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EINBLICK News 3/2021: Neues aus der FeGN

Seid vielmehr allen gegenüber freundlich und geduldig und geht nachsichtig und liebevoll miteinander um.

Eph 4,2

Ich mag die Einan­der-Stellen im Neuen Tes­ta­ment, die beson­ders häu­fig beim Apos­tel Paulus auf­tauchen. Sie beschreiben sehr konkret, was christliche Gemein­schaft aus­macht: Fre­undlichkeit als Grund­ton, Geduld wo Verän­derun­gen oder Entschei­dun­gen lange brauchen, Nach­sicht bei Fehlern.

Seit über einem Jahr ist es schw­er Gemein­schaft in der Gemeinde zu leben – das hat etwas mit uns gemacht. Wo kleine Grup­pen eine gute Basis des Miteinan­ders hat­ten, hat sich die Gemein­schaft häu­fig sog­ar ver­stärkt. Aber in der größeren Ein­heit der Gemeinde haben sich etliche auch voneinan­der ent­fer­nt. In vie­len Gemein­den ist es bei unter­schiedlichen The­men zu Kon­flik­ten gekom­men. Es geht häu­fig um Kom­mu­nika­tion, um Entschei­dun­gen rund um Coro­na oder auch beliebige andere The­men, in denen Men­schen sich schlichtweg überse­hen fühlen. Liebevolle Gemein­schaft zu leben ist zurzeit der schwierige Lack­mustest für Gemeinde. Reden wir nur von Gottes Liebe oder leben wir sie?

Wenn wir uns in den kom­menden Wochen wieder stärk­er begeg­nen kön­nen, lasst uns seine Liebe im Miteinan­der neu einüben! Ich bete für viele gute Begeg­nun­gen und fröh­liche Gemein­schafts­feste in den kom­menden Sommerwochen.

In her­zlich­er Verbundenheit,

euer Rein­hard Spincke

TEXT: ANNETTE LÜDECKE
BILDERMARTIN
LÜDECKEALEX WÜST

Ostern bei Freunden

Mor­gens um 10 Uhr klin­gelte es: Unsere Fre­unde standen wie verabre­det mit frischen Brötchen vor der Tür, um mit uns den Oster­gottes­di­enst der FeG Wedel per Livestream zu ver­fol­gen. Beim gemein­samen Früh­stück schaut­en wir uns aber erst ein­mal die vorgeschal­tete WarmUp-Show an, eine Art inter­ak­tive Talk­show. Beson­ders schön für Groß und Klein: Man kon­nte Bilder aus dem heimis­chen Küchen- oder Wohnz­im­mer senden, die dann im Livestream einge­blendet wur­den. So kam trotz der aktuellen Coro­na-Aufla­gen mit begren­zten Möglichkeit­en des Zusam­men­seins doch ein schönes Gefühl der Gemein­schaft und Nähe auf, wenn die anderen Gemein­demit­glieder plöt­zlich auf dem Fernse­her erschienen. Organ­isiert hat­te die abwech­slungsre­iche und gelun­gene Aktion mit­samt Gottes­di­enst übri­gens die Gemeindejugend.

Ein weit­eres High­light waren die im Vor­feld verteil­ten großen Briefum­schläge, die wir während des Livestreams öff­nen durften. Darin enthal­ten: Texte zum Lesen, Nach­denken und Disku­tieren, ein süßer Oster­gruß und ein Back­rezept mit­samt Kochlöf­fel. Was es mit dem Back­rezept auf sich hat­te, wurde im Rah­men des Gottes­di­en­stes durch einen kurzen Video­clip und die Andacht deut­lich. Im Video back­ten zwei Mädels einen Kuchen, die Jün­gere ver­wech­selt Salz und Zuck­er. „Der Teig ist nicht mehr zu ret­ten“, beschied die Ältere. Also noch mal von vorn. Der neue Kuchen – dies­mal mit Zuck­er – wird ganz wun­der­bar. Der alte und neue Teig ste­ht dabei sin­ngemäß für uns Men­schen: Durch Jesus Aufer­ste­hung, von Gott möglich gemacht, wer­den wir zu neuen, „genießbaren“ Men­schen – und damit ganz so, wie Gott es mit seinem Rezept für jeden einzel­nen von uns vorge­se­hen hat. Dies war nur eine von vie­len fro­hen Botschaften.

Auch an die Kinder wurde gedacht: Sie kon­nten sich gle­ich über mehrere Briefum­schläge des Kinder­gottes­di­enst-Teams freuen, von denen sie einige qua­si als Oster­count­down schon vorher auf­machen durften. Sie enthiel­ten unter anderem Bastelideen mit­samt Mate­ri­alien, Aus­mal­bilder, Gebete und Texte. Am Oster­son­ntag selb­st fan­den die Kinder unter anderem auch Kon­fet­ti in ihren Tüten. Gut so, die Aufer­ste­hung von Jesus muss schließlich ordentlich gefeiert werden!

Annette Lüdecke

TEXT: SARA STAHLBERG

Sofa- Eheabend in Lüneburg

In diesem Lock-Down-Jahr ver­brin­gen wir als Ehep­aare häu­fig mehr Zeit als son­st in den eige­nen vier Wän­den. Kom­men wir uns dadurch näher? Nicht zwangsläu­fig. Ohne zu wis­sen, ob es angenom­men wird, wagten wir in der FeG Lüneb­urg den Ver­such, ein Online-Ange­bot für Ehep­aare anzu­bi­eten. Denn uns war schnell klar: die beson­deren Her­aus­forderun­gen kosten auch Ehep­aaren Kraft. Wie schön also, dass sich tat­säch­lich 62 Paare anmelde­ten. Es ging darum, sich einan­der und der eige­nen Ehe konzen­tri­ert zu widmen.

Im Feb­ru­ar und März 2021 fan­den also die drei SOFAABENDE FÜR PAARE statt. Die drei The­men Fre­und­schaft, Sex­u­al­ität und Eheglück waren alltäglich und zugle­ich weit­er­führend. Für zwei der Abende hat­ten wir Fachref­er­enten engagiert, die sich gerne auf das Exper­i­ment ein­ge­lassen haben. Ein Über­raschungspäckchen, das vor dem ersten Abend jedem Paar zugeschickt wurde, bein­hal­tete für jeden Abend eine Tüte mit Nüt­zlichem und Schönem für den Abend zu zweit auf dem Sofa. So kon­nten wir das Online-For­mat etwas per­sön­lich­er gestalten.

Im ersten Teil des Abends (ca. 90 Minuten online) gab es nach dem inter­ak­tiv­en „Ankom­men“ ein Refer­at und Zeit für Fra­gen und Antworten. Im zweit­en Teil war für die Paare „Sofazeit zu zweit“ ange­sagt — mit vorher geliefer­ten Gespräch­sauf­gaben zur Vertiefung.

Neben vie­len Paaren aus der eige­nen Gemeinde waren auch Kol­le­gen und Fre­unde aus der Region dabei, sowie Ehep­aare ver­streut aus ganz Deutsch­land und sog­ar der Schweiz. Manche Paare wären wohl vor Ort nicht dazu gekom­men. Entwed­er wegen klein­er Kinder oder weil es ein großer Schritt ist, sich für ein Ehe­sem­i­nar und zudem noch in ein­er Kirche anzumelden. Die Rück­mel­dun­gen sind sehr pos­i­tiv gewe­sen. Berichtet wurde von tiefen Gesprächen auf dem Sofa bis Mit­ter­nacht und von Impulsen, die im All­t­ag weit­er­helfen. Auf die Frage, ob die Paare sich nochmal zu einem Online-Eheange­bot anmelden wür­den, haben fast alle Paare mit JA geant­wortet. Die häu­fig­ste Rück­mel­dung lautete aber in etwa: „Wir nehmen mit, dass es gut tut, immer wieder in seine Ehe zu investieren.  Wir nehmen uns vor, öfter ganz bewusst Zeit füreinan­der mit einzuplanen.“

In diesem Sinne auch ein Appell an alle Ehep­aare. Viel gemein­same Zeit zuhause ist nicht gle­ich viel Qual­ität­szeit miteinan­der. Inputs und Gespräch­san­re­gun­gen kön­nen gut weit­er­brin­gen. Gemein­same Zeit zum Reden und Hören kann man aber auch so ein­pla­nen. Wer mag kann sich unter www.feg-lueneburg.church/hand-in-hand-durch-die-krisenzeit dafür eine Gespräch­san­leitung für Paare runterladen.

Sara Stahlberg

TEXT: ALEXANDER CLEMENZ

Glaubensgrundkurs im Lockdown

Nach ver­schieden miss­glück­ten Ver­suchen einen Alpha Kurs in der FeG Jen­feld durchzuführen kam für uns mit dem Coro­na-Lock­down eine nicht erwartete Wende. Gemein­sam mit unser­er Nach­barge­meinde in Jen­feld, der ev. Frieden­skirche hat­ten wir schon im let­zten Früh­jahr verge­blich ver­sucht einen dig­i­tal­en Glaubens­grund­kurs zu starten, damals meldete sich eine einzige Per­son. Mit dieser einen Per­son führten wir aber den­noch diesen Kurs über das Videokon­feren­z­tool Zoom durch und haben dabei viel über die dig­i­tal­en Vorteile ler­nen dürfen.

Während der Wei­h­nacht­szeit nutzen wir wieder die Möglichkeit­en, um Wer­bung für einen Glaubens­grund­kurs zu machen. Erstaunlicher­weise melde­ten sich sieben Per­so­n­en. Und so starteten wir im März einen neuen Ver­such, der uns sehr über­rascht hat. Alle sieben Per­so­n­en haben ihre Beziehung zu Jesus erneuern bzw. neu starten kön­nen. Das dig­i­tale Ange­bot hat sehr gut funk­tion­iert. Nach ein­er kurzen Auf­tauphase mit Fra­gen zur eige­nen Per­son, schaut­en wir die Alpha Filme zum jew­eili­gen The­ma und trafen uns dann in kleinen Grup­pen (Out­break­ses­sions) um die The­men tiefer und per­sön­lich zu besprechen. Der Höhep­unkt eines Alphakurs­es ist das soge­nan­nte Alpha-Woch­enende. Auch dies kon­nten wir dig­i­tal durch­führen. An drei Aben­den hintereinander. 

Das The­ma dieses Woch­enen­des ist der Heilige Geist und sein Wirken. Die meis­ten Skep­tik­er wer­den an einem solchen Woch­enende überzeugt, da sie eine per­sön­liche Erfahrung mit Gott machen kon­nten. Wir waren unsich­er, ob dies auch dig­i­tal funk­tion­ieren wird. Und wir wur­den über­rascht von Gottes Güte. Jed­er der Teil­nehmer berichtete von sein­er eige­nen per­sön­lichen Begeg­nung, während wir für die Teil­nehmer beteten. Von Kribbeln im Bauch, anfan­gen zu Zit­tern, Trä­nen die flossen, Schmerzen, die sich legten und gespürter tiefer inner­er Frieden, war alles dabei.

Alle Teil­nehmenden wer­den nun in einem Hauskreis weit­er betreut, ermutigt und ler­nen es, Jesus konkret nachzu­fol­gen. Und wir pla­nen schon den näch­sten Kurs, denn die Vorteile liegen für uns auf der Hand. Niedrige Schwelle es ein­mal auszupro­bieren, sehr leichte Durch­führung mit über­schaubar­er Vor­bere­itungszeit. Keine echte, reale Begeg­nung zu haben, bleibt natür­lich ein großer Nachteil. Die Chance aber, auf diesem Weg Men­schen zu find­en, die son­st nicht kom­men wür­den, ist ihr größter Vorteil. 

Auf­fäl­lig war, dass alle Per­so­n­en aus per­sön­lichen Krisen­er­fahrun­gen auf der Suche nach Mehr waren und bei Jesus fündig gewor­den sind.

Wir sind dankbar und suchen jet­zt weiter. 

Alexan­der Clemenz

TEXT UND BILD:
 MATTHIAS LEIMER

Bericht aus der FeG Rostock

Hal­lo FeG, ich freue mich euch hier­mit ein wenig über die Entwick­lun­gen in der FeG Ros­tock auf dem aktuellen Stand zu hal­ten. Viel Freude beim Lesen.

Neues Leitung­steam

Für unsere bei­den langjähri­gen Älteste (Ger­rit und Frank) war es an der Zeit, sich nicht zur Wieder­wahl auf­stellen zu lassen. Was auf der einen Seite natür­lich schade ist, aber gle­ichzeit­ig auch ganz neue Möglichkeit­en bietet, etwas Neues zu gestalten.

Ich bin Gott sehr dankbar darüber, dass sich Vier engagierte und motivierte Mit­glieder gefun­den haben, die nun mit mir das neue Leitung­steam der FeG Ros­tock bilden. Let­zte Woche hat­ten wir unser Kick-Off-Meet­ing und es herrscht schon jet­zt ein guter Zusam­men­halt und eine große Moti­va­tion hier in Ros­tock Gemeinde zu bauen und zu gestal­ten. Ich freue mich sehr drauf und bin ges­pan­nt was Gott mit uns noch alles vorhat.

Neue Möglichkeit­en

Zu Ostern hat­ten wir ein erstes koop­er­a­tives Pro­jekt mit den Adven­tis­ten, deren Räum­lichkeit­en wir nutzen. Darüber hin­aus ste­hen wir in Kon­takt zur Bap­tis­tenge­meinde und über­legen gemein­sam wie wir unser­er Stadt dienen kön­nen und wo wir gemein­sam etwas bewe­gen kön­nen. Das sind span­nende Entwick­lun­gen, bei denen wir gemein­sam mit anderen Gemein­den den mis­sion­ar­ischen, aber auch diakonis­chen Auf­trag Gottes wahrnehmen kön­nen. Auch hier wün­schen wir uns ein größeres Wirken unser­er Gemeinde in die Stadt und zu den Men­schen hinein.

Schöne Entwick­lung

Wir wach­sen und das so schnell, dass es fast schw­er­fällt, die nötige Struk­tur nachzule­gen. Seit ca. einem Monat sind unsere Gottes­di­en­ste bis auf den let­zten Platz belegt (ca.50 Leute). Da wir bish­er ohne Anmel­dung Präsen­z­gottes­di­en­ste ver­anstal­tet haben, ist das eine neue Her­aus­forderung für uns, bei der wir an die Kapaz­itäts­gren­zen unser­er, auch erst im Okto­ber let­zten Jahres bezo­ge­nen Räum­lichkeit­en, kommen.

Unser drit­ter Hauskreis, der Anfang des Jahres ges­tartet ist und über Zoom stat­tfind­et, wird sich näch­sten Monat bere­its wieder teilen, weil 14 Leute ein­fach zu viel gewor­den sind. Für diese wun­der­bare Entwick­lung bin ich Gott sehr dankbar.

Vie­len Dank auch an euch für eure Anteil­nahme und eure Unterstützung.

Wenn ihr mehr über unsere Arbeit hier in Ros­tock wis­sen wollt, dann schaut mal auf unser­er Home­page vor­bei: https://rostock.feg.de, fol­gt uns bei Insta­gram: https://www.instagram.com/fegrostock/ oder schreibt mir ein­fach eine Mail: matthias.leimer@feg.de

Viele Grüße und Gottes Segen,

Matthias Leimer

TEXTUWE BOEHMER

Osteraktion der FeG Sittensen

Nach­lese und Ermutigung

Wie im Vor­jahr wird das Oster­fest von uns Chris­ten in Sit­tensen nicht in der gewohn­ten Form mit Präsen­z­gottes­di­en­sten gefeiert. Auf­grund der steigen­den Infek­tion­szahlen in der Coro­na-Pan­demie hat auch die Freie evan­ge­lis­che Gemeinde Sit­tensen auf Präsen­z­gottes­di­en­ste im Gemein­de­haus verzichtet, ist auf online-Ange­bote aus­gewichen und ver­legen die Präsenz der Oster­botschaft auf die Straße.

Die Idee: Für alle Bürg­erin­nen und Bürg­er in der Samt­ge­meinde Sit­tensen sicht­bar wur­den in den Schaufen­stern der Ladengeschäfte Tafeln mit Zeug­nis­sen von Gemein­degliedern aus­gestellt. Schnell fan­den sich 17 Per­so­n­en, die mit ihrem Foto und einem per­sön­lichen Text ihre Gedanken zum Oster­fest, zur Kreuzi­gung und der Aufer­ste­hung unseres Her­rn for­mulierten. Darüber hin­aus wur­den drei lebens­große Holz­fig­uren des Gekreuzigten aus Holz gesägt, lack­iert und beschriftet: Jesus Chris­tus für uns: gestor­ben, aufer­standen, gegenwärtig.

An drei zen­tralen Stellen des Ortes, Mark­t­platz, Einkauf­sstraße und Eis­diele / Hofladen, waren diese Chris­tusstat­uen zu sehen. Die Sit­tensen­er kon­nten so ihren Osterspazier­gang zu einem Schaufen­ster­bum­mel mit Gottes­di­enst umfunk­tion­ieren und eigens gepack­te kleine Tüten mit Oster­licht und ein­er Spruchkarte mit­nehmen. Zur Aktion gehörte auch eine am Gemein­de­haus ges­pan­nte Leine, an der weit­ere Karten mit Oster­grüßen befes­tigt waren; auch diese Karten kon­nten mitgenom­men und ver­sandt werden.

Spür­bar hat diese Aktion neue Energie und Lebendigkeit in die Gemeinde gebracht. Auch die Unter­stützung ander­er Per­so­n­en und der Gewer­be­treiben­den war hoch: So stell­ten Laden­in­hab­er ihre Schaufen­ster zur Ver­fü­gung, das Holz für die Täfelchen, auf die die Zeug­nisse gezo­gen wur­den, kam als Spende von lokalen Handw­erks­be­trieben, genau­so wie das Mate­r­i­al und die Far­ben für die Erstel­lung der Chris­tusstat­uen. Die regionalen Zeitun­gen wur­den informiert und berichteten aus­führlich. Das Feed­back aus der Bevölkerung, das sich in vie­len Einzelge­sprächen und Rück­äußerun­gen doku­men­tieren lässt, war sehr pos­i­tiv, der Lohn für unsere Arbeit und der Anreiz für unsere Gemeinde, zu Pfin­g­sten neue öffentliche Aktio­nen trotz Coro­na zu planen.

Uwe Boehmer

TEXT FRANK HOFFMANN UND BILD ZDF

TV Bericht im ZDF über Kiezarbeit

Am Oster­son­ntag gab es eine Reportage über meine Mis­sion­sar­beit auf dem Ham­burg­er Kiez zu sehen. Die Sendung heisst son­ntags — TV fürs Leben, dies­mal mit dem Titel: Zukun­ft der Kirche. Die Reportage geht über 5 Minuten und trifft den Kern mein­er Arbeit sehr gut. Im Ver­lauf der Sendung ist es die zweite von fünf Reporta­gen. Über den Link ist de Reportage in der ZDF Mediathek zu sehen.

ZDF TV fürs Leben, Zukun­ft der Kirche: auf das Bild unten oder diesen Link klicken.

Frank Hoff­mann

TEXT UND BILD UWE KLUETER

Gemeinschaft während Corona in Lokstedt

Wir feiern seit Juni 2020 bis heute wöchentliche Gottes­di­en­ste in Präsenz. Sie wer­den live bei ZOOM über­tra­gen. Es bewähren sich Predigt-/Gottes­di­en­strei­hen: Berg­predigt – Palm­son­ntag bis Pfin­g­sten mit Schw­er­punkt ‚Jesus im Johan­ne­se­van­geli­um‘ – danach: Men­schen nach dem Herzen Gottes (David-Rei­he). Die ZOOM-Teil­nehmer gehen gle­ich nach dem Gottes­di­enst beim ‚Kirch­café‘ zum Klön­schnack, den News über. Gemein­sames Kaf­feetrinken erleben Präsenzbe­such­er zurzeit lei­der nicht, da die ‚Außen­gas­tronomie‘ in Ham­burg noch geschlossen ist.

Draußen ste­hen… und wenn es reg­net? Wir über­dacht­en in den ver­gan­genen Wochen großzügig unseren Außen-Ein­gangs­bere­ich. Neben einem gutem Hygien­ekonzept freuen sich dankbare Besuch­er jet­zt auch über unser neues ‚Regenkonzept‘ (bald auch wieder bei Kaf­fee & Co). Wenn kul­turelle Ver­anstal­tun­gen (z.B. Kam­mer­musik-Konz­ert-Rei­he ‚Lok­st­edt Klas­sik‘) wieder erlaubt sind, kön­nen Gäste ihr Gläschen Wein o.ä. prob­lem­los draußen genießen. Ich sehe auch bere­its unsere wun­der­baren Buf­fets beim gemein­samen Grillen, unser Son­ntags­brunch unter Dach (und Fach). Gottes leckere Gast­fre­und­schaft unter den Leuten.

Sich aus­tauschen und mit­teilen in diesen Zeit­en? Bibel im Gespräch (BiG) über ZOOM erfreut sich don­ner­stags, 19:30 Uhr, großer Beliebtheit. Vor der Pan­demie waren wir in der Regel 6–8 Teil­nehmer. Jet­zt sind es 10–15. Fort­laufend lesen, disku­tieren und ler­nen wir die Evan­gelien (zurzeit Markus) mit per­sön­lichem und the­ol­o­gis­chem Gewinn. Wir erleben, wie Gott Verän­derun­gen im Denken und Leben bewirkt.

Das­selbe erfahren Teil­nehmer unser­er Präsen­z­gruppe ‚Tre­ff­punkt Bibel‘. Jeden Mittwoch, 10 Uhr, kom­men seit August 2020 im Schnitt sieben Per­so­n­en (meist Seniorenal­ter) zusam­men. Aus den 90 Minuten ‚vor‘ Coro­na sind mit­tler­weile 120 gewor­den. Wir tauschen unser Erge­hen aus, reflek­tieren die aktuelle Lage, unsere Gefüh­le, beten, unter­stützen uns mit prak­tis­chen Hil­fen zum Leben in der Pan­demie, betra­cht­en fort­laufend das Luka­se­van­geli­um. Platz ist immer auch für spon­tan entste­hende The­men (Mit­glied­schaft in der Post­mod­erne, Islam und Ramadan, Diver­sität in Kirche und Gesellschaft). Manch Teil­nehmer behauptet zu unseren Ange­boten: „Meine High­lights der Woche“.

Uwe Klüter

TEXT UND BILD UTE BORK

Seelsorge FeGN

Von einem get togeth­er spricht man, wenn man sich mit anderen Men­schen trifft, Gemein­schaft pflegt. Nach Wikipedia gilt Gemein­schaft als ursprünglich­ste Form des Zusam­men­lebens und als Grun­dele­ment der Gesellschaft, deren Mit­glieder durch ein starkes „Wir-Gefühl“ eng miteinan­der ver­bun­den sind.

Gott lädt uns ein, mit ihm und mit Anderen in Gemein­schaft zu sein. In Hebräer schreibt Paulus, lasst uns aufeinan­der acht­en und uns zu einem Leben voller Liebe und guter Tat­en anreizen! Hebr. 10, 24

Diese enge Ver­bun­den­heit ist eine ganz nor­male Sehn­sucht des Men­schen und wird auch in der Seel­sorge oft thematisiert. 

Da sitzt San­dra verzweifelt vor mir, sie ist eine junge Auszu­bildende, alleine in der Großs­tadt und ist über­wiegend im Home­of­fice. Oder Mark ein Stu­dent, der ger­ade gefühlt nichts mehr auf die Rei­he bekommt. Seine let­zte Beziehung scheit­erte und er sehnt sich nach ein­er Part­ner­in, überdies kann er sich schlecht im Online-Studi­um konzen­tri­eren. Die Eltern, die jet­zt schon lange an ihre Gren­zen gekom­men sind und kaum noch Kraft für ihre Kinder haben. Viele Senioren, Sie warteten auf Besuche und hof­fen nun auf gemein­same Unternehmungen in der Einrichtung.

So lei­den viele zurzeit, weil sie Gemein­schaft nur noch eingeschränkt leben kön­nen.  Es ist die Sehn­sucht nach Nähe, gese­hen zu wer­den, angenom­men zu wer­den und Ein­fluss auf den Anderen haben zu kön­nen. Die Sehn­sucht nach dem Wir-Gefühl.

Diese und weit­ere Beziehungs­bedürfnisse, sind Wirk­fak­toren ein­er gesun­den Entwick­lung des Men­schen. Sie sind der Motor von Beziehun­gen im “Hier und Jet­zt“. Wer­den diese Bedürfnisse nicht erfüllt, dann empfind­et man mit zunehmen­dem Man­gel, eine Leere, eine nagende Ein­samkeit oder bei­des, ein­herge­hend mit ein­er inneren Unruhe. Oft­mals zeigt sich das in Frus­tra­tion, Aggres­sion und Ärger.

Auch in vie­len Gemein­den beobachte ich ein zunehmendes Kon­flik­t­geschehen, die gegen­seit­ige Tol­er­anz und Verge­bungs­bere­itschaft scheint auf dem Tief­s­tand zu sein.

Viele äußern gle­ichzeit­ig, dass sie moti­va­tion­s­los, depres­siv Ver­stimmt sind und die eige­nen Bedürfnisse nicht genau ken­nen und in Beziehun­gen kaum äußern kön­nen. Einige hat­ten schon vorher kaum oder sel­ten Fre­unde, haben Angst sich auf den Anderen einzu­lassen und sehnen sich doch angenom­men zu wer­den.  Nun ist die Sehn­sucht da, das in den Griff zu bekommen.

Eine große Chance der Verän­derung ist, den ersten Schritt zu gehen. Ich lade dich ein, suche dir wohltuende, erfül­lende Gespräche mit einem Gegenüber, plane gemein­same Aktiv­itäten und bleibe dir und deinem Gegenüber nachsichtig.

Fra­gen zur Anregung:

  • Wo kannst du erfül­lende Gemein­schaft leben?
  • Welche ersten Schritte kannst du tun?
  • Was brauchst du, damit dein Wir-Gefühl gestillt wird?
  • Wie kannst du zu einem guten Gemein­dek­li­ma beitragen?
  • Wo kannst du dir Unter­stützung holen, wen kannst du ansprechen?

Ute Bork, Seel­sorge­beauf­tragte der Stiftung FeGN

Seelsorgetag​

Ich freue mich, dass wir in dem genan­nten Zusam­men­hang Online-Work­shops an unserem Seel­sor­ge­tag anbi­eten können.

Hier der Link zum Fly­er Seelsorgetag

TEXT: FRITZ ROHDE

Radikale Bibellese

Huch, das ist aber schnell eskaliert…!“ Oft hören wir von soge­nan­nten „Shit­storms“ aus den Medi­en. Im wahrsten Sinne des Wortes kom­men­tieren viele Men­schen darin zu einem Stre­it­the­ma jeden „Scheiß“. Vor allem neg­a­tive, gren­zw­er­tige, ver­let­zende und sog­ar straf­bare Kom­mentare wer­den abgegeben. Dabei ist es wed­er ehrlich noch direkt zu schreiben oder zu sagen, was einem ger­ade durch den Kopf geht. Es ist meist eher schädlich und ver­let­zend. Wer meint: „Ich sage doch nur, was ich denke!“, sollte vorher wirk­lich über die Kon­se­quen­zen sein­er Worte nachgedacht haben. Denn Worte haben Macht. Sie set­zen Men­schen herab und kön­nen tiefe Wun­den in die Seele reißen. Auch vor den Gesprächen in unseren Gemein­den macht diese zer­störende Kraft der Worte keinen Halt. Jakobus hält in seinem Brief an die Gemein­den fest: „Auch die Zunge ist ein Feuer. Sie ist eine Welt voller Unrecht und beschmutzt den ganzen Men­schen. Sie set­zt unser Leben von der Geburt bis zum Tod in Brand mit einem Feuer, das aus der Hölle selb­st kommt. Kein Men­sch kann sie zufrieden­stel­lend und auf Dauer zäh­men.“ (Jakobus 3, 6–8)

Gespräche gle­ichen immer häu­figer einem Kriegss­chau­platz. Längst sind bes­timmte Worte geah­n­det. Wir bewe­gen uns gefühlt auf einem Minen­feld. Ein falsches Wort und unser Gegenüber explodiert. Ärg­er macht sich Luft. Das kann ein echt­es Prob­lem in unseren Gesprächen und Grup­pen sein. Darum lasst uns doch zu Eigen machen, was Jakobus uns emp­fiehlt: „Jed­er soll stets bere­it sein zu hören, aber sich Zeit lassen bevor er oder sie redet, und noch mehr, bevor man zornig wird.“ (Jakobus 1, 19) Ich und du, wir dür­fen uns freimachen, über­all mitzure­den und zu allem eine Mei­n­ung haben zu müssen. Wir soll­ten um der Liebe Jesu Christi willen nicht zuerst ein­brin­gen, was wir für richtig hal­ten. Son­dern wir dür­fen sagen, was wirk­lich hil­fre­ich ist. Und wenn wir das nicht wis­sen, was oft ehrlich­er wäre, dann lade ich uns ein, dass wir hier gemein­sam auf die Suche gehen.

Fritz Rohde

Mit Gott in die Zukunft

Zum The­ma Zukun­ft der Gemeinde gibt es jet­zt ein Arbeit­sheft.

Link Arbeit­sheft oder Klick auf Text oder Bild

Gemeinde der Zukunft

Weit­er­hin kön­nt Ihr auch das Buch “Gemeinde der Zukun­ft” bestellen.

Links zum Buch durch Klick auf Text oder Bild

Internetplattform Gott digital

Die GOTTDIGITAL Ini­tia­tive hat sich zum Ziel geset­zt, dig­i­tale Pro­jek­te mit christlichem Fokus im deutschsprachi­gen Raum bekan­nt zu machen, zu ini­ti­ieren und zu fördern. 

Die Dig­i­tal­isierung verän­dert unsere Leben ras­ant, radikal und unumkehrbar. Aber mit der Dig­i­tal­isierung schenkt Gott uns unendlich viele neue Möglichkeit­en. Wir wollen diese Möglichkeit­en nutzen und mit dig­i­tal­en Pro­jek­ten gestal­ten. Unsere Vision ist es eine Bewe­gung zu etablieren, die Dig­i­tal­isierung­spro­jek­te mit christlichen Werten bekan­nt macht, ini­ti­iert und fördert. Dies soll über Kon­feren­zen, Net­zw­erke von inter­essierten Per­so­n­en und über eine Plat­tform geschehen, die den christlichen Glauben und begabte Men­schen mit Pro­jek­ten, Ressourcen und Tech­nolo­gien verbindet.“

So ste­ht es auf der Inter­net­seite: https://gottdigital.de

Und es gelingt den Mach­ern gut, dig­i­tale Ange­bote und Möglichkeit­en für die Nutzbarkeit für Kirche, Mis­sion und Nach­folge frucht­bar zu machen. Wer Anre­gun­gen und Ideen rund um Dig­i­tal­isierung, Medi­en und Kom­mu­nika­tion in der Gemeinde sucht, ist hier bestens aufge­hoben. Viele Videos und Blo­gein­träge mit ver­tiefen­d­em Wis­sen von echt­en Profis zu den jew­eili­gen The­men..  Lohnt sich!

Alexan­der Clemenz

ER tut gut – und WIR einander

Der diesjährige WIReinan­der-Tag ste­ht unter dem Mot­to ER tut gut – und WIR einan­der.
Am Sam­stag den 11.9.2021 freuen wir uns auf span­nende Vorträge, Work­shops  und  Gemein­schaft – mit Dir live vor Ort in der City­Church Ham­burg (wenn Coro­na es zulässt).

Mit dabei Joschi Stahlberg, Peter Strauch, Detlef Kühne, Christof Lenzen, Alexan­der Clemenz, Dirk Ahrendt, Susan Stolle und Rein­hard Spincke.

Am Son­ntag den 12.9.2021 feiern wir abschließend einen gemein­samen Gottes­di­enst aus der FeG Lüneb­urg, der online über­tra­gen wird.

Mehr Infos zum Pro­gramm und den einzel­nen Work­shops unter https://fegn.de/wireinander/

Rein­hard Spincke

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TERMINE AB JUNI 2021

12.06.2021 Seel­sor­ge­tag online

13.06.2021 bzw. Juni / Juli Spende­naufruf THE

21.08.21 BUJU, Region­al, siehe https://buju.org/

11.9.21 WIReinan­der-Tag 2021, City Church

12.9.21 WIReinan­der-Gottes­di­enst, FeG Lüneburg

17.09.21 JETZT Kon­ferenz FeG Wet­zlar
https://www.cvents.eu/de/jetzt/

 

 

WEITERE TERMINE
Auf der FeGN Web­seite ver­suchen wir, die Ter­mine aktuell zu hal­ten. Coro­n­abe­d­ingt haben auch wir zur Zeit kurzfristige Änderun­gen: aktuelle Ter­mine

Hinweise:

  • Kurzfristige Änderun­gen behal­ten sich die Ver­anstal­ter vor!
  • Weit­ere Ter­mine find­est du im FeGN-Kalen­der oder im monatlich erscheinen­den EINBLICK Gebet.
  • Rel­e­vante Ver­anstal­tun­gen kön­nen gerne der Redak­tion gemeldet wer­den und wer­den nach Prü­fung in einem zukün­fti­gen Newslet­ter veröffentlicht.

Feedback erwünscht!

Lob, Kri­tik und Anre­gun­gen zum Newslet­ter gerne an die EINBLICK-Redaktion: