EINBLICK News 5/2021: Neues aus der FeGN

Mit dem Himmelreich ist es wie mit dem Sauerteig. Eine Frau nimmt eine Hand voll davon, mengt ihn unter einen halben Sack Mehl, und am Ende ist die ganze Masse durchsäuert.

Matth 13,33 — NGÜ

Mit seinen Gle­ich­nis­sen vom Him­mel­re­ich macht Jesus deut­lich, wie Gottes Herrschaft sich auf dieser Welt aus­bre­it­et und wie er selb­st also zu wirken gedenkt. Es geschieht nicht mit klar­er Kante, nicht mit großem Spek­takel, son­dern von innen, kaum spür­bar. Die from­men Juden sein­er Zeit hät­ten sich gewün­scht, dass er die Römer mit Macht aus dem Land vertreibt und alle, die gegen das mosais­che Gesetz ver­stoßen, hart bestraft. Sie waren ent­täuscht als er das nicht tat und sie außer­dem auf­grund ihres Macht­strebens hin­ter­fragte und manche Heuchelei aufdeckt. Gottes Reich verän­dert die Welt von innen her­aus, ohne offen­sichtliche Revolution.

Das sollte uns auch nach der Bun­destagswahl vor allzu hohen Erwartun­gen an neue poli­tis­che Entschei­dungsträger bewahren. Die entschei­den­den Verän­derun­gen müssen in den Herzen und Köpfen der Men­schen begin­nen – dies ist ein geistlich­er Prozess, der Gebet und Heili­gen Geist braucht.

Weil Gottes Reich häu­fig so klein und unschein­bar begin­nt und Men­schen von innen her­aus verän­dert, darum über­windet es auf der anderen Seite aber auch immer wieder poli­tis­che und kul­turelle Gren­zen. Es ist ein­fach nicht aufzuhal­ten, selb­st da wo Men­schen um ihres Glaubens willen benachteiligt oder ver­fol­gt wer­den. Sie brauchen in beson­derem Maße unsere Gebetsunterstützung!

Gottes Reich wird sich her­rlich vol­len­den, weil Jesus auf Gol­gatha den entschei­den­den Sieg errun­gen hat. Wie gut, dass wir dies wis­sen und als seine Gemeinde schon heute Teil seines Reich­es sein dürfen!

 

In her­zlich­er Verbundenheit,

euer Rein­hard Spincke

TEXT: CHRISTIANE STEEG (Gemeinde), SIMON KANNENBERG (Land)
BILDER: THERESA YILMAZ, SIMON KANNENBERG, CHRISTIANE STEEG

Das Istanbulprojekt

Nur eine Stunde Fährfahrt von der 20-Mil­lio­nen-Metro­pole Istan­bul ent­fer­nt liegen die Prinzenin­seln, grüne Oasen im Mar­marameer, von denen man die Sky­line der Stadt sehen kann. Dort haben wir uns als Gemeinde Anfang Sep­tem­ber für ein Woch­enende getrof­fen, um uns, jet­zt schon zum vierten Mal, nach der Som­mer­pause auf das Gemein­de­jahr vorzu­bere­it­en. Der Höhep­unkt dieser Woch­enen­den ist die Taufe am Son­ntag und in diesem Jahr durften wir 4 neue Geschwis­ter taufen. Wir sind Gott sehr dankbar, dass er in den 4 Jahren, in denen wir in der Türkei sind, so viel Segen geschenkt hat.

Die Geschichte unser­er Gemein­de­grün­dung begann mit unserem Ver­lan­gen, dem Mis­sions­be­fehl Jesu zu fol­gen und den Men­schen in der Türkei die Hoff­nung und Ret­tung, die Jesus schenkt, zu brin­gen. In der Türkei sind nur 0,2% der Bevölkerung Chris­ten, in der Mehrheit armenis­che Chris­ten. Damit ste­ht die Türkei auf Platz 8 der Län­der mit der ger­ing­sten Anzahl an Chris­ten. (siehe Simons Text)

So macht­en wir (1 Fam­i­lie mit 3 Kindern plus zwei Sin­gles) uns im Som­mer 2017 von Ham­burg auf den Weg nach Istan­bul. In der Zeit vor unserem Auf­bruch bere­it­eten wir uns auf die Türkei vor. Wie leben die Men­schen in Istan­bul? Welche Kul­tur erwartet uns? Wie wirkt sich der Islam auf das Zusam­men­leben aus? Dies waren die Fra­gen, mit denen wir uns beschäftigten. Aber die Haupt­frage war immer, wie kön­nen wir die Men­schen in der Stadt am besten mit dem Evan­geli­um erreichen.

Zu den Vor­bere­itun­gen gehörte auch die Wahl eines Stan­dortes in dieser 20-Mil­lio­nen-Stadt, an dem die Gemeinde starten sollte. Wir entsch­ieden uns für Kadıköy, ein Stadtvier­tel auf der asi­atis­chen Seite, das mit seinen vie­len Cafés und The­atern beson­ders bei Kün­stlern und jun­gen Leuten sehr beliebt ist. Wir began­nen mit regelmäßi­gen Tre­f­fen des Start­teams und um in die Gesellschaft und die Kul­tur einzu­tauchen fan­den diese Tre­f­fen oft in Cafés statt. Das war eine gute Gele­gen­heit, unsere türkischen Fre­unde einzu­laden. Über­haupt war und ist es uns ein Anliegen, inten­sive Kon­tak­te zu Türken aufzubauen, das Leben mit unseren nichtchristlichen Fre­un­den zu teilen und sie dadurch an unserem Glauben teil­haben zu lassen. Dazu gehörte auch eine Kun­stausstel­lung, zu der die Bewohn­er ihre Gedanken über ihr Vier­tel beitra­gen kon­nten oder Abende in ein­er Bar, in der die Besuch­er ihre Musik spie­len ließen und ihre per­sön­lichen Geschicht­en zu den Liedern erzählen kon­nten. Wir waren von Anfang an erstaunt und begeis­tert, wie pos­i­tiv die Men­schen hier auf unsere Gemein­de­grün­dung reagiert haben.

Nach einem Jahr starteten wir mit den ersten öffentlichen Gottes­di­en­sten, die auch in einem Café stat­tfan­den. Im Ver­lauf der 4 Jahre mussten wir uns immer wieder neue, größere Loca­tions suchen, zurzeit tre­f­fen wir uns in einem The­ater mit 100 Plätzen. Es war erstaunlich und ein klares Wirken Gottes, dass wir uns auch in der Coro­na-Zeit regelmäßig tre­f­fen kon­nten und dass selb­st unter diesen erschw­erten Bedin­gun­gen neue Leute unsere Gottes­di­en­ste besuchten.

Unser großer Wun­sch ist es, auch in anderen Stadt­teilen von Istan­bul Gemein­den zu grün­den. Deshalb wer­den im Moment türkische Gläu­bige geschult, um Ver­ant­wor­tung für diese neuen Gemein­den zu übernehmen. Wir hof­fen und beten, dass von diesen Gemein­den eine Kraft aus­ge­ht, die Men­schen und die Gesellschaft erneuert.

Chris­tiane Steeg

Die Situation im Land

Die Türkei ist ein islamis­ches Land, über 98 % der Bevölkerung sind Moslems. Doch wenn man genauer hin­schaut, die Leute ken­nen­lernt und ihnen zuhört, stellt man fest, dass es über­haupt nicht so ein­deutig ist. Große Teile der Bevölkerung sind zwar prak­tizierende Moslems, aber auf der anderen Seite gibt es auch viele Türken, speziell in der jün­geren Gesellschaftss­chicht, die als Moslems kul­turell erzo­gen wur­den, aber das Sys­tem des Islams ablehnen. Die Türkei ist ein laizis­tis­ch­er Staat, das bedeutet, dass Staat und Reli­gion voneinan­der getren­nt sind. Doch dadurch, dass der Islam in den let­zten Jahren mehr und mehr poli­tisiert wurde, führt das zu einem großen Span­nungs­feld inner­halb der Gesellschaft.

Dies machte sich auch für die ca. 170 evan­ge­lis­chen Gemein­den in der Türkei bemerk­bar. In den let­zten Jahren wur­den etwa 200 aus­ländis­che Chris­ten inklu­sive deren Fam­i­lie mit einem Wiedere­in­rei­se­ver­bot belegt, weil sie aktiv in den Gemein­den mit­gear­beit­et hat­ten. Kein­er der Betrof­fe­nen hat­te sich strafrechtlich etwas zuschulden kom­men lassen, einige von ihnen lebten sog­ar mehr als 20 Jahre in der Türkei, hat­ten Wohneigen­tum und ihre Kinder wuch­sen hier auf. Als Begrün­dung wird den Betrof­fe­nen dann oft vorge­wor­fen, sie seien eine „Gefahr für die nationale Sicher­heit“.  Dahin­ter lässt sich die klare Vorge­hensweise erken­nen, die Arbeit der Gemein­den zu behin­dern. Einige der betrof­fe­nen aus­ländis­chen Chris­ten haben ver­sucht, dage­gen gerichtlich vorzuge­hen, doch bish­er wur­den alle Gerichtsver­fahren ver­loren. Offiziell gibt es Reli­gions­frei­heit in der Türkei, doch ist klar erkennbar, dass dies nur bed­ingt gilt. Die „Vere­ini­gung protes­tantis­ch­er Gemein­den“ in der Türkei, die zahlen­mäßig sehr klein ist, find­et bish­er wenig Gehör.

Neben den all­ge­meinen und gesellschaftlichen Prob­le­men der Gemein­den gibt es auch für viele türkische Gläu­bige ganz per­sön­liche Prob­leme in ihren Fam­i­lien, ins­beson­dere wenn jemand aus einem sehr kon­ser­v­a­tiv­en Eltern­haus kommt. Dazu gehören hitzige Diskus­sio­nen, Ent­frem­dung und Kon­tak­tab­bruch. Es kam auch in unser­er Gemeinde schon zu ern­stzunehmenden Mord­dro­hun­gen, nach­dem sich eine junge türkische Frau bekehrt hat­te. Doch trotz aller Schwierigkeit­en ist die Anzahl der Chris­ten in der Türkei steigend, denn viele Türken sind auf der Suche nach Hoff­nung und find­en sie in Jesus Christus.

Simon Kan­nen­berg

TEXT: THOMAS SCHECH

Muslimische Welt und Allianz-Mission – ein Überblick

Ger­ade vor weni­gen Wochen ist ein junges, motiviertes Team aus einem großen mus­lim­is­chen Land in Asien von der Geheim­polizei nach Deutsch­land aus­gewiesen wor­den. Im Reisep­a­ss markiert jet­zt ein rot­er Stem­pel ihren Sta­tus: Uner­wün­schte Per­son. Wer in Län­dern mit mus­lim­is­ch­er Mehrheit arbeit­en will, muss bere­it sein, etwas zu riskieren. Ohne Wag­nis und Mut, wird man nicht weit kom­men. Das gilt für fast alle Län­der mit mus­lim­is­ch­er Mehrheit, in denen wir arbeit­en. Aus Sicher­heits­grün­den nen­nen wir sie nicht in unseren Veröf­fentlichun­gen, wobei die Sit­u­a­tio­nen sehr unter­schiedlich sind. Nach dem Sieg der Tal­iban in Afghanistan ist Mali wieder ins Gedächt­nis der deutschen Öffentlichkeit gerückt. Seit Jahrzehn­ten sind wir hier engagiert im Bere­ich Gemein­de­grün­dung und ganzheitlich­er Diakonie. Aktuell sind unsere Mitar­beit­er und unsere Part­nerkirche in der Tat in ein­er schwieri­gen Sit­u­a­tion, denn die Desta­bil­isierung des Lan­des geht schle­ichend weit­er. Aber auch klas­sis­che ostafrikanis­che Län­der wie Tansa­nia, in denen wir arbeit­en, haben einen hohen mus­lim­is­chen Bevölkerungsan­teil von bis zu 40 %. In Nairo­bi (Kenia) investieren sich unsere Leute in einem der größten mus­lim­is­chen Slums der Metro­pole, um ein weit­eres Beispiel zu nen­nen. Auch die Arbeit­en im Koso­vo oder Alban­ien gehören in diesen Kon­text und nicht zulet­zt das vielfältige Engage­ment unser­er Arbeit unter Mus­li­men in Deutsch­land. Gott liebt die Mus­lime! Sein Herz schlägt für seine Men­schen, über­all. Mein Ziel ist, dass wir das Engage­ment der Allianz-Mis­sion hier weit­er aus­bauen. Im Libanon habe ich erlebt, wie der kul­turelle Graben zwis­chen ara­bis­chen Chris­ten und ara­bis­chen Mus­li­men nicht viel klein­er ist, als zwis­chen einem bio-deutschen Ham­burg­er Kauf­mann und einem Mus­li­men in HH-Wil­helms­burg. In vie­len Städten und Metropolen dieser Welt leben die Men­schen in den Get­tos ihrer jew­eili­gen Weltan­schau­ung. Hier helfen wir Brück­en zu bauen. Wir ver­net­zen z. B. kon­vertierte ehe­ma­lige Mus­lime aus Deutsch­land mit ara­bisch-christliche Geschwis­tern aus dem Nahen Osten. Sie helfen den Chris­ten zu ver­ste­hen, wie Mus­lime tick­en und was sie brauchen, um als Nach­fol­ger Jesu zu wach­sen, wenn sie zum Glauben gekom­men sind.

Zum Schluss noch ein Blick auf die nack­ten Zahlen: Heute leben etwa 1,8 Mil­liar­den Men­schen mus­lim­is­chen Glaubens auf der Welt. Der Islam ist nach dem Chris­ten­tum die zweit­größte Reli­gion. Bei­de Reli­gio­nen wach­sen. Nach aktuellen Stu­di­en wächst die Zahl der Mus­lime allerd­ings schneller als die Zahl der Chris­ten, sodass heute davon aus­ge­gan­gen wird, dass im Jahr 2050 der Islam das Chris­ten­tum als größte Reli­gion ablösen wird. Die Län­der­mit mit der größten mus­lim­is­chen Bevölkerung liegen übri­gens alle in Asien. Hier von Platz 1 an der Rei­he nach: Indone­sien, Indi­en, Pak­istan, Banglade­sch. Erst auf Platz 5 kommt mit Nige­ria ein afrikanis­ches Land. In den ara­bis­chen Län­dern, in denen der Islam ent­stand und zuerst ver­bre­it­et wurde, leben heute nur noch ca. 15 bis 20 % der weltweit­en mus­lim­is­chen Bevölkerung. Inner­halb des Islam bilden die Sun­niten, den weitaus größten Anteil. Die zweit­größte Glauben­srich­tung im Islam, die Schi­iten, sind mit einem Anteil von ca. 10–15 % deut­lich in der Min­der­heit. Danke für euer Gebet und Mit­denken als FeGN!

Thomas Schech

TEXT: IMKE MÖLLER-BERTRAM; FOTO: JÖRG KRAUSE

#wirsindhaven

Unter #wirsind­haven feiern die ehe­mals City­Church, ehe­mals Ham­burg­pro­jekt und ehe­mals FeG Bahren­feld den Zusam­men­schluss zum „Haven“

Seit dem Zusam­men­schluss der drei Gemein­den im let­zten Sep­tem­ber wach­sen wir – gebremst von Coro­na – zu ein­er neuen Kirche zusam­men: Haven.

Mit unser­er Ini­tia­tive #wirsind­haven kon­nten wir in den Monat­en August und Sep­tem­ber endlich richtig Fahrt aufnehmen und Men­schen in Gemein­schaft zusam­men­brin­gen, uns gemein­sam auf die Vision und unseren Auf­trag aus­richt­en und Kirche bauen. Unter dem Leitgedanken „Wir wach­sen zusam­men. Wir dienen zusam­men. Wir bauen Kirche zusam­men. Wir erre­ichen Men­schen zusam­men.“ haben wir das erste „Haven-Fest“ gefeiert, Gottes­di­en­ste und Anbe­tungsabende, 1:1 Gespräche und Visions-Abende zum Ken­nen­ler­nen untere­inan­der ver­anstal­tet und kon­nten zum Abschluss der Ini­tia­tive am 26.09. unsere erste Taufe feiern.

Es tat so gut und ist immer noch schön zu sehen, wie Men­schen in der neuen Kirche sich ken­nen­ler­nen, wie wir langsam wieder in allen Stan­dorten Gottes­di­en­ste vor Ort feiern kön­nen, aber auch sehen, wie Men­schen durch unsere Online-Gottes­di­en­ste berührt wer­den, neue Mitar­beit­er und Teams ihre Dien­ste aufnehmen, wie Men­schen sich zur Taufe entschliessen und wie wir uns gemein­sam aus­richt­en, um Kirche für die Stadt zu sein.

Für uns als Haven bedeutet das langfristig: durch unsere Arbeit und unser Wirken expliz­it 1% der Ham­burg­er mit der guten Nachricht von der Gnade Gottes zu erre­ichen und so den geistlichen Wasser­stand Ham­burgs sig­nifikant anzuheben. Dafür wollen wir lebendi­ge, evan­geli­um­szen­treirte Gottes­di­en­ste feiern, zu denen wir gern unsere Fre­unde ein­laden, wir wollen in unsere Next Gen­er­a­tion investieren und wir wollen gesunde und lebendi­ge Gemein­den, Ini­tia­tiv­en und Vere­ine bauen, grün­den und erneuern, damit sie über­all in der Stadt unseren Auf­trag erfüllen und Men­schen die Möglichkeit bekom­men, Gottes Evan­geli­um kennenzulernen.

Das schaf­fen wir niemals allein – aber mit Vie­len zusam­men und mit Fokus auf unseren Her­rn, der uns und diese Stadt geschaf­fen hat und so sehr liebt, und im Ver­trauen auf ihn wird es möglich werden.

Imke Möller-Bertram

TEXT:STEFFEN WEIL; FOTOS: : ANGELINA HUFEN

Neues aus dem HAVEN

Mein Name ist Stef­fen Weil und ich gehöre seit 01.09.2021 zum Pas­torenteam von Haven in Ham­burg. Mit mein­er Frau Rena­ta bin ich Ende Juni von Pots­dam nach Ham­burg gezo­gen. Von unseren vier erwach­se­nen Kindern wohnt nie­mand mehr bei uns. Ursprünglich kom­men wir aus Hes­sen und bevor ich durch eine recht späte Beru­fung an der fth in Gießen The­olo­gie studiert habe, war ich Krankenpfleger und habe einige Jahre in Wet­zlar im Ret­tungs­di­enst gearbeitet.

Nach mein­er Absolvierung war ich zuerst Pas­tor in Hüt­ten­berg-Recht­en­bach, bevor wir im Som­mer 2009 zur Gemein­de­grün­dung nach Pots­dam gezo­gen sind. Das war auch unser Start mit der FeG. In Pots­dam haben wir die Kirche mit­ten­drin gegrün­det und von Pots­dam aus drei weit­ere Gemein­de­grün­dun­gen in den neuen Bun­deslän­dern ges­tartet, bzw. unter­stützt. Durch eine schwere per­sön­liche und gesund­heitliche Krise ist Anfang 2020 bei uns die Frage nach unserem weit­eren Weg aufgekom­men und Gott hat uns Stück für Stück gezeigt, was dran ist: Mul­ti­p­lika­tion. Wir wollen gerne dabei helfen, dass noch viele Kirchen gegrün­det wer­den, durch die noch viele Men­schen das Evan­geli­um der Gnade ken­nen ler­nen können.

Dafür beten, träu­men und arbeit­en wir für ein Train­ingszen­trum für Gemein­de­grün­dung und Gemein­deerneuerung hier in Ham­burg und von hier aus in Nordeu­ropa. Unter dem Dach von Gemein­sam für Ham­burg werde ich für den Bere­ich Gemein­de­grün­dung zuständig sein. Außer­dem bin ich im Leitung­steam von City to City D‑A-CH (Deutsch­land, Öster­re­ich, Schweiz), einem weltweit­en Gemein­de­grün­dungsnet­zw­erk. Meine Frau Rena­ta ist ursprünglich Erzieherin, hat sehr viel Zeit in unsere Kinder investiert und in den let­zten Jahren haben wir mehr und mehr gemein­sam gear­beit­et und geleit­et. Sie hat eine Aus­bil­dung zur Seel­sorge und Lebensberaterin.

Wir freuen uns auf die Zeit hier in Ham­burg und sind ges­pan­nt, wo Gott uns gebrauchen möchte.

Mit Gott in die Zukunft

Zum The­ma Zukun­ft der Gemeinde gibt es jet­zt das Arbeit­sheft.

Link Arbeit­sheft oder Klick auf Text oder Bild

Gemeinde der Zukunft

Weit­er­hin kön­nt Ihr auch das Buch „Gemeinde der Zukun­ft“ bestellen.

Links zum Buch durch Klick auf Text oder Bild

Demnächst: Mit Gott in die Zukunft als Gemeindeprozess

Rein­hard Spincke bear­beit­et zur Zeit die näch­ste Pub­lika­tion zu unserem The­ma der Gemeinde der Zukun­ft: ein kurzes Heft, das sich mit dem Gemein­de­prozess befasst.

Wie soll man in dieser Welt führen und Zukun­ft gestal­ten? Konzepte, die gestern noch inno­v­a­tiv erschienen, tra­gen heute nicht mehr und Antworten auf gesellschaftliche Her­aus­forderun­gen sind so schnell über­holt, wie sich die Gesellschaft verän­dert. Die Zehn Koor­di­nat­en von Gemeinde der Zukun­ft geben keine Paten­trezepte für die Gemein­den. Sie stellen vielmehr bib­lisch fundierte Grundw­erte dar, die in die jew­eilige Gemein­de­si­t­u­a­tion über­set­zt wer­den sollen.

Podcast

Im Pod­cast „Gemeinde der Zukun­ft“ besprechen Rein­hard Spincke und Den­nis Viehoff in 10 Fol­gen die 10 Koor­di­nat­en. Es sind bere­its 8 Fol­gen online, jew­eils mit einem zusät­zlichen Gast. Eine Folge die Rein­hard Spincke zum Nach­hören empfliehlt: Folge 6, Kundenorientiert.

Zu Gast ist Kris­tine Fratz, Kul­tur­wis­senschaft­lerin und Zeit­geist­forscherin (zeitgeistforschung.com) aus Ham­burg. Frau Fratz wird auch Gast in der näch­sten MIKO sein, für alle Mitar­bei­t­en­den hier die Chance diese inter­es­sante Dame vor­ab ken­nen zu lernen.

Hier geht es zum Pod­cast, klick auf das Bild:

Darum geht es in Folge 6: Was kön­nen Gemein­den vom Zeit­geist und dem Heili­gen Geist lernen?Kirstine Fratz ist mit dem christlichen Glauben durch die katholis­che Kirche in Berührung gekom­men. Ihr Kern­the­ma ist das schöne deutsche Wort Zeit­geist. Was berührt Men­schen, wie entste­hen Trends und was übt einen Sog auf uns aus, dem wir uns nicht entziehen können?

Die wenig­sten von uns wer­den im Sog erzo­gen. Die meis­ten von uns wer­den im Sinne von Druck erzo­gen. Du musst und mor­gen ist eine Klausur, du musst Son­ntags in die Kirche gehen. Sog hat für mich sehr viel damit zu tun, dass Men­schen ihr schöpferisches Poten­tial wahrnehmen. Eigentlich, was sie der Welt geben wollen.“ | Kris­tine Fratz

TEXT: GEMEINDEBÜRO; FOTO: DOLE 777, UNSPLASH

Ehrenamt im Bereich Social Media

Das Gemein­de­büro sucht Unter­stützung im Bere­ich Öffentlichkeit­sar­beit: Wir suchen eine Ehre­namt­lerin oder einen Ehre­namtler für die Grund­stein­le­gung geeigneter Social Media Auftritte.

Die Stiftung ist Anlauf­stelle und Sprachrohr für die FeGN Orts­ge­mein­den in Nord­deutsch­land. Um präsent zu sein und gehört zu wer­den, möcht­en wir unsere Kom­mu­nika­tion­skanäle aus­bauen und Social Media strate­gisch für die Stiftung ein­set­zen. Es ist uns wichtig, unter­schiedliche Ziel­grup­pen zu erre­ichen und dafür auf ver­schiede­nen Kanälen präsent zu sein.

Wäre das was für Dich? Du leis­test einen Beitrag zur Weit­er­en­twick­lung der Stiftung. Du startest mit inno­v­a­tiv­er Herange­hensweise die Social Media Aktiv­itäten und postest Inhalte, die von anderen erar­beit­et wer­den an rel­e­van­ten Stellen, oder erar­beitest Deine eige­nen Inhalte in Bild‑, Sprach‑, Text‑, und Vide­o­for­mat­en. Du bes­timmst den zeitlichen Umfang für Dein Ehrenamt.

Wir freuen uns, Dich ken­nen zu lernen! 
Melde Dich im Gemein­de­büro: gemeindebuero@fegn.de

TEXT: RUBEN SCHMIDT; FOTO: ANNIKA WILZECK

Neu in der FeG Lüneburg

Moin zusam­men! Mein Name ist Ruben, ich bin 27 Jahre jung und seit dem 08.01. dieses Jahres ver­heiratet mit mein­er Frau Evi. Wir hat­ten also eine etwas ver­rück­te, aber schöne Coro­na Hochzeit. Wir freuen uns mega hier in Lüneb­urg zu sein und die Gemeinde mehr und mehr ken­nen­ler­nen zu dür­fen. Es ist richtig schön, an einem Ort so wertschätzend willkom­men geheißen zu wer­den. Noch schön­er ist es, zu erleben, wie Gott alles bere­its vor­bere­it­et hat. Inner­halb weniger Wochen haben wir über Ebay Kleinanzeigen eine wun­der­schöne Woh­nung bekom­men und erst hin­ter­her erfahren, wie schwierig es eigentlich ist, in Lüneb­urg etwas Schönes zu finden.

Warum arbeite ich als Kinder- und Jugen­dref­er­ent? Ich durfte als Jugendlich­er selb­st erleben, wie Jugend­freizeit­en mich geprägt haben und für mein Glaubensleben sehr wichtig waren. Ohne diese hätte Gott noch kreativ­er wer­den müssen, um mich aus meinem Sumpf aus immer größer­er sozialer Iso­la­tion und Com­put­er­sucht zu ziehen. Ich will das weit­ergeben an die Kinder, Jugendlichen und jun­gen Erwach­se­nen und ihnen Gott wieder nahe­brin­gen und zeigen, was für eine gigan­tis­che Rel­e­vanz die Bibel, Jesus und der Glaube daran auch heutzu­tage noch haben. An diesen Gott zu glauben benötigt weniger Glauben, als daran zu glauben, dass alles zufäl­lig ent­standen ist! Davon bin ich fest überzeugt und feiere es, der jun­gen Gen­er­a­tion davon zu erzählen und sie mit Ver­stand und Emo­tio­nen für diesen großar­ti­gen Gott zu begeistern.

TEXT: MAGDALENE GÜNTHER

BUJU und JUCA im August

Von wegen Som­mer­loch im JUCA-Büro… direkt nach dem JUCA@home im Mai durften wir durch­starten in die Pla­nungsphase eines sehr aufwändi­gen, aber auch sehr schö­nen Events: Im August find­en auf dem JUCA-Platz in Stove am 21.8. das Bun­desju­gendtr­e­f­fen Nord (BUJU) und am 22.8. der JUCA Tag statt. Bei­des in voller Präsenz, open air und mit einem tollen Pro­gramm! Wir freuen uns, dass wir mal wieder ein biss­chen JUCA-Stress und auch JUCA-feel­ing spüren dür­fen, und sind gle­ichzeit­ig voller Vor­freude auf ein cooles Jugen­de­vent am Tag vorher!

Alle Teens und Jugendlichen sind am 21.8. zum BUJU ein­ge­laden. Die Anmel­dung erfol­gt über die Jugend­grup­pen, weit­ere Infos gibt es hier https://buju.org/region/nord/ Ab 16 Jahren sind auch Einze­lan­mel­dun­gen erlaubt. Oder du entschei­dest dich, als Coolie am Tag nach dem BUJU beim JUCA zu helfen, dann kannst du dich hier für bei­des oder auch nur zum JUCA Tag anmelden: https://www.juca.camp/anmeldung/mitarbeiter/

 

 

Für den JUCA Tag laden wir alle Kinder und ihre Geschwister/Eltern/Großeltern/Tanten und Onkels ein, dabei zu sein. Es wird ein echter Fam­i­lien­tag! Die Anmel­dung ist hier möglich: https://www.juca.camp/anmeldung/teilnehmer/ Natür­lich brauchen wir viele Mitar­bei­t­en­den für das ganze Woch­enende: Ord­ner (Tag und Nacht), Auf­bau, Abbau, Betreuer für Spiel­sta­tio­nen, Mith­il­fe im Küchen­bere­ich. Vielle­icht ist das auch eine Möglichkeit für die Eltern, das JUCA mal von ein­er anderen Seite ken­nen zu ler­nen (Anmel­dung s.o.)? Die JUCA-Gemein­schaft würde sich sehr freuen, und meis­tens haben wir alle viel Spaß bei der Arbeit. Nähere Infos für alles gibt es im JUCA-Büro. Wir laden euch alle her­zlich ein!

Jetzt anmelden zum WIReinander-Tag!

Der diesjährige WIReinan­der-Tag ste­ht unter dem Mot­to ER tut gut – und WIR einan­der.
Am Sam­stag den 11.9.2021 freuen wir uns auf span­nende Vorträge, Work­shops  und  Gemein­schaft – mit Dir live vor Ort in der City­Church Ham­burg (wenn Coro­na es zulässt).

Mit dabei Joschi Stahlberg, Peter Strauch, Detlef Kühne, Christof Lenzen, Alexan­der Clemenz, Dirk Ahrendt, Susan Stolle und Rein­hard Spincke.

Am Son­ntag den 12.9.2021 feiern wir abschließend einen gemein­samen Gottes­di­enst aus der FeG Lüneb­urg, der online über­tra­gen wird.

Anmel­dung und Infos zum Pro­gramm und den einzel­nen Work­shops unter https://fegn.de/wireinander/

Rein­hard Spincke

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TERMINE AB AUGUST 2021
21.08.21 BUJU https://buju.org/

22.8.21 JUCA-Tag https://www.juca.camp/anmeldung/teilnehmer/

11.9.21 WIReinan­der-Tag 2021, City Church

12.9.21 WIReinan­der-Gottes­di­enst, FeG Lüneburg

17.09.21 JETZT Kon­ferenz FeG Wetzlar
https://www.cvents.eu/de/jetzt/

 

 

WEITERE TERMINE
Auf der FeGN Web­seite ver­suchen wir, die Ter­mine aktuell zu hal­ten. Coro­n­abe­d­ingt haben auch wir zur Zeit kurzfristige Änderun­gen: aktuelle Ter­mine

Hinweise:

  • Kurzfristige Änderun­gen behal­ten sich die Ver­anstal­ter vor!
  • Weit­ere Ter­mine find­est du im FeGN-Kalen­der oder im monatlich erscheinen­den EINBLICK Gebet.
  • Rel­e­vante Ver­anstal­tun­gen kön­nen gerne der Redak­tion gemeldet wer­den und wer­den nach Prü­fung in einem zukün­fti­gen Newslet­ter veröffentlicht.

Feedback erwünscht!

Lob, Kri­tik und Anre­gun­gen zum Newslet­ter gerne an die EINBLICK-Redaktion: