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EINBLICK News 2/2020: Neues aus der FeGN

Liebe Leserin, lieber Leser,

Es soll euch ZUERST um Gottes Reich und Gottes Gerechtigkeit gehen, dann wird euch das Übrige alles dazugegeben. Matthäus 6,33

ZUERST. Darum ging es beim WIReinan­der-Tag unser­er Gemein­den am 12.9. in der City­Church. Natür­lich spiel­ten dabei auch die aktuellen Coro­na-Entwick­lun­gen eine Rolle, die bei Pla­nungs­be­ginn vor einem Jahr noch nie­mand ahnen kon­nte. Was bedeutet es in dieser Zeit, ZUERST nach Gottes Reich und sein­er Gerechtigkeit zu tra­cht­en?

In sein­er Bibelar­beit machte Bun­dessekretär Hen­rik Otto deut­lich, dass viele Dinge in unserem Leben den ersten Platz suchen. Im direk­ten Zusam­men­hang von Matthäus 6,33 wer­den in der Berg­predigt das The­ma Geld und die Sor­gen um das alltägliche Über­leben genan­nt. Sie nehmen häu­fig einen großen Raum in unseren Pla­nun­gen und Unternehmungen ein und kön­nen dabei die Sicht auf Gottes Per­spek­tive versper­ren. Geld und Sor­gen ernähren dabei unsere Seele nicht, sor­gen nicht für Zufrieden­heit und geben uns keine Ewigkeitsper­spek­tive.

Ger­ade in Coro­na-Zeit­en ist es wichtig, diese Per­spek­tive zu gewin­nen und sich neu auf Gottes Reich auszuricht­en – das gilt für unser per­sön­lich­es Leben und unsere Gemein­den. Wo Jesus und sein Reich ZUERST kom­men, wer­den Gemein­den zu Hoff­nung­sorten. All die Sor­gen, Leben­srisse und Ver­w­er­fun­gen, die Men­schen in unseren Tagen erleben, kön­nen geheilt wer­den, wo Gemein­den Jesus ZUERST gesucht und das Kom­men seines Reich­es erbeten wird. Wir brauchen diese Hoff­nung­sorte und Men­schen suchen sie auch in Coro­na – Zeit­en!

Vor ein paar Tagen hat­te ich die Gele­gen­heit, an ein­er Zoom-Kon­ferenz des inter­na­tionalen Bun­des Freier evan­ge­lis­ch­er Gemein­den teilzunehmen. Dort berichteten geistliche Lei­t­erin­nen und Leit­er u. a. aus dem Sudan, den Philip­pinen, Kolumbi­en und Indi­en. Zum einen wurde mir bewusst, wie viel härter Men­schen von der Coro­na-Krise betrof­fen sind, deren Län­der schon vorher im Dauerkrisen-Modus waren. Ihnen fehlt tat­säch­lich oft das Nötig­ste zum Leben. Zum anderen war ich aber auch gerührt von ihrer Lei­den­schaft, in diesen Zeit­en Men­schen die Hoff­nung des Evan­geli­ums zu brin­gen.

Weltweit bauen Chris­ten in diesen Zeit­en Gemeinde und set­zen so Gott und sein Reich an die richtige Stelle: ZUERST. Das Beispiel dieser Chris­ten motiviert mich unge­mein. Aber noch mehr motiviert mich das ZUERST, dass Gott selb­st uns geschenkt hat in seinem Sohn Jesus Chris­tus, der für dich und mich am Kreuz gestor­ben ist. Wie schreibt Johannes (1. Joh 4,19)?

Der tief­ste Grund für unsere Zuver­sicht liegt in Gottes Liebe zu uns: Wir lieben, weil er uns ZUERST geliebt hat.

Seid her­zlich gegrüßt von eurem

Rein­hard Spincke

 

TEXT VON DETLEF KÜHNE, FOTOS VON KLAUS SILBER

Gemeinsam erlebt: Der WIReinander-Tag

ZUERST war da die Idee, in dem Jahr, in dem im Früh­jahr der Wil­low-Kongress in der City-Church über­tra­gen wird, im Herb­st etwas für die vie­len Mitar­beit­er in unseren Gemein­den zu machen. Einen Tag mit einem mut­machen­den Impul­srefer­at und Sem­i­naren für die ver­schieden­sten Arbeits­bere­iche im Anschluss, mit Begeg­nung und Aus­tausch, sodass man voneinan­der ler­nen kann. DOCH DANN kam Coro­na – und einen Moment lang dacht­en wir im Vor­bere­itung­steam: Das war es jet­zt.

Einen Moment lang – doch dann dacht­en wir wieder an unsere Idee am Anfang und dass ger­ade jet­zt in dieser Zeit unsere Gemein­den Impulse und Aus­tausch brauchen. Und so hiel­ten wir fest an unser­er Anfangsidee und der WIReinan­der-Tag wurde real­isiert – nur ein wenig anders wie ZUERST gedacht. Dank Inter­net­stream und Videokon­feren­zen kon­nte man am 12. Sep­tem­ber nicht nur vor Ort in der City-Church teil­nehmen, son­dern auch zu Hause oder in Gemein­den. Drei Gemein­den haben diese Möglichkeit gemein­sam genutzt, andere für sich zu Hause. Nach dem Impul­srefer­at von Hen­rik Otto gab es ver­schiedene Sem­i­nare.

Nicht alle geplanten Sem­i­nare kamen man­gels Teil­nehmer zus­tande, aber die, die stat­tfan­den, waren hil­fre­ich und gewinnbrin­gend für die Arbeit in unseren Gemein­den. So ging es im Sem­i­nar von Hen­rik Otto darum, Leit­er aufzubauen und zu fördern. Oder bei Rein­hard Spincke um Gemeinde der Zukun­ft. In anderen – zum Teil online über­tra­ge­nen Sem­i­naren ging es um „Die neue ältere Gen­er­a­tion“, „Change­m­an­age­ment“, „Nach­barn erre­ichen“ oder „Men­tor­ing für Jugendliche & Mitar­beit­er“. Die Art der Ver­anstal­tung mit Präsenz vor Ort und / oder Online-Sem­i­naren war sicher­lich ein Exper­i­ment – doch dafür, dass wir das erst­mals so ver­anstal­tet haben, lief es recht gut und es gab ins­ge­samt gute Rück­mel­dun­gen. Der große Vorteil solch eines Hybrid-Konzeptes war die Möglichkeit der Teil­nahme auch für die, die angesichts der anhal­tenden Pan­demie eher zurück­hal­tend mit der Teil­nahme an Kon­gressen und Tagun­gen sind.

TEXT VON KLAUS SILBER, FOTOS KLAUS SILBER

Kalt erwischt und doch innerlich berührt …

Klaus Sil­ber berichtet von seinen Erleb­nis­sen bei einem Work­shop des WIReinan­der-Tages.

​Dass ich als Tech­niker im Work­shop „Die neue ältere Gen­er­a­tion“ lan­den würde, hätte ich vor dem WIReinan­der-Tag nie gedacht. Nicht wegen der Ref­er­entin. Das macht­en schon die ersten Sätze von Daniela Knauz, Ref­er­entin des Bun­des FeG für Frauen und Senioren sehr schnell deut­lich. Auch die Kom­pe­tenz, wie sie mit dem Medi­um Videokon­ferenz umging, überzeugte. Vielmehr hat­te ich mit dem The­ma ver­meintlich nichts zu tun. Das müsse doch die Gen­er­a­tion jen­seits der Mit­fün­fziger, auch Baby­boomer genan­nt, betr­e­f­fen, aber nicht mich.

Doch nach fünf Minuten wurde ich eines Besseren belehrt. „Zu dieser Gen­er­a­tion gehören alle Per­so­n­en der Jahrgänge 1950 – 1968.“ so Daniela Knauz. Da wurde es mir schla­gar­tig klar: „Klaus, da bist du bere­its voll dabei.“. – Vielle­icht war es dann so was wie ein Trostpflaster, dass sie noch fragte, wer sich 10 Jahre jünger füh­le, als es das Alter aus­drücke. Ich kann mich nicht erin­nern, mich jemals in mein­er Schulzeit schneller gemeldet zu haben, und mit mir fast alle im Raum. Hinzu kamen eine Menge kreativ­er Ideen, mit denen ger­ade diese Gen­er­a­tion ange­sprochen und für das Evan­geli­um begeis­tert wer­den kann. Weit­ere Infos, Ange­bote des Bun­des FeG zu den älteren Gen­er­a­tio­nen unter www.aeltere-generationen.feg.de

TEXT VON WERNER RÖHLE

WIReinander — Motiviert für auftragsorientierte Gemeindearbeit!

Die FEG Neustadt in Hol­stein war eine der Gemein­den, die den WIReinan­der-Tag online in ihren Gemein­deräu­men über­tra­gen haben.

Wir waren in Neustadt mit max­i­mal 12 Teil­nehmern am Start und haben den Vor­trag von Hen­rik Otto und Rein­hard Spincke miter­lebt. Ermutigt hat uns, dass uns Chris­ten Coro­na nicht davon abhal­ten kann, das gute Evan­geli­um von Jesus auszubre­it­en. Von Mis­sion­sstolz war die Rede und dass es heute leichter ist als früher, mit den Men­schen über Gott zu reden. Auch die prak­tis­chen Tipps über die Gewin­nung von Mitar­beit­ern kamen gut rüber. Faz­it: Es hat sich gelohnt, mit dabei zu sein!

TEXT ANNE SCHLINGHEIDER, FOTOS STANDBILDER AUS VIDEO / FEG WEDEL

Der andere Gottesdienst der FeG Wedel

Anfang Sep­tem­ber hat die Jugend der FeG Wedel einen Gottes­di­enst gestal­tet, der anders war als die „nor­malen“ Gottes­di­en­ste, die man son­st so gewohnt ist.

Im Vorhinein hat­ten wir viele Ideen gesam­melt, haben uns oft zu ver­schiede­nen Pla­nun­gen und Video-Auf­nah­men getrof­fen und haben Fre­itag vor dem Gottes­di­enst 80 Pakete gepackt, die wir dann am Sam­stag an alle angemelde­ten Teil­nehmenden verteilt haben. Bis kurz vor knapp war nicht klar, ob der Gottes­di­enst wirk­lich so wird, wie wir uns das vorgestellt haben, denn die Tech­nik wollte irgend­wie nicht. Aber mit ein paar Tricks hat es dann doch geklappt und wir kon­nten unseren vorher aufgeze­ich­neten Gottes­di­enst strea­men. Dem aufmerk­samen Betra­chter ist aber sicher­lich das eine oder andere aufge­fall­en.

Am Son­ntag den 6.9. waren wir ziem­lich aufgeregt, denn wir hofften auf das Mit­machen der Gemeinde. Der Gottes­di­enst wurde in kleineren Grup­pen zu Hause geschaut. Diese starteten um 10 Uhr mit einem Brunch. Um 10:30 Uhr begann dann die WarmUp-Show (also eine Aufwärm-Show vor dem Gottes­di­enst). Nach­dem die Mod­er­a­toren erk­lärt hat­ten, wie das mit dem „Mit­machen“ so funk­tion­iert, wur­den wir auch schon über­schwemmt mit Bildern und Nachricht­en. Mit so viel hat­ten wir wirk­lich nicht gerech­net! Die Aufre­gung war also völ­lig umson­st gewe­sen.

Nach der WarmUp-Show mit Liegestütz-Ein­la­gen, vie­len Bildern und ein paar Insid­er Infor­ma­tio­nen über den Leitungskreis begann dann um 11 Uhr der Gottes­di­enst.

Eine Stunde mit vie­len ver­schiede­nen Ele­menten zum The­ma „Hingabe“. Neben Input, Poet­ry Slam, Mod­er­a­tion, Lobpreis, Gesprächs- und Gebet­szeit­en duften die Teil­nehmer nun auch endlich die Pakete öff­nen. In diesen befan­den sich kleine Willkom­mensgrüße, Fra­gen für das Mit­machen vor dem Bild­schirm, der Poet­ry Slam und weit­ere kleine Geschenke.

Der Gottes­di­enst war wirk­lich ein Fest! Ich bin wahnsin­nig stolz auf die Jugend und echt begeis­tert davon, wie sehr sie Jesus lieben.

DANKE für euren Ein­satz und eure Zeit, die ihr investiert habt!

 

Der Gottes­di­enst ist immer noch online und kann über fol­gen­den Link nachgeschaut wer­den:
https://youtu.be/1Fu2bPV9U3g

TEXT UND FOTO VON GERRIT VAN DIJK

Gleichnisse erlebbar machen

Hal­tepunkt E ist eine frische Form von Kirche.  Das Team von Hal­tepunkt E set­zt sich in Ros­tock-Ever­sha­gen für erleb­bare Gemein­schaft und Jesus ent­deck­en ein (#Gemein­schaftleben und #Jesusent­deck­en).

Bei Hal­tepunkt E feiern wir Grillfeste mit einem kurzen The­ater. Beim The­ater erzählen wir Geschicht­en über Jesus, und zwar so, dass es in die Lebenswelt der Zuhör­er passt. Hier das Gle­ich­nis vom toten Mil­lionär (Der reiche Korn­bauer, Lk 12) „Du kannst alles auf ein­mal ver­lieren, außer dein­er Beziehung zu Gott”.

TEXT GEMEINDEBÜRO, VIDEO STEAMING CITYCHURCH

Die erste FeGN Hybrid-Veranstaltung

87 Men­schen hat­ten sich zum WIReinan­der-Tag angemeldet, darunter Online Teil­nehmer, über­tra­gende Gemein­den und Leute, die vor Ort die Ver­anstal­tung erleben woll­ten. Am 12. Sep­tem­ber kamen 52 Per­so­n­en in die City Church (Teil­nehmer, Ref­er­enten, Tech­niker), die Online-Teil­nehmer haben sich zu ihren Work­shops per Zoom zugeschal­tet, und es gab 3 Gemein­den, die den WIReinan­der-Tag bei sich über­tra­gen haben.

Von 10 geplanten Work­shops fan­den 7 statt:

  • Nach­barn erre­ichen – Chris­ti­aan Kooiman
  • Kinder begeg­nen Gott – Clau­dia Rohlf­ing
  • Die neue ältere Gen­er­a­tion im 21. Jahrhun­dert – Daniela Knauz
  • Leitung auf­bauen und fördern – Hen­rik Otto
  • Change­m­an­age­ment – Frank Döring
  • Men­tor­ing für Jugendliche & Jugend­mi­tar­bei­t­ende – Klaus Nieland
  • Gemeinde der Zukun­ft – Rein­hard Spincke

Die Zen­tralverastal­tung und die bei­den Work­shops von Hen­rik Otto und Rein­hard Spincke sind online ver­füg­bar:

 

TERMINE BIS ENDE DES JAHRES

SONDERSAMMLUNG ERNTEDANK
4.10.2020
Wir sam­meln für unseren Bere­ich GEN (Gemein­de­grün­dung und ‑entwick­lung in Nord­deutsch­land).
FEG HERBSTTAGUNGEN SPEZIAL
30.10. — 31.10.2020
weit­ere Infor­ma­tio­nen…

Hinweise:

  • Kurzfristige Änderun­gen behal­ten sich die Ver­anstal­ter vor!
  • Weit­ere Ter­mine find­est du im FeGN-Kalen­der oder im monatlich erscheinen­den EINBLICK Gebet.
  • Rel­e­vante Ver­anstal­tun­gen kön­nen gerne der Redak­tion gemeldet wer­den und wer­den nach Prü­fung in einem zukün­fti­gen Newslet­ter veröf­fentlicht.

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Lob, Kri­tik und Anre­gun­gen zum Newslet­ter gerne an die EIN­BLICK-Redak­tion: