Start ins Pfadfinderjahr
Die ersten drei Monate im Pfadfinderjahr sind für alle Mitarbeitenden immer wieder eine spannende und herausfordernde Zeit. Nach der Winterpause beziehungsweise den Weihnachtsferien starten im Januar endlich wieder die ersten Gruppenstunden. Die Kinder kommen oft voller Neugier und Vorfreude zurück – gespannt auf neue Pläne, Abenteuer und alles, was das neue Jahr bringen wird.
Regionalthing: Planung, Austausch und Gemeinschaft
Ein fester Termin im Kalender ist Anfang Februar das Regionalthing. Fast schon traditionell treffen sich die Likedeeler (Region Nord) dafür für ein Wochenende im Haus Hanna. Die Regionsführung bereitet dieses Treffen jedes Jahr sorgfältig vor. In diesem Jahr durften wir uns außerdem über Gäste aus der Bundesführung und aus dem Bundeshaus freuen.
Das Wochenende ist gefüllt mit verschiedenen Programmpunkten: Schulungseinheiten, Sitzungen mit Wahlen und Verabschiedungen sowie viele Gespräche über die Planungen für das kommende Jahr. Dabei geht es zum Beispiel um das Wölflingslager (WÖLA), das Regionallager in den Niederlanden und viele weitere Veranstaltungen. Auch organisatorische Themen wie die Geschäftsordnung werden besprochen und abgestimmt. Besonders wichtig ist dabei der Austausch über das Wachstum und die Stabilisierung der Kinder- und Jugendarbeit in den Pfadfinderstämmen.
Natürlich kommt neben all den Sitzungen auch die Gemeinschaft nicht zu kurz. Gemeinsames Singen, gute Gespräche und leckeres Essen gehören genauso dazu und machen das Wochenende zu einer wertvollen Zeit der Begegnung.
Bundesthing und laufende Abstimmungen
Kaum ist dieses Treffen vorbei, steht Anfang März schon das nächste große Ereignis an: das Bundesthing. Dort kommen Pfadfinderinnen und Pfadfinder, Leiterinnen und Leiter sowie zukünftige Mitarbeitende und Interessierte zusammen. Gemeinsam wird über die weitere Entwicklung der Bundesarbeit gesprochen, und es werden kommende Veranstaltungen vorbereitet und beschlossen. Auch hier gehören Sitzungszeiten, Schulungseinheiten und ein festlicher Gottesdienst dazu.
So vergeht wieder ein Wochenende voller guter Laune, vieler Gespräche, schöner Begegnungen – und oft auch einiger Stunden im Auto auf dem Hin- und Rückweg.
Zwischendurch trifft sich die Regionsführung regelmäßig mit den Stammesführern, meist über einen Zoom-Talk, um weitere Planungen voranzubringen und neue Ideen zu entwickeln. Besonders wichtig ist uns dabei die Förderung heranwachsender Mitarbeitender in den verschiedenen Stufen der Pfadfinderarbeit. Schon bald wird dafür wieder ein eigenes Wochenende geplant.
Darüber hinaus gab es eine Einladung zu einem Singeabend bei den Stadtpfadfindern sowie die Vorbereitung verschiedener Pfadfindergottesdienste in unterschiedlichen Formen.
Ausblick auf Lager, Aktionen und neue Wege
Pfadfinderarbeit bedeutet immer wieder, Neues zu entdecken und gemeinsam einen guten Weg durchs Leben zu finden. Da unsere Arbeit zu etwa 90 % mit Kindern und Familien stattfindet, die wenig Bezug zur Gemeinde haben, ist es eine besondere Aufgabe, einen Gegenpol und eine echte Alternative in unserer Gesellschaft zu bieten.
Mit großer Vorfreude blicken wir deshalb auf die kommenden Veranstaltungen: das Wölflingslager in Hanstedt, die Stammeslager der einzelnen Stämme und unsere gemeinsame Fahrt in die Niederlande. Auch der Einsatz einiger Pfadfinder beim JUCA, beim BUJU sowie beim Schulungswochenende im Herbst steht bereits im Blick.
Eines ist sicher: Es lohnt sich, Pfadfinder zu sein. Langweilig wird es nie. In vielen Begegnungen, in der Natur und im gemeinsamen Unterwegssein dürfen wir immer wieder neu erleben, wie reich und vielfältig Gottes Schöpfung ist.
Detlef Günther | Regionsältester der Likedeeler
Fotos: Detlef Günther
Die Stiftung Freie evangelische Gemeinde in Norddeutschland (FeGN) umfasst über 40 Gemeinden in vier Bundesländern. Sie ist Teil des Bundes Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland KdöR sowie Mitglied in den Diakonielandesverbänden Hamburg und Schleswig-Holstein.
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