2010 Stiftung FeGN
Stiftung Freie evangelische Gemeinde_in Norddeutschland

Geschichte Ab 1966

Ab 1966

Nach dem Tod von Friedrich Heitmüller am 1. April 1965 beginnt Dr. theol. Fritz Laubach seinen Dienst als Gemeindeleiter der Freien evangelischen Gemiende Hamburg und als Pastor der Holstenwall-Gemeinde. Es erfolgt eine Umstrukturierung der Gemeindearbeit durch Stärkung der Einzelgemeinden und eine Dezentralisierung.

1977

Berufung von Dr. theol. Ulrich Betz zum Gesamtgemeindeleiter und als Pastor am "Holstenwall". Dr. Fritz Laubach wird Diakonieleiter.

1986

Erster Gottesdienst am 25.12.1986 im neuerbauten Gemeindezentrum "Holstenwall" in der Michaelisstraße. Das alte Grundstück wird verkauft, der Traditionsname "Holstenwall" jedoch für das neue Gemeindezentrum übernommen. Die Bausumme von mehreren Millionen DM war bei Bezug bis auf einen kleinen Restbetrag durch Spenden abgedeckt.

Außerdem wurden mit 10 % der Bausumme zu gleicher Zeit je ein Gemeindehaus in Brasilien und Japan unterstützt. An das Gemeindezentrum sind 68 Altenwohnungen angegliedert.


Ab 1990

Nach der politischen Wiedervereinigung übernehmen die Gemeinden verstärkt ihre missionarische Verantwortung, auch im Gebiet der ehemaligen DDR. Die in Mecklenburg-Vorpommern liegende Freie evangelische Gemeinde Barth schließt schließt sich an.

Ein Arbeitskreis, der sich mit der Gründung und Unterstützung von neuen Gemeinden beschäftigt, bildet sich: "Mission in Norddeutschland.

Neue Gemeinden entstehen in in der Folge in Kiel, Lübeck, und Lüneburg.

Gemeindegründung am Beispiel Lübeck


Ehepaar Michel: Sie gaben den Anstoss 1989.Es begann mit zwei Menschen, die einen Traum hatten: Ehepaar Michel zieht 1989 nach Lübeck und bittet den Gemeindeleiter Dr. Ulrich Betz um Hilfe bei der Gründung einer Freien evangelischen Gemeinde. Aus einem kleinen Hauskreis in der Röntgenstraße wagt man schließlich den Schritt in die Öffentlichkeit mit eigenen Gottesdiensten in angemieteten Räumen. Gemeindezentrum Thomas-Mann-Straße 20

Pastorale Unterstützung erfolgt durch Ulrich Flottmann von der FeG Neustadt. Da der Platz in den zwei angemieteten Räumen nicht mehr ausreicht, entschließt man sich, das Tenniszentrum des ehemaligen Postsportvereins erwerben und zu   einem Gemeindezentrum umbauen.

In der Zeit von Pastor Lutz Heipmann wächst die Gemeinde und wird zu einer Adresse für viele junge Leute. Heute versammelt sich in der Thomas-Mann-Straße 20 eine dynamische Freikirche mit ca. 200 Mitgliedern, die in Mölln bereits eine Tochtergemeinde gründete. Seit 2009 ist Michael Murzin Pastor in Lübeck.

1991

Nach der Pensionierung von Dr. Fritz Laubach übernimmt Dr. Ulrich Betz neben der Leitung der Gesamtgemeinde die Leitung des Diakoniewerkes Elim.

1993

Dreiwöchige Großevangelisation am "Holstenwall" (wie vor 100 Jahren) mit Dr. Billy Graham, USA (europaweite Satelitt-Übertragung auf Großleinwand aus Essen), Theo Lehmann und Jörg Swoboda sowie mit Präses Peter Strauch, Witten.

1995

Erhard Baum wird Gemeindeleiter als Nachfolger von Dr. theol. Ulrich Betz, der aus gesundheitlichen Gründen dieses Leitungsamt aufgibt. Zunächst betreut Pastor Baum noch für zwei Jahre mit einer halben Stelle die Freie evangelische Gemeinde Hamburg-Sasel mit. Nicht mehr nur das Bisherige bewahren, sondern neue Möglichkeiten suchen und zu neuen Formen aufbrechen - das ist das, was sich der neue Gemeindeleiter Erhard Baum zum Programm gemacht hat.

Die Gemeindegründungen in Norddeutschland erhalten hohe Priorität, ohne dass bestehende Arbeiten vernachlässigt werden. Es kommt zu Gemeindeneugründungen in Uelzen, Neuallermöhe, Schwerin, Mölln. Die Freie evangelische Gemeinde Neustadt wird unter das Dach der Mission in Norddeutschland genommen und erhält besondere Unterstützung. In Hamburg kommt es zu zwei Gründungsinitiativen in der Innenstadt (Schanzenkirche und Hamburgprojekt). Die neuen Arbeiten werden durch Patenschaften der bisherigen Gemeinden, aber auch durch Untersützung von außerhalb (Hamburgprojekt durch Gemeinde in New York) ermöglicht. Bis heute wurde so in Norddeutschland seit 1991 in jedem zweiten Jahr eine neue Gemeinde gegründet.

Nach innen stärkt Pastor Baum die Strukturen der Gemeinde durch das Bilden von neuen Arbeitskreisen. So gehören heute die Gremien des Bauausschusses und der Seelsorge-Arbeitskreis zu festen Einrichtungen der norddeutschen Gemeinden. Die intensive Zusammenarbeit des Finanzausschusses mit dem Arbeitskreis Mission in Norddeutschland ermöglicht eine zielgerichtete Förderung der Aufbauarbeiten.

Freie evangelische Gemeinde Hamburg-Niendorf

In dieser Zeit entstehen eine Vielzahl neuer Gemeindehäuser. Andere werden umgebaut und an die heutigen Anforderungen angepasst.

Im Jahr 2011 wird es einen Stabwechsel in der Gemeindeleitung geben: Pastor Reinhard Spincke übernimmt diese Aufgabe ab Sommer 2011