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EINBLICK News 4/2019: Neues aus der FeGN

Liebe Leserin, lieber Leser,

Ham­burg gilt als Sin­gle­hochburg Deutsch­lands. In mehr als 50 Prozent der etwa eine Mil­lion Haushalte lebt nur eine Per­son! Das stellt den Woh­nungs­markt vor große Her­aus­forderun­gen.

Wenn wir in die Bibel schauen, machen wir gle­ich zu Beginn eine erstaunliche Ent­deck­ung: In der Schöp­fungs­geschichte heißt es sieben­mal „Und Gott sah, dass es gut war“. Aber eine Sache war schon im Paradies nicht gut! Sie wird auch expliz­it so benan­nt: „Es ist nicht gut, dass der Men­sch allein sei.“ Der Men­sch ist also auf Beziehung angelegt. Nun ist es nicht allen vergön­nt, in ein­er glück­lichen Part­ner­schaft zu leben. (Der Mis­an­throp denkt still und heim­lich: „Glück­licher­weise…“) Und den­noch gilt dieses Wort Gottes für jeden: Der Men­sch soll nicht allein sein.

Wie gut ist es daher, dass es in Ham­burg und Umge­bung mehr als 40 Freie evan­ge­lis­che Gemein­den gibt – und übri­gens auch andere Denom­i­na­tio­nen – in denen Gemein­schaft erlebt wer­den kann. Jeden Son­ntag. Und oft­mals auch unter der Woche. Gemeinde ist auch deshalb ein wun­der­bares Geschenk Gottes. Und manch­mal trägt sie sog­ar zur Entspan­nung auf dem Woh­nungs­markt bei…

Was uns son­st noch in Gemeinde und Diakonie bewegt, erfährst du in diesem Newslet­ter. Viel Freude mit den aktuellen Bericht­en!

Dein Michael Hanelt

VIDEO VON STEFFEN SCHUMANN

Mit Jesus erlebt: Familie Schumann

Noah Schu­mann kommt vor 13 Jahren mit einem schw­eren Gen-Defekt zur Welt. Für seine Eltern und Geschwis­ter ändert sich alles: Doch was zunächst nach Zusam­men­bruch aussieht, entwick­elt sich im Laufe der Zeit zu ein­er ganz beson­deren Segens­geschichte. Die Fam­i­lie erlebt, wie Gott sein Reich ger­ade mit den Schwachen baut. So berührt Noah die Herzen viel­er Men­schen und es entste­ht eine Erhol­ung­sein­rich­tung für Fam­i­lien mit ähn­lichem Schick­sal, der Vere­in „Hände für Kinder“ in Ham­burg. Am 4. Mai hat Gott Noah zu sich geholt, aber seine Geschichte geht weit­er und sein Vater Stef­fen erzählt uns davon.

TEXT VON KAROLIN KNOTHE, MATERIAL VON JUCA.CAMP

JUCA 2019: Wir haben uns getraut!

430 Kinder und 250 Mitar­beit­er — mit neuer Reko­rd­beteili­gung fand am Him­melfahrt­woch­enende das Jungschar­camp „JUCA“ 2019 in Drage statt. Karolin Knothe war dabei und berichtet aus erster Hand.

Trau dich“ war dieses Jahr unser Mot­to, und es hat sich gelohnt: Gemein­sam mit Sher­lock Holmes kon­nten wir den Raub des berühmten Gemäldes Esther aufk­lären und noch dazu her­aus­raus­find­en, was es mit der Fig­ur Esther aus der Bibel auf sich hat. Echt Wahnsinn, was sich auch Esther mit Gott an ihrer Seite alles getraut hat!

Und wenn wir ger­ade mal nicht als Detek­tive unter­wegs waren, kon­nten wir uns beim Gelän­de­spiel, der Olympiade oder bei den vie­len Spie­len aus­pow­ern, die die ganze Zeit auf dem Platz verteilt waren. Oder im Großzelt zu den alten und neuen JUCA-Songs Jesus feiern. Wir haben nicht nur viel gel­ernt, son­dern auch Fre­und­schaften geknüpft und Gott haut­nah erlebt — das war wieder mal der Wahnsinn!

Mehr JUCA

Über die fol­gen­den Links kannst du noch viel mehr vom JUCA 2019 ent­deck­en, wie Fotos, Videos, Songs und das große Nachtr­e­f­fen im Sep­tem­ber:

TEXT UND FOTO VON ROBIN STAFFEN

Ein Pastor wird politisch

Es war ger­ade die Zeit der Bun­destagswahlen 2017 und auf allen Kanälen wurde heiß über Deutsch­lands Zukun­ft disku­tiert. Schw­er­punk­te der Debat­te waren ganz klar Ein­wan­derung und soziale Ungerechtigkeit. The­men, die Pas­tor Robin Staffen auch in sein­er täglichen Arbeit in der City­Church Ham­burg und im „Café why not?“ begeg­neten. Daraufhin entschloss er sich zu einem poli­tis­chen Engage­ment.

Die anfängliche Euphorie und Hil­fs­bere­itschaft gegenüber Geflüchteten wurde allmäh­lich von Sorge und Ablehnung ver­drängt. Viele Men­schen real­isierten, dass echte Näch­sten­liebe auch etwas kosten wird und zur Ein­schränkung der eige­nen Leben­sum­stände führen kann. Eine zunehmend säku­lare Gesellschaft, die ihren Fokus auf dem eige­nen Wohl, den eige­nen Frei­heit­en und Priv­i­legien hat, ste­ht im krassen Gegen­satz zur Näch­sten­liebe Jesu.

Ich fragte mich, wie die Botschaft von Jesus über die geistliche Par­al­lel­welt der Gemeinde hin­aus­ge­hen und für das ganze Welt­geschehen rel­e­vant sein kann. Sicher­lich sagte Jesus selb­st, dass sein Kön­i­gre­ich nicht von dieser Welt ist (Johannes 18,36). Den­noch gab er uns den Auf­trag zur Näch­sten­liebe (Johannes 13,35), zur Mis­sion (Matthäus 28,16) und zur Diakonie (Lukas 14,14). Dieser Auf­trag ist nur umset­zbar, wenn die Geset­ze und Poli­tik eines Lan­des von einem christlichen Men­schen­bild geprägt sind. Wo Men­schen mit Ein­fluss das Gute fördern und das Böse ein­schränken. Das zeigt sich sehr ernüchternd in Län­dern, wo dies nicht der Fall ist.

So entsch­ied ich mich kurz­er­hand ein­er poli­tis­chen Partei beizutreten, um selb­st ein­er dieser Men­schen zu sein: Mit Jesus im Herzen und seinem Auf­trag im Ohr möchte ich mich für meine Mit­men­schen ein­set­zen und aufzeigen, wo die Liebe von Jesus weit­er­ma­cht, wenn die men­schliche ver­sagt. In den ver­gan­genen zwei Jahren erlebte ich sehr viel pos­i­tive Res­o­nanz auf mein poli­tis­ches Engage­ment und meine Beiträge zu aktuellen gesellschaftlichen The­men aus Sicht des christlichen Glaubens wur­den erstaunlich dank­end angenom­men.

Ein kleines Wun­der erlebte ich bei der ver­gan­genen Bezirksver­samm­lungswahl, als ich ohne eige­nen Wahlkampf der Kan­di­dat mein­er Partei mit den meis­ten Stim­men in meinem Wohn­bezirk Duls­berg wurde. Ich ver­mute, dass die entschei­den­den Fak­toren dafür mein junges Alter und mein ange­führter Beruf „Pas­tor“ gewe­sen sein dürften. Das zeigt mir, dass es in der Gesellschaft einen Wun­sch gibt, junge Men­schen mit ein­er christlichen Überzeu­gung als Entschei­dungsträger in der Poli­tik zu haben. Wenn alles gut geht, werde ich im Früh­jahr 2020 für die Ham­burg­er Bürg­er­schaft kan­di­dieren. Ich freue mich über noch mehr junge, poli­tisch inter­essierte Mit­stre­it­er mit den sel­ben Zie­len und über Gebet auf meinem weit­eren Weg.

Ich bin davon überzeugt, dass wir uns als Nach­fol­ger von Jesus für das Woh­lerge­hen und den Frieden unseres Lan­des ein­set­zen kön­nen und sollen. Dieser Frieden gibt uns Raum, die Fro­he Botschaft auch weit­er­hin frei zu verkün­den; er gibt uns Raum, frei zu leben durch gerechte Geset­ze, Demokratie, Bil­dung und Reli­gions­frei­heit. So wird Gottes Her­rlichkeit in unser­er Mitte immer mehr sicht­bar und Men­schen erfahren seine Liebe.

TEXT VON MARKUS ENDLICH, FOTO VON MATTHIAS ENDLICH

Eine ganz besondere Frau

Am 19. Juni 2019 wurde Schwest­er Gertrud Endlich im Alter von 80 Jahren von unserem himm­lis­chen Vater in die Ewigkeit gerufen. Pas­tor Markus Endlich blickt dankbar auf das segen­sre­iche Leben sein­er Tante zurück.

Unsere Tante war in vielfältiger Hin­sicht ein beson­der­er Men­sch. Sie war zuerst fromm. Aber ihre Fröm­migkeit war nicht verklemmt, eng­stirnig oder komisch, wie es ja auch manch­mal vorkom­men kann, son­dern lebens­be­ja­hend, fröh­lich und hingegeben. Als junge Frau entsch­ied sie sich, in der Nach­folge Jesu zu dem beson­deren Lebensstil ein­er Diakonisse. Sie verzichtete bewusst auf eine Ehe, auf größeren Besitz und stellte sich in den Dienst unser­er ELIM Schwest­ern­schaft. Sehr ein­drück­lich berichtete sie mir, wie sie angeregt von ein­er Predigt des Lieben­zeller Mis­sions­di­rek­tors Vat­ter den Ruf ver­spürte, zusam­men mit ihrer Mitschwest­er Char­lotte in die Mis­sion zu gehen. Über zwölf Jahre leit­ete sie eine Gesund­heitssta­tion in einem kleinen Dorf in Banglade­sch. Hier wur­den vornehm­lich Frauen und Kinder behan­delt, die son­st keinen Zugang zu medi­zinis­ch­er Ver­sorgung hat­ten. Außer­dem baute sie zusam­men mit ein­heimis­chen Pas­toren eine Kirche in dem son­st sehr mus­lim­isch geprägten Land auf. Tausende Men­schen haben durch sie die Liebe Gottes in Chris­tus gehört und erfahren.

Unsere Tante war darüber­hin­aus eine gebildete und reich begabte Frau. Sie sprach mehrere Sprachen, war weit gereist, hielt Vorträge und Andacht­en und war durch ihren Mis­sions­di­enst weltweit ver­net­zt. Sie kon­nte das Leben genießen. Leck­eres Essen war ihre Lei­den­schaft. Ihr her­zlich­es Lachen war ansteck­end. Und Humor und ein Tick Selb­stironie macht­en sie zu ein­er angenehmen Per­sön­lichkeit. Für uns als Groß­fam­i­lie war sie viele Jahrzehnte der Mit­telpunkt. Sie inter­essierte sich für alle Nicht­en und Nef­fen und deren Fam­i­lien. Sie organ­isierte Aus­flüge und Feiern und wusste immer bestens Bescheid, wie es jedem einzel­nen ging.

Ich sel­ber war immer stolz auf so eine „beson­dere“ Tante. Als ich ein Junge war, brachte sie mir aus Banglade­sch einen Män­nerrock (Lun­gi) mit, den ich meinen Fre­un­den mit „klu­gen“ Erk­lärun­gen vor­führte. Sie begleit­ete jeden Schritt auch meines dien­stlichen Lebens mit großem Inter­esse. Sie wusste um die Gefahren des geistlichen Dien­stes und ermutigte mich immer wieder.

Ich bin unendlich dankbar für meine Tante. Jet­zt ist sie bei Jesus, ihrem und unserem Her­rn! Sie hat das Ziel erre­icht! „Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vol­len­det, ich habe Glauben gehal­ten.“ (2. Tim­o­theus 4,7)

TEXT VON WOLFGANG KLIMM, FOTO VON SAFIYE EJDER

Unterwegs zur Quelle

Der unmit­tel­bar an das ELIM Senioren­cen­trum in Ham­burg-Nien­dorf angren­zende Wald bietet vielfältige Möglichkeit­en zur Naher­hol­ung. Von einem ein­drück­lichen Pil­gerspazier­gang an Fron­le­ich­nam berichtet ELIM Seel­sorg­er Pas­tor Wolf­gang Klimm.

So manch­er Spaziergänger und Aut­o­fahrer im Nien­dor­fer Gehege staunte kür­zlich über einen etwas ungewöhn­lichen Tross aus Roll­stühlen und Rol­la­toren: Über 40 Bewohner­in­nen und Bewohn­er aus dem ELIM Senioren­cen­trum macht­en einen Pil­gerspazier­gang unter dem Mot­to „Bei dir ist die Quelle“. Mit Ange­höri­gen, Ehre­namtlichen, Schul­prak­tikan­ten, Mitar­bei­t­en­den aus der Pflege, dem Emp­fang, der sozialen Betreu­ung, dem Haus­meis­ter und dem Friseur­sa­lon macht­en sie sich auf den Weg durch das Gehege.

Der Gedanke ein­er erfrischen­den Quelle inmit­ten von kraftzehren­den Her­aus­forderun­gen im Leben wurde an mehreren Sta­tio­nen aufge­grif­f­en. Dazu wurde kräftig gesun­gen, man hörte auf Worte aus der Bibel und kurze Andacht­en, führte Wahrnehmungsübun­gen durch, genoss gemein­sam die Stille und erfrischende Getränke, klönte miteinan­der und traf sich schließlich zum abschließen­den Kaf­feetrinken im Fest­saal des Senioren­cen­trums.

Ein Teil­nehmer meinte: „Dass so viele unter­schiedliche Men­schen aus unser­er Ein­rich­tung mit dabei waren hat mich beson­ders gefreut!“. „Das war ein ein­drück­lich­er und schön­er Nach­mit­tag“ ergänzte eine Bewohner­in unter die Zus­tim­mung viel­er ander­er Pil­gerin­nen und Pil­ger. Der näch­ste Spazier­gang soll an Fron­le­ich­nam 2020 stat­tfind­en.

TEXT VON SARA STAHLBERG, FOTOS VON LOUIS LO UND PRISCILLA DU PREEZ AUF UNSPLASH

PREPARE/ENRICH: Ein Kurs für starke Ehen

Sara Stahlberg leit­et den Bere­ich „Ehe“ in der FeG Lüneb­urg. Zusam­men mit Ehe­mann und Pas­tor Joschi hat sie bere­its drei Ehekurse nach der PREPARE/ENRICH-Meth­ode durchge­führt und ist begeis­tert davon. Hier erk­lärt sie, warum sowohl frisch Ver­lobte, als auch Ehevet­er­a­nen von PREPARE/ENRICH prof­i­tieren kön­nen.

PREPARE/ENRICH ist ein wis­senschaftlich erstelltes und erforscht­es Pro­gramm, das Paaren hil­ft, die Stärken und Ressourcen der eige­nen Beziehung zu ent­deck­en und Wach­s­tums­bere­iche anzuge­hen. Gemein­sam mit ein­er speziell dafür aus­ge­bilde­ten Begleit­per­son, dem PRE­PARE/EN­RICH-Berater, kom­men sie über ihre Part­ner­schaft ins Gespräch. Dabei ler­nen sie viel über ihre Per­sön­lichkeit, Kom­mu­nika­tion­s­muster, Kon­flik­tlö­sungsstrate­gien, Sex­u­al­ität und viele andere Bere­iche Ihrer Beziehung — z.B. die Struk­tur der Herkun­fts­fam­i­lien im Ver­gle­ich zur Struk­tur ihrer eige­nen Beziehung. Diese span­nende Ent­deck­ungsreise kann sowohl einige Zeit vor der Hochzeit, als auch nach vie­len Ehe­jahren (als eine Art Ehe-TÜV) durchge­führt wer­den.

Wie läuft ein PREPARE/ENRICH-Kurs in der FeG Lüneburg ab?

Mein Mann und ich leit­en die Kurse zusam­men mit jew­eils zwei bis drei Mitar­beit­ere­hep­aaren. Die Mitar­beit­er haben selb­st den Kurs besucht und auch eine Lizen­sierung als PRE­PARE/EN­RICH-Berater gemacht.

Jedes Paar füllt vor Beginn des Kurs­es einen Frage­bo­gen aus. Der Kurs selb­st bein­hal­tet sechs Abende und einen Vor­mit­tag zu den zuvor genan­nten The­men. Die Kurstr­e­f­fen beste­hen aus Input, Erfahrungs­bericht­en und Paarübun­gen. Zwis­chen den Tre­f­fen gibt es Gesprächshausauf­gaben für die Paare. Jedes Paar führt ein Gespräch mit einem Mitar­beit­ere­hep­aar in der die gesamte Auswer­tung (also das Ergeb­nis aus den Frage­bö­gen) von PREPARE/ENRICH angeschaut wird. Teile der Auswer­tung wer­den darüber hin­aus passend zum The­ma an den Aben­den verteilt und besprochen.

Beson­ders die Auswer­tun­gen wer­den von unseren Teil­nehmern gelobt. Oft gefällt den Män­nern die visuelle Darstel­lung durch Dia­gramme und Grafiken. So erlebten wir schon häu­fig fol­gende Sit­u­a­tion im Gespräch mit Ehep­aaren, denen es offen­sichtlich nicht so gut ging: Die Auswer­tung wird in das Gespräch einge­bracht, der Mann schaut sich die Dia­gramme an und sagt: „Ja, genau­so sieht unsere Ehe aus!“ So entste­ht ein guter Aus­gangspunkt, um erste Schritte der Verän­derung gehen zu kön­nen.

Das ist die Struk­tur, für die wir uns als Mitar­beit­erteam entsch­ieden haben. Der Kurs kann auch ganz anders durchge­führt wer­den. Das Kurskonzept von PREPARE/ENRICH ergänzen wir mit eigen­em Wis­sen, Beispiele und auch viele andere Übun­gen.

Nach drei Durch­läufen haben inzwis­chen fast 30 Paare an einem PRE­PARE/EN­RICH-Kurs teilgenom­men. Die meis­ten kamen aus unser­er Gemeinde, aber willkom­men ist grund­sät­zlich jedes Paar, das an sein­er Ehe arbeit­en will. Manche haben es ein­fach genossen, mal wieder etwas für sich zu tun. Bei nicht weni­gen ist aber das Lei­den aneinan­der doch recht groß gewor­den auf­grund von Unter­schiedlichkeit­en, fehlen­der Kom­mu­nika­tion und Nähe oder ein­er man­gel­nden Fähigkeit, Kon­flik­te zu lösen.

Mitgenom­men haben die Teil­nehmer neben konkreter Hil­festel­lung für den All­t­ag sicher­lich auch, ihre Ehe im Blick auf die gesamte Lebenssi­t­u­a­tion zu sehen: So müssen beispiel­sweise All­t­agsstress und seine Auswirkun­gen ernst genom­men wer­den, wenn eine Ehe stärk­er wer­den soll. Nicht wenige haben schon während des Kurs­es Verän­derung­sprozesse ange­fan­gen, um die Belas­tung an ihrer Ehe zu min­dern. Paare mit großen Schwierigkeit­en haben zudem fest­gestellt, dass sie pro­fes­sionelle Hil­fe brauchen, um wieder zusam­men­zufind­en. Wieder andere haben uns die Rück­mel­dung gegeben, dass durch den Kurs mehr Aus­tausch und mehr emo­tionale Nähe in ihre Ehe ent­standen sind.

Für uns Mitar­beit­er wird immer deut­lich­er, was für eine wichtige Arbeit wir mit den Ehekursen tun – auch in die Gesellschaft hinein. Ins­ge­samt sind wir sehr dankbar, mit PREPARE/ENRICH ein starkes Werkzeug an der Hand zu haben und freuen uns darauf, weit­er­hin Ehen zu stärken – für Paare in und außer­halb der Gemeinde.

TEXT VON MARITA SCHNEIDER, FOTO VON JOSH FELISE AUF UNSPLASH

PREPARE/ENRICH: Paarberater/in werden

Mari­ta Schnei­der aus der FeG Hohen­lock­st­edt ist Diplom-Psy­cholo­gin und berät Ehep­aare, die in ihre Ehe investieren wollen. Außer­dem bildet sie regelmäßig Inter­essierte zu Paar­ber­atern nach PREPARE/ENRICH aus.

Sie kam allein und war verzweifelt. Ihr Mann hat­te sie und die drei kleinen Kinder vor drei Wochen ver­lassen. Seine neue Fre­undin wohnte im gle­ichen Neubauge­bi­et, man kan­nte sich von Eltern­aben­den. Um zu ver­ste­hen, wie es dazu kom­men kon­nte, schlug ich vor, den PRE­PARE/EN­RICH-Test zu machen, falls ihr Noch-Ehe­mann dazu bere­it wäre. Er war es. Neugierig auf das Ergeb­nis kam er mit zum Auswer­tungs­ge­spräch. Die Auswer­tung zeigte, dass die Beziehung Sub­stanz hat­te, es gab Schwach­stellen, aber vor allem auch per­sön­liche Wach­s­tums­bere­iche. Dem Mann wurde bewusst, dass er über kurz oder lang in der neuen Beziehung vor den gle­ichen Prob­le­men ste­hen würde, wenn er nicht an bes­timmten Din­gen arbeit­en würde. Er beschloss, dann lieber Kraft in seine Ehe und für seine Kinder zu investieren. Die Wende gelang und das Paar ist nach eini­gen Gesprächen wieder zuver­sichtlich unter­wegs.

Dies ist nur ein Beispiele von vie­len, wie Pas­toren, Seel­sorg­er und Berater das Instru­ment PREPARE/ENRICH gewinnbrin­gend für die Erneuerung von Beziehun­gen ein­set­zen kön­nen. Das Ange­bot braucht nicht auf die eigene Gemeinde beschränkt zu bleiben, denn Gott sendet uns zu der Herde ver­loren­er Schafe, die keinen Hirten haben.

Die näch­sten Aus­bil­dungssem­inare für die Berater­l­izenz find­en am 11./12. Okto­ber 2019 an der The­ol­o­gis­chen Hochschule in Ewers­bach oder am 7./8. Feb­ru­ar 2020 in Ham­burg-Nien­dorf statt. Anmel­dung und weit­ere Infos bekommst du direkt bei Kurslei­t­erin Mari­ta Schnei­der unter info(at)marita-schneider.de

TERMINE BIS SEPTEMBER

PREDIGTWORKSHOP FÜR EHRENAMTLICHE MITARBEITER
24. August, 9:30 bis 15 Uhr
Anmel­dung bis zum 19. August erbeten!
City­Church, Michaelispas­sage 1, 20459 Ham­burg
weit­ere Infor­ma­tio­nen…

AUSLANDSHILFE-FORUM NORD/OST 2019
24. August, 14 bis 17 Uhr
Anmel­dung erbeten!
FeG Seeve­tal-Hit­tfeld, Bahn­hof­s­traße 36, 21218 Seeve­tal
weit­ere Infor­ma­tio­nen…

GLAUBENSKONFERENZ 2019 – TIEF VERWURZELT IN CHRISTUS
mit Präs­es Ans­gar Hörst­ing, Alexan­der Clemenz und Thomas Schech
13. bis 15. Sep­tem­ber
City­Church Ham­burg, Michaelispas­sage 1, 20459 Ham­burg
weit­ere Infor­ma­tio­nen…

JUCA-FAMILIENNACHMITTAG
14. Sep­tem­ber, ab 14 Uhr
City­Church Ham­burg, Michaelispas­sage 1, 20459 Ham­burg
weit­ere Infor­ma­tio­nen…

JETZT KONFERENZLEBEN IN DER KRAFT DES HEILIGEN GEISTES
mit Präs­es Ans­gar Hörst­ing und Dr. Hein­rich-Chris­t­ian Rust
20. bis 21. Sep­tem­ber
FeG Wet­zlar, Im Amt­mann 12, 35578 Wet­zlar
weit­ere Infor­ma­tio­nen…

Hinweise:

  • Kurzfristige Änderun­gen behal­ten sich die Ver­anstal­ter vor!
  • Weit­ere Ter­mine find­est du im FeGN-Kalen­der oder im monatlich erscheinen­den EINBLICK Gebet.
  • Rel­e­vante Ver­anstal­tun­gen kön­nen gerne der Redak­tion gemeldet wer­den und wer­den nach Prü­fung in einem zukün­fti­gen Newslet­ter veröf­fentlicht.

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