EINBLICK News 3/2022: Neues aus der FeGN

Lass Dich nicht lähmen

Ihr werdet von Kriegen hören; ihr werdet hören, dass Kriegs­ge­fahr dro­ht. Lasst euch dadurch nicht erschreck­en. Es muss so kom­men, aber das Ende ist es noch nicht. Matthäus 24,6 (Neue Gen­fer Übersetzung)

Der Krieg in der Ukraine hat auch mich über­rascht und schock­iert. Beim Nach­denken und Beten für die Men­schen in der Ukraine ist mir auch obiger Bibelvers aus den Endzeitre­den Jesu in den Sinn gekom­men. Wer den Zusam­men­hang liest, kann einige über­raschende Ent­deck­un­gen machen.

  1. Die Kriegsnachricht­en sind nicht das Startsig­nal für eine Endzeit­panik. Jesus betont, dass es noch nicht das Ende ist.
  2. Chris­ten sollen sich ger­ade nicht von aufk­om­mender Angst läh­men lassen. Sie sollen wis­sen, dass ihr Gott immer noch regiert.
  3. In den fol­gen­den Gle­ich­nis­sen in Kapi­tel 25 fordert Jesus zur aktiv­en Näch­sten­liebe auf – wir sollen unsere Tal­ente nicht ver­graben. Die Endzeitre­den Jesu wollen uns nicht in Angst ver­set­zen, son­dern Hoff­nung schenken, weil Jesus auch in diesen Zeit­en regiert. Wir brauchen uns nicht um eigene Nöte sor­gen, son­dern kön­nen uns der Not ander­er annehmen.

Aus diesem Grunde bin ich sehr dankbar für viele Gemein­den, die sich prak­tisch für Flüchtlinge aus der Ukraine ein­set­zen oder durch Spenden Men­schen vor Ort helfen. Auch als Stiftung haben wir uns entschlossen einen finanziellen Beitrag zur Lin­derung der Not zu leisten.

Darüber hin­aus wollen wir nicht aufhören für die Ukraine und den Frieden zu beten. Dies ist der Schw­er­punkt im aktuellen Gebets­brief.

Weil wir in Jesus Chris­tus eine lebendi­ge Hoff­nung haben, weil ER ein­mal endgülti­gen Frieden schenken wird, darum sollen uns die Kriegsnachricht­en nicht läh­men, son­dern mutiger machen im Ein­satz für Jesus und die Men­schen in der Not.

Mit her­zlichen Grüßen, Dein Rein­hard Spincke

TEXT: DAVID NEUFELD; FOTOS: CAROLIN SCHUBERT

Cuxhaven: Gottesdienst in anderer Form

Angesichts des Krieges in der Ukraine ver­schlägt es vie­len Men­schen erst­mal die Sprache. Das macht uns fas­sungs­los. Wir kön­nen kaum glauben, was uns da täglich in den Nachricht­en vor Augen geführt wird. Und auch wenn diese Welt fast immer Kriege sieht; Not, die zum Him­mel schre­it; Leid und Tod – war das in den ver­gan­genen Jahrzehn­ten gefühlt für uns immer weit weg.

In der Vor­bere­itung des Gottes­di­en­stes am 13. März hat­ten wir daher den Ein­druck, dass dies­mal vielle­icht eine andere Form hil­fre­ich sein kön­nte – keine klas­sis­che Predigt, son­dern Raum für Klage und Frage, für Schweigen und Innehal­ten, für Gebet und Für­bitte. Das Mot­to: „Herr, erbarme dich!“ Und so macht­en Clau­dia Pfeifer und David Neufeld sich auf den Weg, anhand unseres neu for­mulierten „Gemeinde-Herz­schlags“: Leben, glauben, han­deln durchzubuch­sta­bieren, was das nun angesichts der aktuellen Welt­lage für uns bedeutet.

  • Leben: Kurze Sätze über die Schick­sale einzel­ner Men­schen in und aus der Ukraine haben gezeigt, dass immer konkrete Men­schen betrof­fen sind.
  • Glauben: Wir haben Auszüge aus Psalmen gele­sen, jed­er kon­nte seine Fra­gen, Äng­ste und Hoff­nun­gen auf vor­bere­it­ete Zettel schreiben oder selb­st einen Psalm for­mulieren. Die Kinder haben das­selbe im Kinder­gottes­di­enst getan und kamen dann mit ihren Zetteln in den Saal. Gemein­sam haben wir diese Zettel dann unters Kreuz gelegt. Auch für Für­bitte war anschließend Raum. Passende Lieder und Instru­men­tal­musik tru­gen dazu bei, uns gemein­sam auf Gott auszuricht­en und daran zu erin­nern, dass er der Herr der Welt ist und bleibt.
  • Han­deln: Die Kollek­te war für die aktuelle Ini­tia­tive des Bun­des FeG in Verbindung mit der Allianz-Mis­sion sowie der Aus­lands- und Katas­tro­phen­hil­fe bes­timmt, über die wir informiert haben. Neben all den anderen Din­gen, die wir alle schon jet­zt tun kön­nen, laden wir dem­nächst zu einem Tre­f­fen ein, um als Gemeinde zu besprechen, wie wir in unser­er Stadt bei der Auf­nahme von Geflüchteten mit anpack­en können.

TEXT: MICHAEL MURZIN

FeG Lübeck — Hilfsaktion und Friedensgebet

Unser Gemein­demit­glied Vik­tor Verovenko hat nach Kriegsaus­bruch seine Oma aus der Ukraine abge­holt und eine Hil­f­sak­tion angeschoben für eine befre­un­dete Gemeinde in der Ukraine. Wie das läuft, seht ihr in dem Video.

Außer­dem find­et zurzeit täglich ein Friedens­ge­bet der Gemeinde früh mor­gens um 6.30 Uhr per Zoom statt.

TEXT: KLAUS SILBER; FOTO: KLAUS SILBER

Der Ohnmacht begegnen

Erste Schritte der FeG Schwerin und der Gemeindegründung auf dem Dreesch

Nach­dem am 24.02. rus­sis­che Trup­pen die Ukraine über­fie­len, pras­sel­ten pausen­los die erschreck­enden Nachricht­en auf uns ein. Sie hin­ter­ließen nicht sel­ten Ohn­machts­ge­füh­le. Am 27.02. lautete ein Satz im Gottes­di­enst: „Wir set­zen unser­er Ohn­macht die Macht Gottes und das Gebet ent­ge­gen.“ Nach dem Segen set­zte sich eine Gruppe von 8 Per­so­n­en spon­tan zusam­men, um genau dies mit Leben zu füllen. Genau­so geschah es in den Wochen danach. Ca. 25 min wurde inten­siv für die unter­schiedlich­sten Anliegen im Zusam­men­hang mit dem Krieg gebetet. Schon dieses Gemein­schafts­ge­fühl beim Beten war abso­lut ermuti­gend. Aber noch mehr: Auch an die rus­sis­chen Sol­dat­en wurde gedacht, u.a. daran, dass sie ihre indi­vidu­ellen Entschei­dungssi­t­u­a­tio­nen nutzen, um schlim­meres Leid zu ver­hin­dern. In der Woche darauf ging ein Bild durch die Presse. Einige Ukrain­er stell­ten sich einem Panz­er ohne Waf­fen ent­ge­gen. Plöt­zlich drehte dieser ab.

Anfang März wur­den die Mitar­beit­er im Patch­work­cen­ter auf dem Dreesch in Schw­erin gefragt, ob sie ein­er ukrainis­chen Mut­ter, die mit ihren acht!!! Kindern geflo­hen war, vorüberge­hend eine Unterkun­ft anbi­eten kön­nten. Bere­its einen Tag später war eine entsprechende Anzahl an Matratzen gekauft, so dass die Fam­i­lie nicht weit­er unter men­sche­nun­würdi­gen Umstän­den in ihrer bish­eri­gen Unterkun­ft aushal­ten musste. Inzwis­chen kon­nte sie in eine Jugend­her­berge ver­mit­telt wer­den, wo sie auch weit­er von Mitar­beit­ern der Gemeinde unter­stützt wird. Außer­dem laufen die Pla­nun­gen, eine Woh­nung anzu­mi­eten. Und drei weit­ere Flüchtlinge sind im Patch­work­cen­ter gelandet. Finanziell wer­den die Kosten vom Son­derkon­to „Kampf gegen Kinder­ar­mut“ der Gemeinde bestritten.

Außer­dem wurde die schnelle und pro­fes­sionelle Hil­fe des Bun­des FeG, der Aus­land­shil­fe sowie der Allianzmis­sion für die Ukraine in den Newslet­tern veröf­fentlicht. Im Gottes­di­enst wurde dafür gewor­ben, Flüchtlinge auch pri­vat aufzunehmen.

Betrof­fen­heit ist hil­fre­ich. Ohn­macht dage­gen lähmt. Infomieren, beten und helfen, durch Organ­i­sa­tion und Spenden sind ermuti­gende und inspiri­erende Schritte, ein­er aufk­om­menden Ohn­macht zu begegnen.

Nach schw­erem poli­tis­chem Druck entsch­ied die Regierung von Meck­len­burg-Vor­pom­mern, sich von Nord­stream 2 zu dis­tanzieren. Am 28.02. erstrahlte das Schw­er­iner Schloß, der Sitz des Land­tages, erst­mals in den Far­ben der ukrainis­chen Nationalflagge.

TEXT: UWE BOEHMER; FOTOS: SIMONE SPRENGER

FeG Sittensen im Einsatz

 

Ein Transport behinderter Christen aus der Ukraine

Gemein­sam mit Fre­un­den der Freien evan­ge­lis­chen Gemeinde Roten­burg war ein Gemein­demit­glied aus Sit­tensen beim Trans­port ein­er Gruppe von Jugendlichen eines christlichen Heimes in der Ukraine beteiligt, der von einem Sam­melpunkt in einem pol­nis­chen Sportzen­trum nahe der ukrainis­chen Gren­ze nach Roten­burg führte.

Der Krieg begann, Kon­tak­te wurde schnell geknüpft, z.T. durch Roten­burg­er Mit­bürg­er mit Rus­sis­chken­nt­nis­sen. Dann ging alles ganz fix. In kürzester Zeit hat­ten die Roten­burg­er sowohl Kranken­trans­port­fahrzeuge, Busse zum Trans­port von Flüchtlin­gen und auch die Auf­nah­memöglichkeit­en und Unterkün­fte in Roten­burg sel­ber geregelt. Ben­jamin von der FeG Sit­tensen wurde am Fre­itag mor­gen spon­tan ange­sprochen, in Dop­pelbe­set­zung einen von drei Kranken­trans­port­wa­gen zu fahren. Mit einem Gebet für Bewahrung ging es zur Abfahrt am sel­ben Tag abends von Roten­burg bis nahe an die pol­nisch-ukrainis­che Gren­ze. Eine Fahrt von mehr als 1.200 km.

Die männlichen Bewohn­er — alle im Roll­stuhl — wur­den in Doro­husk zusam­men mit den bei­den Heim­leit­er­paaren und deren Fam­i­lien in PKWs abge­holt, teil­weise war Liegend-Trans­port erforder­lich, weit­ere Per­so­n­en kon­nten auf freien Plätzen auf dem Rück­trans­port nach Roten­burg mitgenom­men wer­den. Bere­its gegen 3.30 Uhr am Mor­gen des Son­ntags war der Treck wieder zurück in Roten­burg — eine sehr ein­drück­liche Erfahrung, viel Leid, ver­störte Kinder, aber auch sehr große Hil­fs­bere­itschaft und Organ­i­sa­tion auf pol­nis­ch­er Seite wur­den beobachtet. Auf Fotos wurde bewusst verzichtet, denn es war ein human­itär­er Trans­port und keine Urlaubsreise!

Diesem ersten Trans­port wer­den lei­der noch viele fol­gen müssen.

 

Friedensgebet: ein Tag nach Kriegsbeginn

Einen Tag nach Beginn des Angriff­skriegs von Rus­s­land gegen die Ukraine hat­ten die bei­den evan­ge­lis­chen Kirchen, FeG und evan­ge­lisch-lutherische Kirchenge­meinde Sit­tensen, die Men­schen in Sit­tensen zum Gebet für den Frieden in die St. Diony­sius-Kirche gerufen. Die Kirchen hat­ten erkan­nt, wie fas­sungs­los die Sit­tensener­In­nen angesichts der Nachricht­en aus der Ukraine waren. Die Kirche war voll beset­zt als die Pas­toren in einem sehr lan­gen und ein­drück­lichen Für­bit­tege­bet Gott für Frieden und Versöhnung anriefen, ver­bun­den mit einem Appell an Ver­nun­ft und Besonnenheit.
Die St. Diony­sius-Kirche war weit über die reine Andacht­szeit in der Zeit zwis­chen 18 und 20 Uhr geöffnet. Um 18 Uhr läuten wie in vie­len anderen Kirchen im Land die Glock­en, dann fol­gte eine Zeit zum stillen Gebet, Kerzen kon­nten angezündet wer­den. Andere Gläu­bige bestätigten mir gegenüber, dass sie trotz der schreck­lichen Ereignisse in dieser Zeit einen ver­loren gegan­genen inneren Frieden gefun­den hat­ten. Eine wichtige per­sön­liche Gebet­ser­fahrung.
Der Ver­such mit gemein­samem Gebet für den Frieden und für Ver­söh­nung ein starkes Zeichen zur Beendi­gung der Kriegshand­lun­gen zu set­zen, wird wöchentlich fort­ge­set­zt – als gemein­same Aktion der evan­ge­lis­chen Gemein­den in Sit­tensen und solange es braucht!

Friedens­demon­stra­tion der koop­er­a­tiv­en Gesamtschule Sit­tensen unter dem Mot­to „fri­days for free­dom“ mit einem von Kindern im Cafe Mit­ten­drin der FeG Sit­tensen gemal­ten Trans­par­ent. Es war wirk­lich ein­drucksvoll, laut Schulleit­er Sven Evers 1200 Teilnehmer!

TEXT: FeG

FeG-Ukrainehilfe | Flüchtenden beistehen

Die FeG Katas­tro­phen­hil­fe und die Allianz-Mis­sion e.V. koor­dinieren gemein­sam ver­schiedene Hil­fen für die Men­schen in und aus der Ukraine – von human­itär­er Hil­fe bis hin zur Auf­nahme von Flüchtlin­gen. Hier https://ukraine.feg.de gibt es Infor­ma­tio­nen was bere­its seit Beginn des Krieges geschieht, wo und wie geholfen wer­den kann.

  • Beten & Spenden für die flüch­t­en­den Menschen 
  • Organ­i­sa­tion von Hil­f­s­trans­porten an die Orte, wo Flüch­t­ende ankommen
  • Unterkun­ft und Verpfle­gung für Flüchtende
  • und vieles mehr

Jost Stahlschmidt | Leit­er der FeG Aus­lands- und Katas­tro­phen­hil­fe | auslandshilfe.feg.de

Albert Gies­brecht | Allianz-Mis­sion Bere­ich­sleit­er für Südos­teu­ropa | AK IGAD | akigad.feg.de | allianzmission.de

FeG-Ukraine­hil­fe | Koor­di­na­tion­sstelle | Tele­fon: 02774 9379860 | ukraine@allianzmission.de

TEXT: MAGDALENE GÜNTHER

JUCA News!

Liebe JUCAner und alle, die es wer­den möchten,

wir näh­ern uns mit großen Schrit­ten dem JUCA-Zelt­lager, und so wie es aussieht kann es tat­säch­lich stat­tfind­en! Wir sind sehr aufgeregt und haben unglaublich viel Freude, das zu pla­nen! JUCA heißt: The­ater, Lieder, Spiele, Kle­in­grup­pen, Work­shops – es gibt das volle Pro­gramm. Wir wer­den an Him­melfahrt (26.–29.5.2022) auf unserem Platz in Stove einige unvergessliche Tage in der freien Natur miteinan­der ver­brin­gen und gemein­sam eine Tour durch einen Dschun­gel machen. In einem Dschun­gel gibt es viel zu sehen und zu erleben, man kann zahlre­iche Dinge ent­deck­en und find­en. Auch die Sachen, die man gar nicht gesucht hat. Oder Dinge, die schon vor vie­len Jahren dort liegen geblieben sind, als sich ein­mal zwei alte Fre­unde aufgemacht haben, um die Wun­der­frucht zu suchen – wer erin­nert sich noch? Und am Ende ein­er Suche wartet auch manch­mal eine Über­raschung. Lasst euch diese nicht entgehen!

Noch gibt es freie Plätze für alle JUCAner, und extra für euch haben wir den Preis­sprung auf „Spät­buch­er“ um einige Tage ver­schoben. Erst ab dem 5.4.2022 um 0:00 Uhr wird das Sys­tem auf den Spät­bucher­preis umgestellt (geplant war der 29.3.). Auch für Coolies und Mitar­bei­t­ende gibt es noch freie Plätze. Ganz wichtig: Der Auf- und Abbau braucht wie immer jede helfende Hand (Dienstag/Mittwoch vorher und Son­ntag ab Mit­tag)! Auf unser­er Web­site kannst du dich anmelden www.juca.camp , und deine Fre­unde bringst du ein­fach mit! Auch wenn du noch nie beim JUCA warst – trau dich, sei dabei und hilf uns beim Suchen und Find­en im Dschungel!

TEXT: DETLEF GÜNTHER; REINHARD SPINCKE; VIDEO: DETELF GÜNTHER

 Sammlung für die Junge Generation

 „Lasst die Kinder zu mir kom­men; hin­dert sie nicht daran! Denn ger­ade für solche wie sie ist das Him­mel­re­ich.“  Matthäus 19,4

Jesus hat seinen Jüngern Kinder als Vor­bild für den Glauben präsen­tiert und ihnen aus­drück­lich den Weg zu Gott geöffnet, was in der dama­li­gen Zeit außergewöhn­lich war. In unser­er Stiftung hat der Ein­satz für und die Arbeit mit Kindern schon lange eine hohe Bedeu­tung. Detlef Gün­ther, unser Ref­er­ent für Jungschar- und Pfadfind­er­ar­beit, beschreibt die aktuelle Sit­u­a­tion folgendermaßen:

Liebe Gemein­demit­glieder der Freien evan­ge­lis­chen Gemein­den in Nord­deutsch­land. Mit diesem kurzen Video möcht­en wir als Junge Gen­er­a­tion auf unsere über­re­gionale Kinder- und Jugen­dar­beit aufmerk­sam machen und euch bit­ten, uns zu unter­stützen. In diesen außergewöhn­lichen Zeit­en sind wir als über­re­gionaler Arbeit­skreis Junge Gen­er­a­tion beson­ders her­aus­ge­fordert, unseren Auf­trag zu erfüllen. Darum haben wir auch das The­ma „GEMEINSAM sind wir stark“ aus­gewählt. Was die eine Gemeinde nicht leis­ten kann, ist in der anderen leichter möglich, darum brauchen wir Ver­net­zung und über­re­gionale Ange­bote in vie­len Bere­ichen nötiger denn je. Es ist neben Gebet, tatkräftigem Anpack­en und Mitar­beit natür­lich auch finanzielle Unter­stützung wichtig. Diese Investi­tion bet­rifft nicht nur die Zukun­ft, son­dern auch erhe­bliche Anteile des „Jet­zt“, der Gegen­wart! Danke für alle eure Unterstützung!“

Wir wür­den uns sehr freuen, wenn ihr die Arbeit mit ein­er Spende unter­stützt. Dies kann entwed­er bei ein­er Samm­lung in einem FeGN Gottes­di­enst für die Junge Gen­er­a­tion, durch eine Über­weisung auf das Kon­to dein­er FeGN Orts­ge­meinde oder auf fol­gen­des Zen­tralkon­to erfol­gen:

Empfänger: Freie evan­ge­lis­che Gemeinde in Nord­deutsch­land
IBAN: DE91 4526 0475 0009 1758 00
BIC: GENODEM1BFG
Zweck: Junge Gen­er­a­tion
außer­dem: Adresse, sofern eine Spenden­quit­tung gewün­scht ist

TEXT: MERARI KIENZLE; FOTO: MERARI KIENZLE

Die FeG Eutin hat eine neue Jugendreferentin

Mein Name ist Mer­ari Kien­zle, ich bin 34 Jahre alt, Mexikaner­in und von Beruf Psy­cholo­gin.  Ich kam 2012 als Mis­sion­ar­in nach Deutsch­land in die Casa Bet-El in Neumün­ster. Ich bin seit 5 Jahren mit meinem geliebten Mann Finn Kien­zle verheiratet.

Ich bin voller Erwartung auf das was Gott mit diesem neuen Anfang als Jugen­dref­er­entin in der FeG-Eutin tun wird. Es gibt ein Schlüs­sel­wort, ein Gefühl, das Gott meinem Mann und mir für die Jugen­dar­beit ins Herz gelegt hat, und das ist: „ECHO“. Ein Echo zu sein, ein klar­er und rein­er Aus­druck Gottes auf dieser Erde.

Ein „Echo“ zu sein impliziert Bewe­gung, eine Reak­tion, eine Antwort, eine Rep­lika­tion sein. Das ist unsere Sehn­sucht, eine Aus­bre­itung Gottes auf dieser Erde zu sein.

Vision & Gebebt:

  • In ein­er Welt voller Stim­men, voller Lärm, gibt es einen über­natür­lichen Ruf. Klänge des Him­mels, die in den Herzen widerhallen.
  • Es ist das Erwachen ein­er Gen­er­a­tion, die es liebt, auf die Stimme Gottes zu hören.
  • Es ist das Erwachen ein­er Gen­er­a­tion, die sich mit dem Rhyth­mus des Him­mels bewegt.
  • Es ist das Erwachen ein­er Gen­er­a­tion, die ihre Fülle in Gott find­et und ihn daher in Frei­heit wider­spiegelt, in der Gemeinde und außerhalb.
  • Die Erweck­ung ein­er Gen­er­a­tion, die Gottes „ECHO“ auf dieser Erde ist.

Schon vor aller Zeit hat Gott die Entschei­dung getrof­fen, dass sie ihm gehören sollen. Darum hat er auch von Anfang an vorge­se­hen, dass ihr ganzes Wesen so umgestal­tet wird, dass sie seinem Sohn gle­ich sind. Er ist das Bild, dem sie ähn­lich wer­den sollen, denn er soll der Erst­ge­borene unter vie­len Brüdern sein. Und weil Gott sie für dieses Ziel bes­timmt hat, hat er sie auch berufen. Und weil er sie berufen hat, hat er sie auch für gerecht erk­lärt. Und weil er sie für gerecht erk­lärt hat, hat er ihnen auch Anteil an sein­er Her­rlichkeit gegeben. 

Römer 8:29–30

TEXT: KLAUS SILBER; FOTOS: KLAUS SILBER

Mit neuer Sicht für neue Gemeinden in Norddeutschland unterwegs

Aus dem Arbeitskreis Gemeindegründung und –entwicklung

Endlich … endlich mal wieder die frische Brise der Nord­see spüren und einen weit­en Hor­i­zont für das The­men­feld Gemein­de­grün­dung und –entwick­lung bekom­men. Das war nach zwei­jähriger Pause vom 14. – 15.02. bei der Klausur auf dem Dünen­hof in Cux­haven möglich. Hier­für sorgten neben dem wohltuen­den Ambi­ente und den per­sön­lichen Begeg­nun­gen auch Markus Schmidt aus Han­nover, der mit seinen Impulsen rund um das The­men­feld „Wach­s­tum im Glauben“ für reich­lich nahrhafte Kost sorgte.

Ein weit­er­er Schw­er­punkt der Klausur bestand in der Präsen­ta­tion und Diskus­sion ein­er zukün­ftig neuen Arbeitsweise des Arbeit­skreis­es (s. Bild). Bish­er gehören alle Gemein­de­grün­der zum Arbeit­skreis, außer­dem die Gemein­deen­twick­ler. Das sind die Leit­er von Gemein­den, die noch von der FeG Nord­deutsch­land finanzielle Mit­tel bekom­men. Die Herange­hensweise wird zukün­ftig dif­feren­ziert­er und fokussiert­er sein: Der Arbeit­skreis teilt sich auf in einen AK Strate­gie und einen AK Gemein­de­grün­der. Damit sind auch die Auf­gaben klar­er definiert.

Der AK Strate­gie, beste­ht bish­er aus fünf Per­so­n­en: Ger­rit van Dijk, Stef­fen Weil, Markus Schmidt (im Bild v.l.n.r beim ersten Tre­f­fen in Schw­erin) und Rein­hard Spincke und Klaus Sil­ber (ohne Bild). Er wird die Vision für Gemein­de­grün­dung im Nor­den strate­gisch weit­er­en­twick­eln. Neben der Überzeu­gung, dass Gemein­de­grün­dung die beste Form der Evan­ge­li­sa­tion ist, wird auch das The­men­feld Tochterge­mein­de­grün­dung ein wichtiger Wert sein, der das Team bewegt.

Daneben trifft sich der Kreis der Gemein­de­grün­der regelmäßig, um Ver­net­zung zu fördern, um Input zu bekom­men, um für die eigene Vision gestärkt und ermutigt zu wer­den. Hier­für wird es Inspi­ra­tions- und Begeg­nungstage geben. Außer­dem sollen die Ressourcen der Inland­mis­sion zum The­men­feld Gemein­de­grün­dung ver­stärkt genutzt werden.

Last but not least: Die Gemein­deen­twick­ler, also die Leit­er der Gemein­den, die noch von der FeGN unter­stützt wer­den, schei­den aus dem Arbeit­skreis aus. Sie wer­den indi­vidu­ell betreut. Sie haben in der Regel Leitungskreise, die sich um die Weit­er­en­twick­lung der Gemein­den vor Ort küm­mern. In Kürze zusam­menge­fasst bietet das Schaubild alles auf einen Blick.

Die Klausur bot eine gute Gele­gen­heit, mit Abstand auf die neue Arbeitsweise zu schauen, sie kri­tisch zu würdi­gen und mögliche Gefahren im Vor­feld wahrzunehmen. Wir sind überzeugt, dass mehr Gemein­den, mehr Men­schen zu Chris­tus führen. Für die prak­tis­che Umset­zung dieser Überzeu­gung wurde uns bei der Klausur eine neue Sicht geschenkt.

TEXT: GEMEINDEBÜRO

Die Offenbarung. Das Beste kommt noch!

Wir freuen uns über Feed­back zu der Aktion „Die Offen­barung. Das Beste kommt noch!“ die seit Anfang des Jahres auf Insta­gram und Face­book läft. Du hast auch Lust, einen Vers kreativ zu inter­pretieren? Gerne! Schreibe eine Mail an gemeindebuero@fegn.de, wir senden Dir die Infos und einen Vers zu.

TEXT: REINHARD SPINCKE

Mutig miteinander

Am Woch­enende den 26./27.3. fand die dig­i­tale Kon­ferenz Mutig Miteinan­der statt. Sehr inspiri­erend! Die Vorträge sind noch online. Sehr hil­fre­ich für Mitar­beit­er-Teams ist das Papi­er von Bernd Kan­wis­ch­er Able to go, hap­py to stay. Es beschreibt warum es in Krisen­zeit­en zwar möglich für Mitar­bei­t­ende ist die Gemeinde und Mitar­beit zu ver­lassen, aber welch­er starken Gründe dafür sprechen weit­er mit an Gottes Gemeinde zu bauen. Hier der Link

TERMINE AB MÄRZ 2022

14.04 — 18.04.2022 Oster­freizeit der Indonesier
27.04.2022 MIKO
06. + 07.05.2022 Ham­burg­er Bibelkol­leg — Der Prophet Jesa­ja mit Rein­hard Spincke
07.05.2022 Sem­i­nartag GEIST bewegt NORDGottes Stimme hören
14.05.2022 Frauen­tag der FeGN in Sasel — jet­zt anmelden
26.05. — 29.05.2022 JUCA - jet­zt anmelden!
11.—13.06.2022 Das Beste kommt noch — (Neue) Beru­fung für „60 plus“ Begeg­nungsta­gung mit Rein­hard Spincke, Dünenhof
29.06.2022 MIKO
24.08.2022 MIKO
WEITERE TERMINE
Auf der FeGN Web­seite ver­suchen wir, die Ter­mine aktuell zu hal­ten. Coro­n­abe­d­ingt haben auch wir zur Zeit kurzfristige Änderun­gen: aktuelle Ter­mine

Hinweise:

  • Kurzfristige Änderun­gen behal­ten sich die Ver­anstal­ter vor!
  • Weit­ere Ter­mine find­est du im FeGN-Kalen­der oder im monatlich erscheinen­den EINBLICK Gebet.
  • Rel­e­vante Ver­anstal­tun­gen kön­nen gerne der Redak­tion gemeldet wer­den und wer­den nach Prü­fung in einem zukün­fti­gen Newslet­ter veröffentlicht.

Feedback erwünscht!

Lob, Kri­tik und Anre­gun­gen zum Newslet­ter gerne an die EINBLICK-Redaktion: