25. Juni 2026 | Aktuell Einblick News Senioren

Die Älteren Generationen auf der Logos Hope

25. Juni 2026

Herzlicher Empfang an Bord

Über 120 Personen im Alter zwischen 60 und 84 Jahren folgten am Mittwoch, dem 10. Juni, der Einladung zu dem Event „Berufen im (Un-)Ruhestand“. Aus unseren Gemeinden waren auch einige Seniorinnen und Senioren mit dabei.
In dem Veranstaltungsraum des Schiffes wurden wir liebevoll mit Kuchen und Kaffee empfangen und konnten an schön dekorierten Tischen Platz nehmen. Herzlich wurden wir von dem „Schiffsbäcker“ begrüßt, einem Konditormeister, der sich in seinem Rentenalter nicht zur Ruhe setzte, sondern seine handwerklichen Fähigkeiten in den Dienst für Jesus auf der Logos Hope stellte.

Impulse und Ermutigung

Durch ein kleines Zahlenquiz zu Beginn haben wir einiges über das Schiff erfahren. So erschien z. B. auf dem Bildschirm die Zahl 2009, und wir Gäste sollten raten, was es mit der Zahl auf sich hat – im Jahr 2009 wurde das Schiff offiziell in den Dienst gestellt; oder die Zahl 65 – 65 Nationalitäten aus allen Kontinenten sind an Bord; oder die Zahl 5.000 – mehr als 5.000 verschiedene Buchtitel in mehreren Sprachen befinden sich in dem Buchladen auf der Logos.
Nach zwei Lobliedern machte uns Pastor Johannes Boshoff aus Port Elizabeth, Südafrika, in einer Ansprache darauf aufmerksam, dass wir mit Beginn des beruflichen Ruhestandes nicht sagen sollten: „Wir haben unser Leben gelebt und jetzt genießen wir es“, sondern dass wir, solange wir noch Atem in den Lungen haben, eine Aufgabe haben. Er wies in seiner Ansprache auf Kaleb hin, der mit seinen 85 Jahren noch außergewöhnliche Kraft, Mut und Glauben zeigte. Bei der Landverteilung in Kanaan bat Kaleb um das Bergland von Hebron; es war noch umkämpftes Gebiet. Doch er stellte sich der Aufgabe, dieses Land einzunehmen, trotz seines hohen Alters. Pastor Boshoff ermutigte uns dadurch, dass Alter nicht zwangsläufig ein Hindernis für verantwortungsvolle Aufgaben ist. Wir dürfen uns von Gott Aufgaben zeigen lassen und, wenn wir sie erkannt haben, sie mit seiner Kraft angehen. Und wenn meine körperliche Kraft nachlässt, dann kann ich immer noch ein Beter sein. „Solange ich Luft in den Lungen habe, kann ich ein Beter sein“, waren seine Worte.

Lebenszeugnisse und Abschluss

Dass es für uns auch im Alter weiterhin Dienstmöglichkeiten im Werk des Herrn gibt, wurde uns in einer Podiumsdiskussion mit drei Personen gezeigt, die erzählten, wie sie im Rentenalter auf die Logos gekommen sind und welche Aufgaben sie dort haben. Einer von ihnen, ein Geschichtslehrer, ist mit dem Eintritt in den Ruhestand auf die Logos als Fahrer gekommen, um Fahrdienste zu übernehmen, wenn das Schiff angelegt hat. Beeindruckend war dieses Zeugnis des „Chauffeurs“, dem eine Gitarre übergeben wurde mit den Worten, irgendjemand werde sie sicher gebrauchen können. Er fragte herum und traf auf eine junge Studentin aus Südamerika, die bereits lange um eine eigene Gitarre gebetet hatte. Ihre Freude war unermesslich, und sie gab Jesus alle Ehre.
Der Nachmittag endete mit einem gemeinsamen Lied, Gebet und Segen. Es war eine sehr gesegnete Veranstaltung, und viele haben den Nachmittag so empfunden, wie es ein Teilnehmer zum Ausdruck brachte: „Es hat mich sehr angesprochen, dass wir unabhängig von dem Lebensabschnitt der Erwerbstätigkeit unser ganzes Leben Gott verherrlichen sollen und der neue Lebensabschnitt als Rentner uns neue Perspektiven öffnet, für Gott in der Gemeinde und darüber hinaus zu wirken bzw. IHM zu dienen.“

Paul Thomczik | Seniorenbeauftragter der FeGN

Foto: Angela Krieger

 

 

Die Stiftung Freie evangelische Gemeinde in Norddeutschland (FeGN) umfasst über 40 Gemeinden in vier Bundesländern. Sie ist Teil des Bundes Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland KdöR sowie Mitglied in den Diakonielandesverbänden Hamburg und Schleswig-Holstein.

Weiterführende Links

kontakt