel laufen kann und zugle­ich Reparatur und Erneuerung des Glaubens ermöglicht wird“, sagte Ulrich Eggers bei der Feier. Sein Brud­er Dieter ergänzte bei der Über­gabe ein­er sym­bol­is­chen „Wach-Glocke“ an den WdL-Vere­insvor­sitzen­den Mar­tin Reh: „Der Dünen­hof wird ein enger Part­ner der Gemein­dear­beit bleiben. Beson­ders freuen wir uns natür­lich auch, dass für unsere rund 50 Mitar­bei­t­en­den Zukun­ftssicher­heit geschaf­fen wurde.“

TEXT & FOTO: FRITZ ROHDE

Pastorentagung auf Langeoog – Eine Horizonterweiterung

Es ist mir eine Ehre!“ – Das Evan­geli­um inspiri­erend weit­er­sagen. Zu diesem Tagungs­the­ma reis­ten dies­mal nur etwa 130 Haup­tamtliche aus dem ganzen Bund Freier evan­ge­lis­ch­er Gemein­den auf die Nord­seein­sel Lan­geoog. Die auf­grund der Coro­n­abes­tim­mungen gerin­gere Teil­nehmerzahl bedeutete aber nicht zwangsweise weniger Tief­gang. Was für Viele als willkommene Unter­brechung der all­wöchentlichen Arbeit­srou­tine begann, bot zu jed­er Zeit auch die Chance, den eige­nen Hor­i­zont zu erweit­ern. Auf der Insel gelingt das schon allein auf­grund der grandiosen Land­schaft. Der Blick auf das weite Meer öffnet die Augen und das Herz für mehr. Gle­ichzeit­ig wur­den wir aber auch her­aus­ge­fordert, unser­er eige­nen Lei­den­schaft für den Glauben an Jesus Chris­tus nachzus­püren. Nur was in uns lei­den­schaftlich bren­nt, bietet das Poten­zial, dass dieser Funke über­springt. Mit entschei­dend sind aber auch die Wege und Möglichkeit­en, über die wir von unserem Glauben reden. Wir haben gel­ernt, welche guten und vernün­fti­gen Gründe es gibt, zu glauben. Und wir wur­den ermutigt diese Gründe auch noch öfter und immer wieder mutig ins Gespräch zu brin­gen. Wir haben erfahren, wie wir als Gemein­den eine Kul­tur prä­gen kön­nen, in der es selb­stver­ständlich und ein­drück­lich wird, die alltäglichen Erfahrun­gen unseres Glaubens zu teilen und ihnen einen Aus­druck zu geben. Oft sind es unsere diakonis­chen Pro­jek­te, in denen unser Herz schlägt und an denen unser Herz­schlag gemessen wer­den kann. So wurde, zumin­d­est für mich, die Tagung auf der Insel zu einem Sinnbild für unser Gemein­deleben. Immer wieder ziehen wir uns zurück auf unsere (Gemeinde)-Insel, lassen uns ermuti­gen, stärken, inspiri­eren und motivieren. Immer wieder reisen wir aber auch wieder von ihr ab, brechen auf, machen uns auf, das umzuset­zen, was wir gel­ernt, gehört und verin­ner­licht haben. So bekommt, was wir tun, einen Sinn und bleibt lebendig, in Bewe­gung, ganz im Sinne unseres Auftraggebers.

TEXT JÖRG HARTUNG; FOTO: JÖRG HARTUNG, REINHARD BERG

25 Jahre Auslandshilfe FeGN

Mit­ten in Coro­n­azeit­en feiern wir ein beson­deres Jubiläum: 25 Jahre Aus­land­shil­fe in der FeG Nord­deutsch­land.  Am 7.10.1996 startete der erste Hil­f­s­trans­port nach Moldaw­ien mit 2 LKW´s und einem Begleit­fahrzeug unter dem Namen „Mer­cy for Moldo­va“ (Barmherzigkeit für Moldaw­ien).  Die LKW’s waren alt und klap­prig — aber hiel­ten unter Gottes bewahren­der Hand den tausenden Schlaglöch­ern stand.  Klei­dung, Grund­nahrungsmit­tel und Medika­mente kamen an. Leuch­t­ende Augen und dankbare Herzen waren die Antwort. 

Dass die Aus­land­shil­fe über­haupt ent­stand, war dem dama­li­gen Jugend­vor­stand der FeG Nord­deutsch­land zu ver­danken. Sie regten an, durch ein sozialmis­sion­ar­isches Pro­jekt Men­schen in Ost-Europa zu helfen. Mit Begeis­terung und Enthu­si­as­mus sam­melten sie so viele Klei­der- und Sach­spenden, dass der Jugend­keller der dama­li­gen „Hol­sten­wall“ Gemeinde gut gefüllt war.

Die Jugend kon­nte dann Man­fred Eibach, den dama­lige Leit­er der Aus­land­hil­fe unseres Bun­des gewin­nen, um die Aus­land­shil­fe­gruppe Nord zu grün­den. Sog­ar der dama­lige par­la­men­tarische Staatssekretär Dr. Horst Waf­fen­schmidt kon­nte 1996 als Schirmherr gewon­nen werden.

Das war der Start, und sei­ther fan­den Jahr für Jahr Hil­f­s­trans­porte nach Moldaw­ien oder in die Ukraine statt. Stets durften die Fahrer und Teams erleben, wie Gottes schützende Hand über diesen Trans­porten lag. Es gab keine Unfälle, Schika­nen an Gren­zen oder Forderun­gen nach Schmiergeldzahlun­gen. Wartezeit­en an Gren­zen — ja, und auch mal eine Panne. Aber alles das in einem nor­malen und geseg­neten Rahmen.

Der Jugend­keller am „Hol­sten­wall“ eignete sich natür­lich nicht als Lager. Und so wur­den Gara­gen und Räume angemietet, später das Sam­mel­lager in Mois­burg / Bux­te­hude. All diese Kosten kon­nten dank großzügiger Spenden (DANKE an alle Spender!) bezahlt wer­den. Die Arbeit der Aus­land­shil­fe wurde ein Arbeit­szweig der FeG Norddeutschland. 

2002 began­nen Fahrten auch nach Maze­donien und in den Koso­vo. Beson­ders wur­den von uns die Roma — Gemein­den unter­stützt, die bis heute zum Teil bet­te­larm sind. Klei­dung, und vor allem unsere „Pakete zum Leben“ wur­den dort dankbar und oft unter Trä­nen angenommen. 

Als nach Anord­nung der dor­ti­gen Regierung Trans­porte nach Maze­donien nicht mehr möglich waren, haben wir unseren Schw­er­punkt nach Bul­gar­ien gelegt, und unter­stützen die Gemein­den in der Region um Sliv­en. Min­destens zweimal im Jahr fahren wir Hil­f­s­güter in diese Region: PKW´s und VW-Busse, Wohn­wa­gen für ein Jugend­freizei­theim, einen Trak­tor mit Anhänger und Geräten, ein Not­stro­mag­gre­gat für das Kranken­haus, Kranken­haus­bet­ten und Matratzen, medi­zinis­che Geräte, Werkzeug, Maschi­nen, Schul­ranzen und Großküch­enein­rich­tun­gen, Dachziegel, Mauer­steine und vieles mehr — und natür­lich tausende „Pakete zum Leben“. Und immer wieder bericht­en unsere Fahrer von wun­der­baren und geseg­neten Begeg­nun­gen. Ja, Gottes Liebe erre­icht durch die gebende Hand, die Herzen der Menschen!

Über­haupt wur­den die „Pakete zum Leben“ das wichtig­ste Trans­portgut.  Viele ehre­namtliche Helfer in unseren Gemein­den pack­en diese Pakete und haben kreative Ideen, wie die Bevölkerung sich an dieser Aktion beteili­gen kann. 

Ein motiviertes Team um unsere Leit­er Rein­hard Berg, Klaus Kämpfer und Matthias Rüh­le hil­ft mit, dass diese so wichti­gen Hil­f­sleis­tun­gen auch weit­er­hin bei denen ankom­men, die sie benötigen!

Danke für allen Ein­satz — und her­zlichen Glück­wun­sch zum 25., liebe Auslandshilfe!

Und wenn Sie die Men­schen in Not unter­stützen wollen denen wir als Aus­land­shil­fe helfen, freuen wir uns über eine Spende: Aus­land­shil­fe der FeG Nord­deutsch­land Kon­to: IBAN DE37 4526 0475 0010 6147 00

TEXT: CHRISTIAN PAASCH; FOTOS: JESSICA SCHONK

Zurück im Norden …

Nach 21 Jahren „Absti­nenz“ sind wir, Mar­ti­na und Chris­t­ian Paasch, wieder zurück im Nor­den, konkret in Stade. Wir freuen uns auf viele Begeg­nun­gen, Her­aus­forderun­gen und das Fahrradfahren …

Mar­ti­na, gebür­tig aus dem Hes­sen­land (Wiß­mar bei Gießen), schon immer mit ein­er Sehn­sucht nach mehr/Meer … und der Liebe zu Sprachen (Dol­metscherin) sowie Men­schen. Fam­i­lien­frau mit Lei­den­schaft mit einem Faible für alles, was man aus Stof­fen und Wolle machen kann. Grun­de­in­stel­lung: pos­i­tiv, dem Leben zuge­wandt. Mein Weg mit Jesus? Eine echt span­nende Geschichte!

Chris­t­ian, gebür­tig aus dem Südzipfel Schleswig-Hol­steins (Börnsen bei Ham­burg). Aufgewach­sen in einem christlichen Eltern­haus zwis­chen Lan­deskirche und Freikirche. Mein Weg führte über ein abge­broch­enes Mathe-Studi­um zum The­olo­gie-Studi­um nach Ewers­bach. Ich bin gerne mit Kindern unter­wegs, immer bere­it, Neues auszupro­bieren und zu wagen.

Wir sind seit fast 30 Jahren ein gut ergänzen­des Team. Geseg­net mit fünf ganz unter­schiedlichen Kindern (1975 / 1976 / 1987 / 1993 / 1997) und vier Enkelkindern (aktueller Stand) sind wir bis­lang in Ham­burg-Uhlen­horst, Tost­edt, Nor­den und Schwelm unter­wegs gewe­sen. Dabei haben wir erlebt, dass jede Gemeinde auf eine beson­dere Art und Weise einzi­gar­tig ist, Gottes Orig­i­nal. Wir möcht­en keine Gemein­deer­fahrung mis­sen. Es war und ist immer unser Bestreben gewe­sen, dort zu sein und uns mit unseren Gaben (und sich­er auch Gren­zen) einzuset­zen, wo Gott uns hin­stellt. Wir freuen uns und sind ges­pan­nt auf den neuen Lebens­ab­schnitt in Stade und hof­fen endlich „anzukom­men“.

TEXT: FÖRDEKIRCHE

Es ist so weit!

Die Fördekirche geht einen Schritt weit­er und wird eine Grün­dungs­ge­meinde!
Das wird mit einem Grün­dungs­gottes­di­enst am 12.12.2021 um 14:00 Uhr in der Bergmüh­le gefeiert, auch nach dem Gottes­di­enst soll  gefeiert wer­den. Es wird eine 2G Ver­anstal­tung sein.
Die Fördekirche freut sich über Gaste — wer teil­nehmen möchte kann sich unter moin@foerdekirche.de anmelden.

TEXT: SIMON DIERCKS; FOTO: ALLIANZ-MISSION

Sammlung für die Allianz-Mission

Jedes Jahr zu Wei­h­nacht­en leg­en die Gemein­den der FeGN eine Son­derkollek­te für ein Pro­jekt der Allianz-Mis­sion zusam­men. Gemein­sam mit dem Ziel, weltweit Not zu lin­dern und Men­schen mit dem Evan­geli­um zu erre­ichen. Ich bedanke mich ganz her­zlich für über 15.000 €, die im ver­gan­genen Win­ter für die Jünger­schaftss­chule „Tayo Na“ gespendet wur­den. Trotz der Coro­na-Sit­u­a­tion und der schwieri­gen Lage rund um die Wei­h­nachts­gottes­di­en­ste kam so eine große Summe zusam­men. Vie­len Dank!

In diesem Jahr stelle ich Ihnen ein Pro­jekt vor, das eben­falls sehr unter Coro­na gelit­ten hat: das Haus des Segens in Südostasien. Den genauen Stan­dort des Pro­jek­ts kön­nen wir aus Sicher­heits­grün­den lei­der nicht nen­nen. Zum Schutz unser­er Mitar­bei­t­erin­nen und Mitar­beit­er haben wir dies­mal auch kein Video vor­bere­it­et, da unsere evan­ge­lis­tis­che Arbeit „unter dem Radar“ der Regierung bleiben muss.

Das Haus des Segens ist eine Stu­den­te­nar­beit in ein­er Mil­lio­nen­stadt. Mit einem Café und Begeg­nungsräu­men, Sprachk­lassen und Sportange­boten bietet es Möglichkeit­en, um neue Kon­tak­te zu knüpfen. In den Räum­lichkeit­en find­en Jünger­schaft­skurse und Hauskreise statt.

Ins­ge­samt möchte das Haus des Segens, wie der Name schon sagt, ein Segen sein:

  • Ein Segen für den Einzel­nen – indem jedem, der das Haus betritt, das Gefühl ver­mit­telt wird, dass er willkom­men ist.
  • Ein Segen für die christliche Gemein­schaft – indem christliche Werte ver­mit­telt wer­den und Chris­ten im Haus des Segens die Möglichkeit bekom­men, ihren Glauben zu leben.
  • Ein Segen für die Gesellschaft – indem das Café Besuch­ern die Möglichkeit bietet, soziale Pro­jek­te zu unterstützen.

Mehr über das Haus des Segens und auch einige der sozial-diakonis­chen Pro­jek­te find­en Sie auf der Home­page des Pro­jek­ts: https://haus-des-segens.am-weltweit.de/

Im Namen unser­er Mitar­bei­t­en­den vor Ort bedanke ich mich schon jet­zt für Ihre Spende. Denn durch die Pan­demie kon­nte der reg­uläre Café-Betrieb nicht fort­ge­führt wer­den, der eine wichtige Ein­nah­me­quelle für das Pro­jekt darstellt.

Spendenkon­to der Allianz-Mission

Spar- und Kred­it­bank Wit­ten
IBAN: DE86452604750009110900
BIC: GENODEM1BFG

Ver­wen­dungszweck: „Win­teropfer FeGN 2021 Haus des Segens“

oder online über www.allianzmission.de/spenden

TEXT: JOSCHI STAHLBERG

Buchtipp

Michael Frost lädt in seinem Buch zu einem mis­sion­alen Lebensstil ein, durch den Jesus für andere Men­schen erfahrbar wird. Mit ermuti­gen­den Beispie­len macht er Appetit auf ganz ein­fache Lebens­ge­wohn­heit­en, die nicht ohne Auswirkun­gen bleiben: Seg­nen, Essen, Gott hören, … — lest ein­fach sel­ber und vor allem: lebt es ein­fach sel­ber!  Hier bestellen 

WILLOW CREEK LEITUNGSKONGRESS

10–12 Feb­ru­ar 2022 in Leipzig und an ver­schiede­nen Übertragungsorten.

Der Leitungskongress ist die führende Ermu­ti­gungs- und Inspi­ra­tionsplat­tform für Lei­t­ende und Mitar­bei­t­ende im Gemeinde- sowie Non-Profit-Bereich.

CONNECTEDVERBINDUNG ERLEBEN
Erlebe ein inspiri­eren­des Pro­gramm auf der Bühne sowie weit­ere wertvolle Möglichkeit­en rund um den Kongress, durch die du Verbindun­gen auf­bauen und neu gestal­ten kannst.

Der Kongress wird von Leipzig aus live an ver­schiedene Orte über­tra­gen. Dort erleben die Teil­nehmenden das kom­plette Pro­gramm auf Groß­bildlein­wand in aus­geze­ich­neter Bild- und Ton­qual­ität mit eigen­er Kongress-Atmo­sphäre. Ein Über­tra­gung­sort ist die HAVEN Gemeinde in Hamburg!

Jet­zt anmelden! Bis 15.1. gün­stigere Preise nutzen!

TERMINE AB DEZEMBER 2021

04.12.2021 Ältesten­rat per Zoom
12.12.2021 Grün­dungs­gottes­di­enst Fördekirche
15.12.2021 MIKO in Präsenz
06.01. — 08.01.2022 Gemein­deleitung – Klausur, Sunderhof
04.02. — 06.02.2022 Stiftungsrat - Klausur (Ort offen)
27.01.2022 Stammtisch Seel­sorge (Zoom)
10.2. — 12.2.2022 Wil­low Kongress, Leipzig
14.02. — 17.02.2022 MIKO — Klausur Dünenhof
WEITERE TERMINE
Auf der FeGN Web­seite ver­suchen wir, die Ter­mine aktuell zu hal­ten. Coro­n­abe­d­ingt haben auch wir zur Zeit kurzfristige Änderun­gen: aktuelle Ter­mine

Hinweise:

  • Kurzfristige Änderun­gen behal­ten sich die Ver­anstal­ter vor!
  • Weit­ere Ter­mine find­est du im FeGN-Kalen­der oder im monatlich erscheinen­den EINBLICK Gebet.
  • Rel­e­vante Ver­anstal­tun­gen kön­nen gerne der Redak­tion gemeldet wer­den und wer­den nach Prü­fung in einem zukün­fti­gen Newslet­ter veröffentlicht.

Feedback erwünscht!

Lob, Kri­tik und Anre­gun­gen zum Newslet­ter gerne an die EINBLICK-Redaktion: