Seite wählen

EINBLICK News 3/2020: Neues aus der FeGN

Wei­h­nacht­en find­et statt – garantiert!

So viel ist klar: Das Wei­h­nachts­fest in diesem Jahr wer­den wir nicht so schnell vergessen. Coro­na wird den äußeren Rah­men dafür stark bee­in­flussen. Begeg­nun­gen wer­den eingeschränkt sein. Die Gottes­di­en­ste wer­den anders ablaufen als gewohnt. Aber: Wei­h­nacht­en find­et statt! Es ist nicht abge­sagt. Denn Gottes Sohn ist tat­säch­lich auf diese Welt gekommen!

Übri­gens waren die Umstände bei der Geburt Jesu recht ähn­lich zu unseren. Am Heili­ga­bend waren zunächst nur Maria, Josef und das Jesuskind anwe­send. Es gab keine große Par­ty, keinen Alko­hol und noch nicht mal einen richti­gen Gottes­di­enst oder einen Gänse­brat­en. Erst später kom­men mit den Hirten unge­ladene und nicht mal beson­ders ange­se­hene Gäste dazu. Schon das erste Wei­h­nachts­fest war total anders, als wir es pla­nen wür­den – und den­noch ist genau das geschehen, was Johannes in seinem ersten Brief beschreibt:

Und Gottes Liebe zu uns ist daran sicht­bar gewor­den, dass Gott seinen einzi­gen Sohn in die Welt gesandt hat, um uns durch ihn das Leben zu geben. Das ist das Fun­da­ment der Liebe: nicht, dass wir Gott geliebt haben, son­dern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Süh­neopfer für unsere Sün­den zu uns gesandt hat. 1. Johannes 4,9–10

Wei­h­nacht­en find­et statt, auch wenn wir anders pla­nen und vor­bere­it­en müssen als in den ver­gan­genen Jahren. Gottes Liebe in Jesus Chris­tus ist sicht­bar gewor­den. Diese Liebe löst unser größtes Prob­lem: Sie bezahlt für die Schuld, die uns von Gott und Men­schen trennt.

Diese Liebe ist es auch in Coro­na- Zeit­en wert, an Wei­h­nacht­en weit­er gegeben zu wer­den. Diese Liebe brauchen Men­schen, die sich ein­sam fühlen, krank sind oder um ihre beru­fliche und wirtschaftliche Exis­tenz fürcht­en. Diese Botschaft sind wir den Men­schen in Nord­deutsch­land schuldig und soll­ten sie mit Lei­den­schaft, mit Liebe und ganzem Ernst weitergeben.

Bitte lasst uns von der Flex­i­bil­ität der ersten Wei­h­nacht­snacht lerne, und uns von der Freude der Hirten ansteck­en lassen, damit viele Men­schen in das Lob Gottes mit einstimmen:

Ehre und Her­rlichkeit Gott in der Höhe, und Frieden auf der Erde für die Men­schen, auf denen sein Wohlge­fall­en ruht. Luk 2,14

In diesem Sinne wün­sche ich uns allen beson­dere und geseg­nete Advents- und Weihnachtstage,

Euer Rein­hard Spincke

FILM: MOVING WORKS

Der Messenger

Das neue Video aus der Kurz­film­serie für Deutsch­land von Mov­ing Works erzählt aus der Seemannsmission. 

Bei sein­er Arbeit im Ham­burg­er Hafen lernt Mar­tin Otto Seeleute aus der ganzen Welt ken­nen. Lange Zeit ahnt er nicht, welchen Ein­fluss diese kurzen Begeg­nun­gen auf seine Kar­riere und das Leben unzäh­liger Men­schen haben werden.

TEXT VON ULRIKE TOST, FOTOS PETER TSCHIERSCHKE, MARTINA BOHLING

Die FeG Bremervörde begrüßt ihren neuen Pastor

Endlich!

Die Gemeinde in Bre­mervörde ist sehr dankbar und freut über ihren neuen Pas­tor Dirk Cehak. Am 4. Okto­ber haben wir seine offizielle Dien­ste­in­führung gefeiert. Einen feier­lichen Gottes­di­enst vorzu­bere­it­en, mit begren­zter Teil­nehmerzahl, Abstand­sregeln und ohne Gesang, hat uns echt her­aus­ge­fordert. Da unser Gemein­de­haus unter Coro­na-Bedin­gun­gen nur 35 Per­so­n­en fasst, ver­legten wir den Gottes­di­enst nach draußen und hofften auf trock­enes Wet­ter. So kon­nten wir die Pas­toren der Lan­deskirche und der Nach­barge­mein­den, den zweit­en Bürg­er­meis­ter sowie Gäste aus Dirks alter Gemeinde in Unna einladen.

Geschützt unter zwei Par­tyzel­ten und einge­hüllt in wär­mende Deck­en kon­nten alle Gäste teil­nehmen. Unser Herr sorgte für trock­enes — wenn auch windi­ges – Wet­ter, worüber wir sehr dankbar sind.

Mit Pas­tor Cehak bekom­men wir einen Pas­tor, der mit bei­den Beinen auf der Erde ste­ht. Der mit Gottes Hil­fe und vere­in­ten Kräften den Gemein­dezug gerne wieder ins Rollen brin­gen möchte. Seine Ehe­frau Regine berichtet, wie dankbar sie über Gottes Führung sind. Viele Türen hat er geöffnet und so die Entschei­dung nach BRV zu gehen, ermöglicht und bestätigt.

Der Gottes­di­enst endet mit der Seg­nung von Ehep­aar Cehak durch Rein­hard Spincke und Ingo Schnei­der und dem einge­spiel­ten Lied „Geh unter der Gnade“. Viele Gäste nutzten schließlich die Gele­gen­heit Pas­tor Cehak per­sön­lich willkom­men zu heißen – mit gebühren­dem Abstand, ver­ste­ht sich!

TEXT VON JOSCHI STAHLBERG

Praxisinstitut Evangelisation

Joschi Stahlberg ist seit Anfang Sep­tem­ber Teil des Teams

​„Keine Evan­ge­li­sa­tion ohne Jünger­schaft“ – so lautete eines der Kernkom­pe­ten­zfelder, die auf der „Zukun­ft­skon­ferenz Evan­ge­li­sa­tion“ im Dezem­ber 2016 in Kas­sel aufgestellt wur­den. Inzwis­chen ist das „Prax­isin­sti­tut Evan­ge­li­sa­tion“ in unserem Bund gegrün­det wor­den, das seit dem 1.9. nun auch ein kom­plettes Team an regionalen Beratern hat. Ich bin seit Anfang Sep­tem­ber für die Region Nord zuständig und freue mich, Teil dieses tollen Teams zu sein. Sehr inspiri­erend war bere­its die sech­swöchige „Learn­ing com­mu­ni­ty“, in der ich mit eini­gen von euch das Buch „Von Jesus reden“ gele­sen und besprochen habe. Was für eine Möglichkeit in Zeit­en von Coro­na-Ein­schränkun­gen! Die beson­deren Umstände erfordern es aktuell auch, unsere Tre­f­fen bis­lang auss­chließlich online durchzuführen. Wir sind im Aus­tausch und Entwick­eln im Team aber begeis­tert, dass sich Gottes Wort allen Umstän­den zum Trotz nicht aufhal­ten lässt.

Mein Haupt­beitrag für das Prax­isin­sti­tut wird das The­ma Jünger­schaft sein – mein absolutes Herzen­s­the­ma! Zurzeit geht es darum, das Konzept für einen Jünger­schaft­skurs zu entwick­eln, an dem Del­e­ga­tio­nen aus euren Gemein­den teil­nehmen kön­nen (Infos dazu fol­gen). Dieser Kurs zielt darauf ab, sel­ber von ein­er lebendi­gen Beziehung zum lebendi­gen Gott begeis­tert zu sein, in meinem Bild von Gott und mein­er Iden­tität in ihm zu wach­sen und dadurch nicht mehr anderes zu kön­nen, als evan­ge­lis­tisch zu leben. Es geht mehr um einen Lebensstil als um ein Pro­gramm. Mit dem, was in uns bren­nt, kön­nen wir andere entzün­den! Wer gerne konkretere Infos dazu haben möchte, darf sich schon mal bei mir melden. Es ist für mich eine riesige Freude, mit euch darüber ins Gespräch zu kommen.

Ver­fass­er unbekan­nt. Mit fre­undlichen Grüßen von Frank Sonntag.

TEXT VON MAREN BRENNER; FOTO REGINA WULF

Zurück in hanseatische Moin-Gefilde

Moin und viele Grüße aus Bergedorf!

Ich bin Maren Bren­ner und arbeite seit dem 1. Okto­ber als Jugen­dref­er­entin in der FeG Ham­burg-Berge­dorf. Nach einem mehrere Monate andauern­den Bewer­bung­sprozess, bed­ingt durch Coro­na-Gegeben­heit­en, freue ich mich nun hier zu sein und Berge­dorf meinen neuen Arbeits- und Wohnort nen­nen zu kön­nen. Ich bin dankbar, dass die Gemeinde in diesen Monat­en an mir drange­blieben ist, sowie ich auch an ihr, und Gott uns auf bei­den Seit­en viel Geduld und seine klare Weg­weisung in diesem Prozess geschenkt hat. Nun hat hier ein neuer Abschnitt für mich begonnen, in neuen alten Gefilden sozusagen. Über­all wieder ein knappes und fre­undlich­es „Moin“ zu hören, lässt mich auch in machen Erin­nerun­gen schwel­gen. Denn beson­ders freut mich, dass ich Ham­burg erneut meine Wahlheimat nen­nen darf. Ich durfte näm­lich bere­its 2014/15 mein Praxisse­mes­ter in der schö­nen Hans­es­tadt ver­brin­gen, das Teil meines Studi­ums in Gemein­de­päd­a­gogik & Sozialer Arbeit an der CVJM Hochschule Kas­sel war. Nach meinen ersten vier Beruf­s­jahren in Osnabrück, zunächst in einem Schüler­hort und dann in der über­re­gionalen evan­ge­lis­chen Jugen­dar­beit, freue ich mich, dass mir mit der wieder neu geschaf­fe­nen Stelle für Kinder- & Jugen­dar­beit in der FeG Berge­dorf Ressourcen zur Ver­fü­gung gestellt wer­den, um hier haup­tamtlich als Jugen­dref­er­entin zu arbeit­en. Nun darf ich an diesem Ort unter anderem Zeit und Kraft, meine Erfahrun­gen aus Ehre­namt, Aus­land­saufen­thal­ten, Studi­um und mein­er bish­eri­gen Beruf­stätigkeit und nicht zulet­zt auch meinen Glauben ein­brin­gen, und mit all dem in die junge Gen­er­a­tion investieren. Konkret heißt das im Moment Mitar­beit in der Pfadfind­er- & Teenkreis­ar­beit sowie im Bib­lis­chen Unter­richt. Dazu kommt Mitar­bei­t­en­den­be­gleitung im Kinder- & Jugend­bere­ich und manch­es Andere, und in Zukun­ft ganz bes­timmt noch vieles mehr. Ich bin ges­pan­nt was die Zeit bringt und was Gott alles vorhat und tun wird!

Grüße und Segen aus Bergedorf!

Maren Bren­ner

TEXT UND BILD JULIAN WELLACH

Ich habe richtig Bock Jugendarbeit zu machen“

Hi, ich bin Julian Wellach und ich bin seit dem 1.September der neue Jugen­dref­er­ent der FeG Bux­te­hude. Aufgewach­sen bin ich rsprünglich in Pans­dorf (nähe Lübeck) und bin in mein­er Jugend in die EFG Bad Schwartau gegan­gen. Ich bin ver­heiratet mit mein­er Frau Alwine, die eben­falls ihre the­ol­o­gis­che Aus­bil­dung in Wieden­est gemacht hat und habe einen Sohn (3 Jahre) und eine kleine Tochter (1 Jahr).

2014 habe ich meinen the­ol­o­gis­chen Abschluss in Wieden­est gemacht und bin daher seit nun 6 Jahren im Gemeinde­di­enst tätig. Seit mein­er Anstel­lung bin ich das erste Mal in meinem Leben FeG’ler, bish­er fühlt sich das auch richtig super an.

In mein­er Gemeinde bin ich für den Kinder­gottes­di­enst, den Bib­lis­chen Unter­richt, den Teenkreis, die junge Erwach­se­ne­nar­beit zuständig. Zusät­zlich bin ich auch Teil des Pas­torenteams und des Ältestenkreises.

Es ist meine große Lei­den­schaft, jun­gen Men­schen zu helfen ihre Beru­fung von Gott zu find­en und ihnen zu helfen, ihre Begabun­gen einzuset­zen. Ich habe die feste Überzeu­gung, dass mein Dienst durch das Hine­in­führen und gemein­sames Leben von Jünger­schaft eine mul­ti­plizierende Wirkung hat. Ich bin Gott dankbar, dass ich einen Beruf habe, indem ich erleben darf, wie die Herzen junger Men­schen verän­dert werden.

Ich habe richtig Bock, Jugen­dar­beit zu machen, die authen­tisch, all­t­agsrel­e­vant, aber auch tief ver­ankert in der Bibel ist. Jugen­dar­beit ist für mich kein Erfüllen von Bedürfnis­sen, son­dern ein Ort, wo wir uns gegen­seit­ig unter­stützen ein Leben in der aktiv­en Nach­folge von Jesus leben lernen.

Wenn ich ger­ade mal nicht Gemein­dear­beit mache, beschäftige ich mich gerne mit meinen Kindern und schaue liebend gerne Fußball, und wenn ger­ade mal kein Lock­down ist, ver­bringe ich auch gerne Zeit mit Fre­un­den beim Grillen (am besten Burger).

Ich freue mich darauf, einige von euch in den kom­menden Jahren kennenzulernen!

 

Julian Wellach

TEXT CATHRINE BACKES, FOTO ULRICH FLOTTMANN

In Jugendlichen steckt Potenzial und Power!

Hal­lo, ich bin Cathrine Back­es, 26 Jahre alt, und komme ursprünglich aus Ber­gisch Glad­bach bei Köln. In mein­er Freizeit lese ich gerne, lerne Gitarre oder mache Sport (je nach Wet­ter- und Coro­na-Bedin­gun­gen meist joggen oder schwimmen).

Seit dem 01.11.20 darf ich in der FeG Cux­haven als Gemein­deref­er­entin für Jugend und junge Erwach­sene arbeit­en. Ich freue mich sehr, die Gemeinde und beson­ders die Men­schen Stück für Stück ken­nen­zuler­nen und die Jugendlichen und jun­gen Erwach­se­nen begleit­en zu dür­fen! Im Som­mer habe ich mein Studi­um in Gemein­de­päd­a­gogik und Soziale Arbeit an der CVJM-Hochschule in Kas­sel abgeschlossen und bin dankbar, das Gel­ernte mit in die Jugen­dar­beit ein­brin­gen zu kön­nen. Dazu gehört vor allem der Aspekt des „Sel­ber­glaubens“, also Jugendliche dazu zu befähi­gen, einen eige­nen Glauben zu entwick­eln. Das ist wichtig, um nicht von unter­schiedlichen the­ol­o­gis­chen Posi­tio­nen irri­tiert zu wer­den und schlimm­sten­falls dadurch den Glauben zu verlieren.

Mich begeis­tern Jugendliche und junge Erwach­sene, weil in ihnen ganz viel Poten­zial und Pow­er steckt, eine per­sön­liche Beziehung mit Gott zu ent­deck­en und zu ver­tiefen und dadurch ihr Umfeld pos­i­tiv zu bee­in­flussen. Es ist mir ein Herzen­san­liegen, die Jugendlichen und jun­gen Erwach­se­nen dort abzu­holen, wo sie ger­ade ste­hen und ihnen kreative Möglichkeit­en anzu­bi­eten, wie sie ihren Glauben ent­deck­en und ihr Poten­zial ent­fal­ten kön­nen. Ich liebe es, ihre Gedanken und Fra­gen zu hören und mit ihnen gemein­sam nach Antworten zu suchen. Ich wün­sche mir, dass auch die Jugendlichen in der Gemeinde ein Zuhause find­en kön­nen, die in ihrem Umfeld häu­fig Ablehnung und Ent­mu­ti­gung erleben.

Cathrine Back­es

TEXT HENNING HOFFMANN, FOTOS FEG UELZEN

Corona-Zeiten sind Gottes Zeiten

Am 13. Sep­tem­ber 2020 hat­ten wir in der FeG Uelzen drei Taufen. Ein nor­maler Vor­gang? Nun ja,  keine Taufe ist ein nor­maler Vor­gang, weil das Wun­der der Wiederge­burt, der Beginn des neuen Lebens mit Jesus, voraus­ge­ht.  Und kein nor­maler Vor­gang in Coro­na-Zeit­en. Vorschriften, Ein­schränkun­gen, Rück­sicht­nehmen, weniger Kon­tak­te, Auseinan­der­set­zun­gen, Ent­mu­ti­gung, Äng­ste…. Und nun das: Taufen, neue Gemein­deglieder und am 8. 11. wieder zwei Entschei­dun­gen für ein Leben mit Jesus und Anmel­dun­gen für die näch­ste Taufe.

Ich werde an das Wort aus Jere­mia 10, 6 erin­nert: „Du, Gott, bist groß, und dein Name ist groß, wie du es mit der Tat beweist.“

Markus, inzwis­chen 45 Jahre alt, berichtet: Er hat­te alle Fre­unde zu sein­er Geburt­stags­feier ein­ge­laden, die Fete begann. Plöt­zlich überkam ihn ein tiefes Gefühl der Sinnlosigkeit. Er sagte seinen Fre­un­den: “Ich bin mal für ´ne Stunde weg“ Die anderen feierten weit­er. Markus suchte eine offene Kirche, fand dort einen Pfar­rer und eine weit­ere Per­son und betete mit ihnen. Einige Tage später betete er zuhause das Gebets­buch sein­er Groß­mut­ter durch. „Dann kni­ete ich vor meinem Bett und betete. Ein tiefes Gefühl von Liebe über­flutete mich, ich spürte die Nähe Gottes und antwortete: ‚Mein Vater im Him­mel, da bist du ja endlich.‘“

Markus ver­traute sich Jesus Chris­tus an und ein vol­lkom­men neues Leben begann. Nun wur­den seine Frau und er auf das Beken­nt­nis zu Jesus getauft, und wir sind sehr ges­pan­nt, wie es weitergeht.

Coro­na-Zeit­en sind Gottes Zeiten.

Anfang März starteten wir einen Alpha-Kurs für Jugendliche und Stu­den­ten. In der Nähe von Uelzen gibt es einen kleinen Ort mit etwa 4600 Ein­wohn­ern und 1400 Stu­den­ten. Alles war vor­bere­it­et: Leck­eres Essen, Ein­ladun­gen… Wer würde kom­men? Dann kamen bis zu 13 Jugendliche! Aber nach zwei Tre­f­fen war Schluss – der große Lock­down. Und nun? Nach zwei Wochen Pause kam die Anfrage der Stu­den­ten: „Machen wir per Zoom weit­er?“ Es klappte gut, es kamen sog­ar noch neue Teil­nehmer dazu. Eine der Jugendlichen war bei der Taufe dabei.

Coro­na-Zeit­en sind Gottes Zeiten.

TEXT UND FOTO IMKE HEBEBRAND

Hamburgprojekt & CityChurch

Der Zusam­men­schluss ist in vollem Gange.

Im Sep­tem­ber dieses Jahres haben die bei­den Gemein­den Ham­burg­pro­jekt und City­Church darüber abges­timmt, ob es einen Zusam­men­schluss zu ein­er neuen Gemeinde im Zen­trum Ham­burgs geben soll. Dabei hat die City­Church mit 96% und das Ham­burg­pro­jekt mit 84% für Ja ges­timmt. Das ist ein ein­deutiges Ergeb­nis, für das wir sehr dankbar sind. Nach ein­er Zäsur im Herb­st befind­en wir uns nun in ein­er soge­nan­nten Über­gangsphase, in der wir einan­der ken­nen­ler­nen, Dien­st­bere­iche verknüpfen und neu auf­bauen und unsere neue gemein­same Iden­tität prä­gen wollen. Coro­n­abe­d­ingt mussten wir lei­der darauf verzicht­en, von dem Alt­bekan­nten angemessen Abschied zu nehmen. Das große Team der Haup­tamtlichen wächst ger­ade zusam­men, Struk­turen wer­den geschaf­fen und das 2. OG des Gebäudes an der Michaelispas­sage wird ziem­lich auf den Kopf gestellt.

Zum Team der Haup­tamtlichen gehören die Pas­toren Daniel Bartz und Hans Andereya, Fer­nan­do De Gre­go­rio (Spanis­ch­er Zweig), Dominic Marx (Seel­sorge und Cam­pus Bahren­feld) Sche-Zang Lim (Jünger­schaft und Cam­pus Schanze) und als Trainee für Gemein­de­grün­dung Rudolf Opoku (Cam­pus Schanze). Darüber hin­aus arbeit­en Her­nan Car­camo (Küster), Robin Staffen (Jugend­pas­tor) sowie Hugo Sanchez (Musik) in Vol­lzeit und Bir­git Kopf (Assis­tenz der Geschäft­sleitung), Imke Hebe­brand (Kom­mu­nika­tion), Ruben Kämpfer und Klara Böck­er (bei­de studieren The­olo­gie am IGW) und Bran­don Whitt in Teilzeit in der neuen Gemeinde. Kom­plett wird das Team durch die Mitar­beit­er, die über das Why not? mit uns ver­bun­den sind.

Eine Vorstel­lung der Angestell­ten und der ehre­namtlichen Kirchen­leitung sowie weit­ere Infor­ma­tio­nen rund in den Zusam­men­schluss bietet die Seite deinekirche.hamburg — her­zliche Ein­ladung, sich dort mal umzuschauen.

Während wir uns für die soge­nan­nte Über­gangsphase einen Zeitraum von bis zu 2 Jahren geset­zt haben, sind wir aktuell unter anderem damit beschäftigt, einen Namen für die neue Kirche zu find­en, und die Vision und Struk­tur für die einzel­nen Bere­iche zu definieren. Immer wieder stellen wir fest, wie sehr wir dabei auf Gottes Liebe, Kraft und Weisheit angewiesen sind, und wie dankbar wir sein kön­nen, dass wir einen Gott haben, für den kein Pro­jekt zu groß ist.

TEXT SONJA WÜST, FOTOS ANNE SCHLINGHEIDER

Weihnachten im Schuhkarton

Was für ein ungewöhn­lich­es Jahr, das wir ger­ade erleben.

Hier in der Lütt Arche waren die Kinder trotz aller Umstände fröh­lich und von Herzen gerne dabei, als es um die Aktion „Wei­h­nacht­en im Schuhkar­ton“ ging. Am 05.11.20 besuchte uns Kathrin Mosch, um uns auf die Aktion aufmerk­sam zu machen. Den Kindern wurde schnell klar, dass sie dabei helfen möcht­en, dass alle Kinder eine kleine Wei­h­nacht­süber­raschung bekom­men sollen.

Nach vie­len, vie­len Train­ingsrun­den und sportlichen Vorübun­gen war es dann am 06.11.2020 soweit. Ins­ge­samt sind alle 20 Kinder 10 Minuten lang auf dem Rundweg in unserem Kinder­garten gelaufen. Dabei sind zusam­men 286 Run­den erlaufen und von den Eltern ins­ge­samt 162 Euro gespendet wor­den. Durch eine großzügige Spende durch ein Gemein­demit­glied kon­nte dieser Betrag um weit­ere 100 Euro aufge­stockt wer­den. Somit haben die Kinder ins­ge­samt 262 Euro „erlaufen“.

Eine ganz großar­tige Sache! Wir kon­nten von der Wun­schliste, die die Kinder selb­st zusam­mengestellt haben, Geschenke für 4 Schuhkar­tons kaufen und beschenken damit 2 Schulkinder und 2 Kinder im Kindergartenalter.

Ein ganz tolles Pro­jekt, an dem wir sehr gerne mit­gewirkt haben. Weit­ere Infos:  Wei­h­nacht­en im Schuhkarton

Viele Grüße aus der Lütt Arche schickt

Son­ja Wüst

Die Lütt Arche sucht einen BFDler!

Wenn Du uns unter­stützen möcht­est, und unsere ren­nen­den Kinder ken­nen ler­nen möcht­est, dann bewirb Dich bei uns!

Die Kinder­garten­leitung der Freien evan­ge­lis­chen Gemeinde Wedel sucht für ihren Kinder­garten ab sofort bis 31.07.2021 eine/n BFDler/in.
Die Lütt Arche ist ein klein­er Kinder­garten mit ein­er Gruppe für Kinder von drei bis sechs Jahren und Öff­nungszeit­en von 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr.

Hier geht es zur Stel­lenbeschrei­bung: BFDler für die Lütt Arche

TEXT GEMEINDEBÜRO

Was können wir von anderen lernen?

Bei unser­er Mitar­beit­erkon­ferenz im Novem­ber hat­ten wir Thomas Schech zu Gast, den Leit­er der Allianzmis­sion. Er sprach darüber, was wir in der Coro­n­akrise von der weltweit­en Gemeinde Jesu ler­nen kön­nen.  Er hat unter anderem dieses Video von Pas­tor Math­ew Jock Moses mit­ge­bracht, dem Präsi­den­ten der “Evan­gel­i­cal Covenant Church of South Sudan and Ethiopia”.

TEXT ALEXANDER CLEMENZ

24x Weihnachten neu erleben

Eigentlich sollte es ein großar­tiges Musi­cal mit 100.000 Besuch­ern in Karl­sruhe in diesem Jahr geben, aber Coro­na machte es unmöglich, dass dies in diesem Jahr aufge­führt wer­den kon­nte. Aus dem Musi­cal wurde kurz­er­hand eine überkon­fes­sionelle Adventsak­tion mit mis­sion­ar­ischem Charak­ter. 24x Wei­h­nacht­en neu erleben. Medi­al sehr gut aufgear­beit­et gibt es 24 Impulse im Advent. Aus­führlich­es Mate­r­i­al für Predigten und Kle­in­grup­pen und alles was das Herz begehrt, wird zusät­zlich ange­boten, um die Gemeinde mit Bildern und Videos in die Wei­h­nachts­geschichte hineinzunehmen.

Die Botschaft ist die alte: Fürchtet euch nicht! Aber die Ver­pack­ung ist neu. Diese Aktion soll dabei helfen, die alte Geschichte neu zu begreifen. Nicht nur uns, die wir sie schon ken­nen, son­dern auch denen, die sie noch nicht oder kaum ken­nen. Die Teil­nahme ist ganz ein­fach, man kann sich als Gemeinde unkom­pliziert auf der Home­page: https://www.24x-weihnachten-neu-erleben.de/ registrieren.

Dort find­en sich auch alle Mate­ri­alien (auch ohne Anmel­dung) kosten­los und frei zugänglich. Im SCM Ver­lag ist ein gle­ich­namiges Advents-Kalen­der-Buch erschienen, mit Impulsen für jeden Tag. https://www.scm-shop.de/24-x-weihnachten-neu-erleben.html

Viele bekan­nte Organ­i­sa­tio­nen unter­stützen diese Aktion. Zum Beispiel die Evan­ge­lis­che Allianz, Wil­low Creek Deutsch­land, bibel.tv, EC, CVJM, proChrist und viele mehr.

Es gibt 24 Impulse aus dem Buch, 4 Videobotschaften mit Johannes Hartl, 4 Adventspredigten vor Ort, 4 Impulse für Jugend­grup­pen und 4 für Kinder.

Wir als Jen­felder FeG haben uns dazu entschlossen, mitzu­machen. Die Inhalte sind gut vor­bere­it­et und lassen sich mit Leichtigkeit für uns anpassen. Das pro­fes­sionelle Lay­out ist ein­ladend und erspart uns viel Arbeit, die wir für Wichtigeres ein­set­zen können.

Als Abschluss wird es am 24. Dezem­ber ab 21.00 Uhr einen großen Wei­h­nachts­gottes­di­enst bei bibel.tv und als Livestream geben. Die Vision dahin­ter ist klar: Die echte Botschaft von Wei­h­nacht­en und ihre tief­ere Bedeu­tung soll Men­schen nahege­bracht wer­den, sodass sie Wei­h­nacht­en neu erleben kön­nen. Diese Botschaft kann ihr Leben verändern!

Alexan­der Clemenz

 

TEXT: MIKO CHAT UND GERALD J. WICK für EUTIN, FOTO LIVIU C. UNSPLASH

Weihnachten in den FeGN Gemeinden

Dieses Jahr ist speziell — vor allem Wei­h­nacht­en wird zur Her­aus­forderung für die Gemein­den. Aber: es gibt jede Menge toller Ideen!

  • FeG Lübeck: „Wei­h­nachts­gottes­di­en­ste noch offen. Aber wir pla­nen an den Adventsson­nta­gen draußen einige Tre­f­fen am Feuerko­rb mit Gesang, Geschicht­en, Glühwein.“
  • FeG Kiel: „Wir wer­den an Heili­ga­bend einen Ope­nAir Gottes­di­enst feiern. Mit Pun­sch und Wei­h­nacht­sliedern — yeah!“
  • FeG Jen­feld: „Open Air Gottes­di­enst auf dem oberen Parkdeck im großen Einkauf­szen­trum hier vor Ort. 30–40 Minuten mit wenig Tech­nik, aber Musik.“
  • FeG Hohen­lock­st­edt: „Wei­h­nachts­gottes­di­en­ste machen wir draußen. Mal sehen, was uns einfällt… :-)“
  • FeG Schwarzen­bek: „Wir pla­nen 2 Präsen­z­gottes­di­en­ste hin­tere­inan­der ohne Sin­gen mit musikalis­chen Ein­spielun­gen über Beamer“
  • FeG Neu Wulm­storf: „Wir pla­nen für Heili­ga­bend zwei Gottes­di­en­ste, einen für Fam­i­lie und einen eher traditionellen.“
  • FeG Neualler­möhe: „Wir wer­den an Heili­ga­bend einen Open-Air-Gottes­di­enst am Nach­mit­tag und einen Spät­gottes­di­enst im Gemein­de­haus machen.“
  • FeG Hanst­edt: „Wir machen bei „24 x Wei­h­nacht­en neu erleben“ mit.“
  • FeG Farm­sen: „Wei­h­nacht­en in Farm­sen: Freiluftgottesdienst“
  • FeG Horn: „Wenn das Wet­ter uns fre­undlich ist, wollen wir am 24.12. unseren Gottes­di­enst in Horn draußen hal­ten, damit alle Nach­barn das hören!“
  • FeG Cux­haven: „Wir machen in Cux­haven auch bei 24x Wei­h­nacht­en neu erleben mit und Heili­ga­bend pla­nen wir zwei iden­tis­che Gottes­di­enst im Gemein­de­haus, einen davon als Livestream.“
  • FeG Wedel: „Wir pla­nen zwei Präsenz-Gottes­di­en­ste bei dem der zweite per Livestream über­tra­gen wird. Und es gibt Über­legun­gen mit der ACK vor Ort: an jeden Haushalt in Wedel Ein­ladungs-Fly­er zu allen Wei­h­nachts-Gottes­di­en­sten verteilen.“
  • FeG Lüneb­urg: „Wir machen auch bei der Aktion „24xWeihnachten neu erleben“ mit — also den kom­plet­ten Advent über. Heili­ga­bend wer­den wir einen Fam­i­lien­gottes­di­enst nach­mit­tags feiern. Ein Anspiel vom Kinder­gottes­di­enst wird vorher aufgenom­men und mit Video einge­spielt. Gottes­di­en­ste fahren wir weit­er im Hybrid-Mod­ell, also Livestream & Präsenz.“ 
  • FeG Sasel: „Zwei Präsen­z­gottes­di­en­ste — ein­er mehr für Fam­i­lien, der andere tra­di­tioneller. Ein­er wird per Livestream über­tra­gen. Noch ist nicht klar, welch­er. Im Advent pla­nen wir an vier Aben­den eine Zeit der bib­lis­chen Besinnung.“ 
  • FeG Bux­te­hude: „Ein Out­door Gottes­di­enst in Anbindung an die ACK Gottes­di­en­ste in ganz Bux­te­hude. Nur eine halbe Stunde mit kurz­er Andacht ein paar Wei­h­nacht­sliedern und eventuell Punsch :-)“ 
  • FeG Norder­st­edt: „3 Gottes­di­en­ste um 14.30 Uhr, 16 Uhr und 23 Uhr mit anschließen­dem Sin­gen und Friedenslichtüber­gabe der Pfadfind­er draußen. Wenn möglich Aktio­nen für die Nach­barn vor dem Gemeindehaus.“ 

 

Ein großes Fest in schwieriger Zeit

Pla­nun­gen auf Hoch­touren – Wei­h­nacht­en 2020 in der FeG Eutin

Viele gute Ideen ent­standen in ein­er fröh­lich-kreativ­en Runde. Grundgedanke ist, den Wei­h­nachts­gottes­di­enst „open air“ stat­tfind­en zu lassen. Ein gewiss­es Wag­nis angesichts win­ter­lich­er Tem­per­a­turen. Im Ver­trauen auf Gott entwick­el­ten wir Ele­mente, um am Heili­ga­bend den Men­schen die Erin­nerung an die Geburt Jesu Christi durch viele Ein­drücke nahezubrin­gen – das Ange­bot auf ewige Rettung!

Nach dem Ein­tritt „in Beth­le­hem“ durch ein „Wei­h­nacht­stor mit Engeln“ kön­nte eine gewisse Wei­h­nachts­markt-Atmo­sphäre durch (Kinder)Punsch, Tan­nen­grün und gebran­nte Man­deln geschaf­fen wer­den. Über­legt wurde, die Besuch­er u.a. auf Stro­hballen zu platzieren. Beschaf­fung und Trans­port sind natür­lich eine gewisse Her­aus­forderung. Feuerkörbe, Fack­eln und Lichter­ket­ten wür­den eine roman­tisch-wär­mende Atmo­sphäre schaf­fen. Die Gemein­de­hauswand kön­nte der Pro­jek­tion von Szenen und Lied­tex­ten dienen. Eine lebendi­ge Krippe brächte das Geschehen in Beth­le­hem beson­ders gut zur Gel­tung und ein Draht­e­sel statt des oft stör­rischen Orig­i­nals kön­nte der Anreise von Maria mit ihrem Mann dienen, im Ide­al­fall anges­trahlt durch Schein­wer­fer wie auch andere Ele­mente des Gottes­di­en­stes, z.B. die Lobpreisband.

Einige Punk­te sind noch nicht ganz „zu Ende gedacht“, aber auf keinen Fall fehlen wird natür­lich die Wei­h­nachts­geschichte und eine passende Andacht.

TERMINE BIS ENDE DES JAHRES

SONDERSAMMLUNG IM WINTER
Wei­h­nacht­en 2020

Die Win­ter­samm­lung geht an die Jünger­schaftss­chule „Tayo Na“ die 2021 auf den Philip­pinen startet. In je vier Monat­en kön­nen hier je sechs deutsche und philip­pinis­che Jugendliche in ihrer Jünger­schaft wach­sen und Gottes Ruf für ihr Leben auf die Spur kom­men. Mit­ten in der Mil­lio­nen­metro­pole Mani­la, in der Span­nung zwis­chen Arm und Reich, begeg­nen sich Deutsche und Fil­ipinos und ler­nen prak­tisch, mis­sion­ar­isch und nach­haltig, wie ihr Glaube Men­schen bewegt und diese Welt verän­dert. Bitte unter­stützt den Start von „Tayo Na“ mit Eur­er Spende und ermutigt junge Men­schen in Nord­deutsch­land, loszugehen!

Alle Infos unter tayona.goglobal.am

GEMEINDE DER ZUKUNFT
Am 15.12. erscheint das Buch von Rein­hard Spincke — jet­zt vorbestellen!

Es sind her­aus­fordernde Zeit­en für die Gemeinde: Die Gesellschaft wird schneller, dig­i­taler, mod­ern­er. Rein­hard Spincke hat Sehn­sucht nach einem geistlichen Auf­bruch. Er zeigt, wie Gemeinde die Her­aus­forderun­gen der Zeit ange­hen und so beste­hen bleiben kann.

WEITERE TERMINE
Auf der FeGN Web­seite ver­suchen wir, die Ter­mine aktuell zu hal­ten. Coro­n­abe­d­ingt haben auch wir zur Zeit kurzfristige Änderun­gen: aktuelle Ter­mine

Hinweise:

  • Kurzfristige Änderun­gen behal­ten sich die Ver­anstal­ter vor!
  • Weit­ere Ter­mine find­est du im FeGN-Kalen­der oder im monatlich erscheinen­den EINBLICK Gebet.
  • Rel­e­vante Ver­anstal­tun­gen kön­nen gerne der Redak­tion gemeldet wer­den und wer­den nach Prü­fung in einem zukün­fti­gen Newslet­ter veröffentlicht.

Feedback erwünscht!

Lob, Kri­tik und Anre­gun­gen zum Newslet­ter gerne an die EINBLICK-Redaktion: